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                    <lastBuildDate>Fri, 23 Oct 2026 08:04:34 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 16:28:58 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom UKHD]]></title>
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                        <title>Erfolgreicher Abschluss des von der Dietmar Hopp Stiftung geförderten Heidelberger Neugeborenen-Screenings-Projekts „NGS2025“</title>
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Sie haben gezeigt, dass diese Erkrankungen mithilfe einer Blutprobe des Neugeborenen – und der Analyse der im Blut enthaltenen Stoffwechselprodukte – sicher erkannt und anschließend gut behandelt werden können. Damit findet das von der Dietmar Hopp Stiftung seit 2020 mit rund 1,8 Millionen Euro geförderte Projekt „NGS2025“ einen sehr erfolgreichen Abschluss, der nun mit einem Symposium gewürdigt worden ist. In den letzten 25 Jahren wurden durch die Stiftung zahlreiche Heidelberger Projekte zum Neugeborenen-Screening mit insgesamt rund 17 Millionen Euro unterstützt.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Erforschung und Weiterentwicklung des Neugeborenen-Screenings haben an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) eine lange Tradition – auch dank des unermüdlichen Engagements des Kinderarztes Professor Horst Bickel, der bereits in den 50er Jahren eine spezielle Diät zur Behandlung der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie (PKU) entwickelte. Im Jahr 1967 folgte er dem Ruf nach Heidelberg und leitete bis 1987 als Direktor die Kinderklinik des UKHD. Unter seinem Einfluss wurde in ganz Deutschland das Neugeborenen-Screening zunächst auf PKU als Standarduntersuchung bei Neugeborenen eingeführt. Ebenfalls eine langjährige Erfolgsgeschichte ist die Förderung der Dietmar Hopp Stiftung bei der Erforschung weiterer, noch nicht in das reguläre Neugeborenen-Screening aufgenommener Stoffwechselerkrankungen, deren frühe Diagnose und Behandlung betroffene Kinder und ihre Familien vor großem Leid bewahren können: Bereits seit 25 Jahren und mit insgesamt rund 17 Millionen Euro förderte die Dietmar Hopp Stiftung die Weiterentwicklung des Neugeborenen-Screenings. Dazu gehörten Forschungsprojekte wie „NGS2025“ samt Pilotstudien, einer Langzeitbeobachtungsstudie zu den Auswirkungen des Neugeborenen-Screenings, sowie die Schaffung infrastruktureller Voraussetzungen, insbesondere durch den Bau des Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrums.</span></p><p><span>Wurde Phenylketonurie noch bei einem von 10.000 Neugeborenen im Screening entdeckt, wird aktuell bei jedem 800. Neugeborenen eine schwere, aber gut behandelbare Erkrankung durch das Neugeborenen-Screening nachgewiesen. Nach Abschluss des Projekts „NGS2025“ und der damit verbundenen Aufnahme weiterer Krankheiten in das Panel, steigt auch die Anzahl der im Screening identifizierten Neugeborenen auf eines von 600. Inzwischen gehört das erweiterte Neugeborenen-Screening zu den effektivsten Maßnahmen der Sekundärprävention in der gesamten Medizin.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Seit 25 Jahren Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung bei der Erforschung weiterer Stoffwechselerkrankungen für das Neugeborenen-Screening</span></h3><p><span>„Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich die Stoffwechselprodukte angeschaut, die im Zusammenhang mit angeborenen Stoffwechselerkrankungen stehen, in den ersten Lebenstagen im Blut gemessen werden können und eine sichere Identifikation zulassen. Voraussetzung ist dabei immer, dass es eine Therapie gibt, die Stoffwechselentgleisungen, Organschäden oder Entwicklungsstörungen verhindern oder deutlich abmildern kann“, sagt Prof. Dr. Georg Friedrich Hoffmann, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin und des Screening-Labors am Universitätsklinikum Heidelberg. „Dass daraus nun eine weitere Aufstockung des Neugeborenen-Screenings um insgesamt 13 Erkrankungen und den angeborenen Vitamin-B12-Mangel hervorgegangen ist und dann sogar jedem 600. Neugeborenen geholfen werden kann, ist ein hervorragender Beleg für die Wichtigkeit und Nachhaltigkeit der seit 60 Jahren betriebenen Stoffwechselforschung in Heidelberg. Sie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass diese höchst effektive Präventionsmaßnahme von aktuell 19 nochmals auf bald 33 Erkrankungen ausgeweitet werden kann. Möglich war dies durch die Dietmar Hopp Stiftung, die seit Jahren am Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum Hightech und wissenschaftliche Studien mit großzügigen Spenden in Millionenhöhe fördert. Dafür kann man nicht genug danken!“</span></p><p><span>„Das Neugeborenen-Screening ist ein großartiges Beispiel dafür, wie unsere Förderung dazu beitragen kann, dass sich so ein wichtiges Projekt langfristig etablieren und weit über die Grenzen unserer Förderregion hinaus nachhaltig wirken und Kindern und ihren Familien großes Leid ersparen kann“, sagt Isabel Hopp.</span></p><p><span>2025 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) der Ärzte und Krankenkassen auf Basis der Heidelberger Vorarbeiten und Pilotstudien beschlossen, dass das Neugeborenen-Screening im Mai 2026 um den angeborenen Vitamin-B12-Mangel sowie die seltenen Stoffwechselerkrankungen Homocystinurie, Propionazidämie und Methylmalonazidurie, die 13 Einzelerkrankungen umfassen, erweitert wird. Die Screening-Zentren hatten dann ein Jahr Zeit, ihre Laborkapazitäten entsprechend anzupassen. Wie die bereits im Screening enthaltenen 19 Erkrankungen, können auch diese Stoffwechselstörungen unbehandelt die körperliche und geistige Entwicklung der betroffenen Kinder gefährden.</span></p><p><span>Ein angeborener Vitamin-B12-Mangel bei Neugeborenen, der die neurologische Entwicklung des Kindes beeinträchtigen kann, entsteht häufig dadurch, dass die Mutter während der Schwangerschaft unzureichend mit Vitamin B12 versorgt ist. Bei frühzeitiger Diagnose und ausreichender Versorgung mit dem fehlenden Vitamin weisen betroffene Neugeborene eine normale Entwicklung auf. Unter dem Begriff „Homocystinurie“ sind verschiedene Einzelkrankheiten zusammengefasst, die durch eine Anreicherung des Stoffwechselprodukts Homocystein in Blut und Urin gekennzeichnet sind und unbehandelt schon in der Kindheit zu schweren Entwicklungsstörungen, Sehproblemen, Gefäßerkrankungen und Krampfanfällen führen. Mit einer lebenslangen Einnahme von Vitaminen, einer proteinarmen Ernährung und bei Bedarf einem Medikament, das die Menge an Homocystein senkt, lassen sich diese Krankheitsfolgen verhindern. Auch bei den seltenen Stoffwechselstörungen Propionazidämie und Methylmalonazidurie sammeln sich giftige Zwischenprodukte des Stoffwechsels im Körper und schädigen mehrere Organe, unter anderem Gehirn, Herz und Nieren. Mithilfe spezieller Diäten und Medikamente lassen sich Stoffwechselentgleisungen und Organschäden vermeiden oder verringern.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Bei jedem 800. Neugeborenen wird aktuell beim Screening eine Erkrankung entdeckt</span></h3><p><span>Das Neugeborenen-Screening-Programm (NGS) verfolgt das Ziel, Neugeborene mit bestimmten angeborenen Krankheiten bereits in den ersten Lebenstagen zu identifizieren, um sie vor dem Auftreten erster Symptome zu behandeln und schwere Folgeschäden zu verhindern. Aktuell umfasst das NGS in Deutschland 19 Zielkrankheiten, die unbehandelt zu Organschäden, körperlicher oder geistiger Behinderung oder sogar zum Tod führen können. Elf dieser Erkrankungen wurden bereits auf Grundlage der Heidelberger Pilotstudien in das deutsche Neugeborenen-Screening aufgenommen – nach der NGS-Erweiterung im Mai 2026 liegt der Heidelberger „Beitrag“ bei 25 Erkrankungen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Im Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum am UKHD werden jährlich Proben von mehr als 140.000 Neugeborenen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland getestet. Etwa bei jedem 800. Kind wird derzeit eine Erkrankung frühzeitig entdeckt und eine spezifische Therapie eingeleitet. Den Erfolg dieser Präventionsmaßnahme belegten Professorin Dr. Ulrike Mütze und Professor Dr. Stefan Kölker, Sektion für Neuropädiatrie und Stoffwechselmedizin des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg, in einer groß angelegten und international viel beachteten, multizentrischen Langzeitstudie: Kinder, bei denen seit 1999 im Rahmen des NGS eine angeborene Stoffwechselerkrankung diagnostiziert wurde, wachsen dank früher Diagnose und Behandlung überwiegend symptomfrei auf und zeigen eine altersentsprechende geistige Entwicklung. Die Studie zeigt zudem konkrete Verbesserungsvorschläge auf, durch die der langfristige Nutzen des Neugeborenen-Screenings für betroffene Menschen nachhaltig gesichert werden kann. Mit einer Nachbeobachtungszeit von aktuell bis zu 25 Jahren und mehr als 750 Teilnehmenden ist die Langzeitstudie weltweit einzigartig (Mütze et al. Pediatrics 2020; </span><a href="https://doi.org/10.1542/peds.2020-0444"><span>https://doi.org/10.1542/peds.2020-0444</span></a><span>; Mütze et al Pediatrics 2025; doi: 10.1542/peds.2024-068293).</span></p><p><span>„Die Erforschung angeborener Stoffwechselstörungen sowie der Früherkennung anhand charakteristischer Stoffwechselprodukte im Blut von Neugeborenen ist eine Heidelberger Erfolgsgeschichte“, so Prof. Dr. Georg Friedrich Hoffmann, der zum 31. März 2026 in den Ruhestand gehen wird. „Neue Untersuchungsmethoden und innovative Therapien befinden sich in der Entwicklung oder kurz vor der Markteinführung und werden in den kommenden Jahren eine substanzielle Erweiterung und Weiterentwicklung des Neugeborenen-Screenings ermöglichen.“</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><span>Pressemitteilung des G-BA: Früherkennung, 15. Mai 2025: </span><a href="https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/1257/"><span>G-BA erweitert Neugeborenen-​Screening auf Vitamin-​B12-Mangel und weitere Stoffwechselerkrankungen</span></a></p><p><span>UKHD-Pressemeldung, 23. April 2021: </span><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neugeborenenscreening-bewahrt-kinder-vor-schweren-behinderungen-und-vermeidet-todesfaelle/"><span>Neugeborenenscreening bewahrt Kinder vor schweren Behinderungen und vermeidet Todesfälle</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Willkommen.125833.0.html" target="_blank"><span>Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Neugeborenenscreening.9243.0.html" target="_blank"><span>Neugeborenen-Screening</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Kinderheilkunde,HPMFHD,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:58:11 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 12 Mar 2026 15:28:58 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Dr. Wolfgang Wick zum Vorsitzenden des Wissenschaftsrats wiedergewählt</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-wolfgang-wick-zum-vorsitzenden-des-wissenschaftsrats-wiedergewaehlt/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-wolfgang-wick-zum-vorsitzenden-des-wissenschaftsrats-wiedergewaehlt/</guid><pp:caseid>735776</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Der renommierte Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Geschäftsführende Direktor der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg ist seit 2021 Mitglied des wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremiums Deutschlands und seit 2023 dessen Vorsitzender. Für Wick startet damit die vierte Amtszeit.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span>Professor Dr. Wolfgang Wick, renommierter Neuroonkologe der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, Geschäftsführender Direktor der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) sowie Leiter einer Klinischen Kooperationseinheit an Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) und UKHD, ist zum 1. Februar 2026 in seine vierte Amtszeit als Vorsitzender des Wissenschaftsrats gestartet. Wick wurde im Februar 2021 in das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremiums der Bundesregierung und der Landesregierungen in Deutschland berufen, dessen Vorsitzender er seit 2023 ist.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Der Wissenschaftsrat (WR) berät Bund und Länder zur inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklung des Hochschulsystems sowie in der staatlichen Förderung von Forschungseinrichtungen. Prof. Wick beschäftigt sich in seinem Amt auch mit langfristigen Entwicklungen von Wissenschaft und Gesellschaft im Hinblick aktueller globaler Krisen. Wissenschaft soll auch 2040 eine tragende Säule unserer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und demokratischen Struktur sein. Die Beschäftigung mit der Transformation unseres Gesundheitssystems von einem Reparatur- hin zu einem Gesundheitsfokus, Wissenssicherheit, Empfehlungen zu Künstlicher Intelligenz (KI) im Wissenschaftssystem, aber auch eine Analyse der Grundannahme der gegenseitigen Gelingensvoraussetzung freier Wissenschaft und freiheitlicher Demokratie stehen aktuell im Fokus der Arbeit. Der Wissenschaftsrat wird in diesem Jahr neben der Durchführung der Förderlinie Exzellenzuniversitäten der Exzellenzstrategie auch europäische und internationale Weiterungen kooperativer Wissenschaft in den Blick nehmen.</span></p><p style="margin-left:0cm;">&nbsp;</p><h3><span>Der Wissenschaftsrat – das älteste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Europa</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Das Aufgabenspektrum der Mitglieder des Wissenschaftsrats reicht von der Erarbeitung von wissenschaftspolitischen Empfehlungen und Stellungnahmen sowohl in Bezug auf einzelne wissenschaftliche Institutionen als auch das deutsche Wissenschaftssystem, der Evaluation von Forschungseinrichtungen, wettbewerblichen Begutachtungen wie der Exzellenzstrategie bis hin zur Akkreditierung von nichtstaatlichen Hochschulen. Der Wissenschaftsrat besteht aus einer Wissenschaftlichen Kommission sowie einer gleichberechtigten Verwaltungskommission mit Vertretern der Länder und des Bundes. Die 32 Mitglieder der Wissenschaftlichen Kommission, von denen 24 jeweils gemeinsam von Deutscher Forschungs­gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz, Max-Planck-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft und Fraunhofer-Gesellschaft vorgeschlagen werden, werden vom Bundespräsidenten berufen.</span></p><p style="margin-left:0cm;">&nbsp;</p><h3><span>Zur Person</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Prof. Dr. Wolfgang Wick (55) studierte Medizin in Bonn, London und Harvard und habilitierte sich am Universitätsklinikum Tübingen. 2007 folgte er dem Ruf an die Medizinische Fakultät Heidelberg und übernahm als Ärztlicher Direktor die Abteilung für Neuroonkologie der Neurologischen Klinik am UKHD sowie des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg. Ebenfalls seit 2007 leitet er die Klinische Kooperationseinheit Neuroonkologie an UKHD und DKFZ. Seit 2014 ist er Geschäftsführender Direktor der Neurologischen Klinik sowie Sprecher des Zentrums Kopfklinik am UKHD und seit Ende 2022 Prodekan für Struktur & Entwicklung. Seit 2019 wird er in der Liste der „Highly Cited Researchers“ von Clarivate Analytics geführt und ist Sprecher des Sonderforschungsbereichs UNITE Glioblastoma (SFB1389). 2020 wurde Wolfgang Wick&nbsp;als Mitglied in die&nbsp;Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen und 2021 in den Wissenschaftsrat berufen, dessen Medizinausschuss er seit 2022 leitet.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik" target="_blank"><span>Neurologische Klinik am UKHD</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.wissenschaftsrat.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank"><span>Homepage des Wissenschaftsrats</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.wissenschaftsrat.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/PM_2026/PM_0526" target="_blank"><span>Pressemitteilung des Wissenschaftsrats vom 2. Februar 2026</span></a></p><p style="margin-left:0cm;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/bundespraesident-beruft-prof-dr-wolfgang-wick-in-den-wissenschaftsrat/" target="_blank"><span>Pressemitteilung des UKHD vom 27. Januar 2021</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Prof. Dr. Wolfgang Wick</span><br><span>Geschäftsführender Direktor der Neurologischen Klinik am UKHD</span><br><span>Tel. (Sekretariat): 06221 56-7075</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 12:14:22 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 10 Feb 2026 11:14:21 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Universitätsklinikum Heidelberg hat als erste deutsche Klinik eine spezielle Herstellungs-Erlaubnis (Krankenhausausnahme-Genehmigung) für CAR-T-Zellen in der Leukämietherapie</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaetsklinikum-heidelberg-hat-als-erste-deutsche-klinik-eine-spezielle-herstellungs-erlaubnis-krankenhausausnahme-genehmigung-fuer-car-t-zellen-in-der-leukaemietherapie/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaetsklinikum-heidelberg-hat-als-erste-deutsche-klinik-eine-spezielle-herstellungs-erlaubnis-krankenhausausnahme-genehmigung-fuer-car-t-zellen-in-der-leukaemietherapie/</guid><pp:caseid>731527</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) hat als erste akademische Einrichtung in Deutschland vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine Krankenhausausnahme-Genehmigung für die Herstellung und Anwendung eines neuartigen Zellprodukts zur Behandlung von Blutkrebs erhalten. Bei dem Medikament „Heidagen-lecleucel“ handelt es sich um veränderte, patienteneigene Immunzellen, sogenannte chimäre Antigen-Rezeptor (CAR)-T-Zellen. Sie kommen bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) zum Einsatz, wenn andere Therapien ausgeschöpft sind. Erste Patientinnen und Patienten werden ab 2026 behandelt.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Eine Krankenhausausnahme-Genehmigung des PEI erlaubt die Behandlung von Patientinnen und Patienten im jeweiligen Krankenhaus sowie die Abgabe des Medikamentes an andere Krankenhäuser, da sich das Medikament als wirksam und sicher erwiesen hat. Dazu wies das Team um Professorin Anita Schmitt und Professor Michael Schmitt, Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, in umfangreichen Vorarbeiten zum einen nach, dass sie die gentechnisch veränderten Zellen qualitätsgesichert gemäß Vorgaben des Arzneimittelgesetzes und EU-weit geltenden Richtlinien („<i>Good Manufacturing Practice</i>“) herstellen können. Zum anderen belegte das Team in einer klinischen Prüfstudie mit 40 Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen, dass die Zellprodukte wirksam, nebenwirkungsarm und sicher sind. Die Genehmigung ist Voraussetzung dafür, dass die Kosten der Zelltherapie von den Krankenkassen standardmäßig übernommen werden. Bisher musste bei jeder Behandlung die Kostenübernahme jeweils einzeln beantragt werden.</p><p>„Wir rechnen zukünftig mit zwischen zehn und 20 CLL-Patientinnen und -Patienten, die sich pro Jahr mit unseren eigenhergestellten CAR T-Zellen behandeln lassen werden“, sagt Prof. Michael Schmitt. „Für große Pharmaunternehmen lohnt es sich nicht, für so kleine Patientengruppen in die aufwändige Entwicklung zu investieren.“ Für andere Formen von Leukämien und bestimmten Lymphomen gibt es bereits CAR-T-Zellen aus der pharmazeutischen Industrie. Für die Therapie bei CLL, der häufigsten Leukämieform bei älteren Erwachsenen, stehen dagegen eine Reihe gut wirksamer Medikamente zur Verfügung. „Kommt es jedoch zum Rückfall und spricht der Krebs auf die herkömmlichen Therapien nicht ausreichend an, fehlte bisher eine Alternative. Mit unseren CAR T-Zellen eröffnet sich eine neue Behandlungsperspektive für Betroffene, die bislang kaum noch therapeutische Optionen hatten“, so Schmitt.</p><h3>Einzigartige Therapie in Deutschland&nbsp;&nbsp;</h3><p>Aktuell bietet nur das Universitätsklinikum Heidelberg eine CAR-T-Zelltherapie speziell gegen CLL an. Die Krankenhausausnahmegenehmigung beinhaltet jedoch die Erlaubnis, die Zellprodukte nicht nur den eigenen Patientinnen und Patienten, sondern bundesweit anderen Kliniken zur Verfügung zu stellen.</p><p>Bei CAR-T-Zellen handelt es sich um körpereigene Abwehrzellen (T-Lymphozyten), die im Labor gentechnisch so verändert werden, dass sie Krebszellen deutlich besser erkennen und abtöten können. Das Heidelberger Produkt Heidagen-lecleucel (Heidi-cel) zielt auf eine bestimmte Oberflächenstruktur (CD19) der Leukämiezellen und zeichnet sich durch eine besonders gute Verträglichkeit aus. Entwickelt wurde es am UKHD von dem GMP-Laborteam um Prof. Dr. Anita Schmitt und Prof. Dr. Michael Schmitt in enger Zusammenarbeit mit Prof. Peter Dreger, Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, und unterstützt durch die Kooperation mit Prof. Malcolm Brenner, Baylor College of Medicine, Houston, Texas, USA.</p><h3>Ein Meilenstein für die Hochschulmedizin&nbsp;</h3><p>Die Genehmigung markiert einen bedeutenden Fortschritt für die akademische Zelltherapie in Deutschland. Die Eigenherstellung fördert nicht nur wissenschaftliche und technologische Autarkie, sondern trägt auch zur Kostensenkung im Gesundheitssystem bei. Das Bundesministerium für Gesundheit plant, solche Initiativen zu Eigenherstellung moderner Gen- und Zelltherapien künftig verstärkt finanziell und strukturell zu unterstützen.</p><p>Seit 2023 gibt es das „Heidelberger Zentrum für Gen-und Zelltherapie“ und seit 2024 steht eine „Nationale Strategie für gen- und zellbasierte Therapien“, an deren Ausarbeitung mehrere Experten des UKHD beteiligt waren. Sie soll sicherstellen, dass neue Erkenntnisse und Therapieansätze aus der Forschung schnell bei Patientinnen und Patienten ankommen. „Heidagen-lecleucel ist ein Musterbeispiel dafür, wie Arzneimittel für neuartige Therapien – zum Beispiel Gen- und Zelltherapien – zeitnah, wirtschaftlich und flächendeckend ihren Weg in die Krankenversorgung finden“, sagt Professor Dr. Carsten Müller-Tidow, Ärztlicher Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie am UKHD, der sich seit Jahren dafür engagiert, die dazu notwendigen Strukturen auszuarbeiten und deutschlandweit zu vereinheitlichen.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/zentrum-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/innere-medizin-v-haematologie-onkologie-und-rheumatologie" target="_blank">Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie</a> des UKHD</p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/kliniken-institute/kliniken/zentrum-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/innere-medizin-v-haematologie-onkologie-und-rheumatologie/forschung/forschungsbereich-zell-und-immuntherapie/ag-zellulaere-immuntherapiegmp-labor-prof-schmitt" target="_blank">AG Zelluläre Immuntherapie / GMP-Labor</a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Prof. Dr. med. Michael Schmitt</span><br>Leiter des GMP-Labors (Good Manufacturing Practice Facility)<br>Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie&nbsp;<br>Universitätsklinikum Heidelberg<br>E-Mail: <a href="mailto:michael.schmitt@med.uni-heidelberg.de"><span>michael.schmitt@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p><span>Prof. Dr. med. Carsten Müller-Tidow</span><br><span>Ärztlicher Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie&nbsp;</span><br><span>Sprecher des Zentrums für Gen- und Zelltherapie</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br>E-Mail: <a href="mailto:Carsten.mueller-tidow@med.uni-heidelberg.de"><span>Carsten.mueller-tidow@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Gentherapie und Personalisierte Medizin,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 16:52:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 15 Dec 2025 16:02:07 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Presse-Einladung – Genomisches Neugeborenenscreening: Experten stellen Empfehlungen vor</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/genomisches-neugeborenenscreening-experten-stellen-empfehlungen-vor/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/genomisches-neugeborenenscreening-experten-stellen-empfehlungen-vor/</guid><pp:caseid>713706</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Eine Genom-Untersuchung von Neugeborenen würde es möglich machen, zahlreiche erblich bedingte Erkrankungen abzumildern, zu verzögern oder den Ausbruch ganz zu verhindern. Doch eine Gen-Analyse wirft auch einige medizinische, ethische und rechtliche Fragen auf. Als Anstoß für eine gesellschaftliche Beantwortung dieser Fragen stellen am 18. Juli Expertinnen und Experten unterschiedlicher Forschungsbereiche vor, was sie nach eingehender Beratung in der Gruppe NEW_LIVES für ein genomisches Neugeborenenscreening zum Wohle von Kindern in Deutschland empfehlen.&nbsp;</strong></span><br><span><strong>Beim Symposium erhalten Journalistinnen und Journalisten Hintergrundwissen aus erster Hand. Auch vorab sind Interviews mit Expertinnen und Experten möglich.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Gruppe NEW_LIVES vereint Forschende aus Medizinethik, Recht, Humangenetik, Kinder- und Jugendmedizin sowie medizinischer Psychologie. Auch Vertreter von Patientinnen und Patienten sind in das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Projekt eingebunden. Ihre gemeinsamen Empfehlungen für ein medizinisch verantwortbares, psychologisch informiertes, ethisch reflektiertes und rechtlich fundiertes genomisches Neugeborenenscreening in Deutschland präsentiert die Projektgruppe</span></p><p><span><strong>am 18. Juli 2025,</strong></span><br><span><strong>von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr,</strong></span><br><span><strong>beim NEW_LIVES-Abschlusssymposium</strong></span><br><span><strong>im Marsilius-Kolleg,&nbsp;</strong></span><br><span><strong>Im Neuenheimer Feld 130.1,&nbsp;</strong></span><br><span><strong>69120 Heidelberg.</strong></span></p><p><span>Dazu laden wir Sie als MedienvertreterInnen herzlich ein. Das Symposium wird überwiegend in englischer Sprache abgehalten. Die Expertinnen und Experten stehen aber für deutschsprachige Interviews im Rahmen der Veranstaltung sowie vorab zur Verfügung.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Worum geht es beim NEW_LIVES-Abschlussymposium?</span></h3><p><span>Seit mehr als 50 Jahren bewährt sich in Deutschland ein Früherkennungsprogramm für erblich bedingte Erkrankungen: Beim Neugeborenen-Screening (NBS) reicht ein Tropfen Blut, um in einer Laboranalyse schwerwiegende Stoffwechselkrankheiten des Kindes zu entdecken, bevor sie Beschwerden verursachen. Einmal erkannt, ist es außerdem meistens möglich, die Symptome zu lindern, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen oder ein Ausbrechen ganz zu verhindern. Weitere erblich bedingte Erkrankungen könnten schnell und kostengünstig mit einer Genom-Sequenzierung aufgespürt werden. Bevor das bestehende NBS aber um eine Genanalyse erweitert werden kann, sind zahlreiche Fragen zu klären. Welche Krankheiten lassen sich beispielsweise mit der erforderlichen Zuverlässigkeit entdecken und außerdem präventiv behandeln? Wie soll man mit zufällig entdeckten Genveränderungen umgehen, die sich erst spät im Leben auswirken oder für die es keine Therapie gibt?&nbsp;</span></p><p><span>Damit diese und weitere Fragen gesellschaftlich geklärt werden können, hat die Projektgruppe NEW_LIVES in dreijähriger Arbeit auf Grundlage von neu erhobenen sowie bestehenden Daten umfassende und strukturierte Empfehlungen zusammengestellt. Beteiligt waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Heidelberg, des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD),) sowie der Universität Mannheim. „Mit die größte Herausforderung auf dem Weg zu einem genomischen Neugeborenen-Screening ist es, transparente Auswahlkriterien für neue Zielkrankheiten zu formulieren“, erläutert Prof. Dr. Eva Winkler, Leitung der NEW_LIVES-Projektgruppe. „Unser zentraler ethischer Orientierungsmaßstab war das Kindeswohl“, betont Winkler, die eine W3-Professur für Translationale Medizinethik an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg inne hat. Sie leitet die Sektion für Translationale Medizinethik am NCT Heidelberg/ UKHD und das Institut für Medizin- und Datenethik an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg.</span></p><p>&nbsp;</p><h3><span>Empfehlung mit 18 Kriterien</span></h3><p><span>18 Kriterien für ein zukünftiges gNBS-Programm in Deutschland haben die Mitglieder der NEW_LIVES-Projektgruppe gemeinsam entwickelt. Diese beschreiben unter anderem, nach welchen Gesichtspunkten Erkrankungen für das Screening ausgewählt werden sollten. Dazu zählen zum Beispiel ein sehr schwerer Verlauf, der zum vorzeitigen Tod oder zu erheblichen Beeinträchtigungen führt, und ein früher Ausbruch bei Kindern unter sieben Jahren. Zudem solle das genomische Screening nachweislich besser für die Diagnose dieser Erkrankungen geeignet sein, als bereits bestehende Methoden. Ebenso müsse sichergestellt sein, dass eine Therapie zur Verfügung steht, die betroffenen Kindern nachweislich hilft und deren Nutzen mögliche Risiken überwiegt. Darüber hinaus gibt es Empfehlungen zum Aufbau des Screening-Programms: &nbsp;So betonen die Fachleute dass alle Neugeborenen in Deutschland einen gleichberechtigten Zugang zum Screening erhalten müssen. Auch wie Aufklärung und Einwilligung zum Screening oder Maßnahmen zur fortlaufenden Qualitätssicherung des Programms erfolgen sollten, ist Teil der Empfehlungen.&nbsp;</span></p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/pressemappe-genomisches-neugeborenenscreening--risiken-herausforderungen-und-chancen/" target="_blank"><span>Umfangreiche Pressemappe zum Projekt mit Fact Sheets, Fotos und Informationen zu beteiligten Forschenden</span></a></p><p><a href="NEW_LIVES: Genomic Newborn Screening Programs: Universitätsklinikum Heidelberg (uni-heidelberg.de)" target="_blank">Webseite des vom BMFTR geförderten Verbundprojekts "NEW_LIVES: Genomic NEWborn Screening Programs - Legal Implications, Value, Ethics and Society"&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.marsilius-kolleg.uni-heidelberg.de/de/gesellschaft/veranstaltungen/genetisch-getestet-ins-leben-starten-genomisches-screening-bei-neugeborenen-auf-dem-pruefstand" target="_blank"><span>Video einer Veranstaltung des Marsilius Kollegs der Universität Heidelberg zum genomischen Neugeborenenscreening</span></a></p><h3>Pressekontakt</h3><p><span>Sie möchten für einen Bericht am Symposium teilnehmen oder vorab ein Gespräch mit beteiligten Expertinnen und Experten führen? Dann sprechen Sie uns gerne an:</span><br><span><strong>Lars Neth</strong></span><strong>, </strong><a class="ck-anchor" id="mailto:lars.neth@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:lars.neth@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:lars.neth@med.uni-heidelberg.de"><strong>lars.neth@med.uni-heidelberg.de</strong></a><br>NCT Heidelberg, Sektion Translationale Medizinethik</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 09:56:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 11 Jul 2025 13:58:27 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Warum schwangere Ärztinnen in Baden-Württemberg jetzt operieren dürfen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/warum-schwangere-aerztinnen-in-baden-wuerttemberg-jetzt-operieren-duerfen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/warum-schwangere-aerztinnen-in-baden-wuerttemberg-jetzt-operieren-duerfen/</guid><pp:caseid>687204</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Auch dank Dr. Sabine Ewerbeck, Stellvertretende Leiterin des Betriebsärztlichen Dienstes am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), haben die vier Fachgruppen Mutterschutz der Regierungspräsidien Baden-Württembergs im Juli vorigen Jahres ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Thema „Operieren in der Schwangerschaft“ aufgegeben. Wir haben uns mit ihr und Dr. Lara Jacklin, Assistenzärztin am UKHD, die von der neuen Regelung profitiert, unterhalten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bisher war in Baden-Württemberg für schwangere Ärztinnen das Operieren in der Regel nicht möglich – mit der Folge, dass nach der Bekanntgabe der Schwangerschaft entweder die Weiterbildung oder die originäre chirurgische Tätigkeit unterbrochen werden musste. Dabei fordern schwangere Chirurginnen spätestens seit 2015 und der Veröffentlichung des Positionspapiers „Operieren in der Schwangerschaft“ Gleichbehandlung und Chancengleichheit von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt.</p><p>Diese Regelung ändert sich nun, da die vier Fachgruppen Mutterschutz der Regierungspräsidien Baden-Württembergs – Stuttgart, Freiburg, Tübingen, Karlsruhe –&nbsp;<span> </span>in wesentlichen Punkten von ihrer ursprünglichen ablehnenden Haltung Abstand genommen haben. Bis zum Einlenken der Fachgruppen war allerdings viel Überzeugungsarbeit notwendig. Maßgeblich daran beteiligt war Dr. Sabine Ewerbeck, Stellvertretende Leiterin des Betriebsärztlichen Dienstes am UKHD. Wir haben uns mit ihr und mit Dr. Lara Jacklin, einer Assistenzärztin am UKHD, die von der neuen Regelung profitiert, unterhalten.</p><p><strong>Frau Dr. Ewerbeck, wieso war denn bis vor kurzem in Baden-Württemberg für schwangere Ärztinnen das Operieren nicht möglich und welche Folgen hat das gehabt?</strong></p><p>Mutterschutz ist in Deutschland bisher Ländersache. Während in vielen Bundesländern für schwangere Ärztinnen das Operieren nach individueller Gefährdungsbeurteilung möglich ist, hatten die Fachgruppen Mutterschutz der Regierungspräsidien Baden- Württembergs diesbezüglich eine ablehnende Haltung. Begründet wurde dies mit dem erhöhten Infektionsrisiko für Hepatitis B, C und HIV, dem die Schwangere durch den Umgang mit potentiell kontaminierten spitzen und scharfen Gegenständen ausgesetzt sei. Dies hat u.a. dazu geführt, dass viele Betroffene ihre Schwangerschaft dem Arbeitgeber verschwiegen haben, um die für den OP-Katalog erforderlichen Operationen weiter erfüllen zu können und die Weiterbildung nicht zu unterbrechen bzw. hinauszuzögern.</p><p><strong>Und wie kam es dann, dass der Passus in Baden-Württemberg jetzt gekippt wurde?</strong></p><p>Schon seit längerer Zeit bin ich in verschiedenen Arbeitsgruppen aktiv, insbesondere im Ausschuss für Mutterschutz (AfMu), der nach 2018 gemäß novelliertem Mutterschutzgesetz gegründet wurde. Die Aufgabe dieses Ausschusses ist es, arbeitsmedizinische Regeln zu erstellen, die dann deutschlandweit gelten. Eines meiner besonderen Anliegen ist dabei schon seit vielen Jahren das Thema „Operieren in der Schwangerschaft“. Im Juli letzten Jahres wurde ich zur jährlichen Sitzung der Regierungspräsidien Baden- Württembergs eingeladen, um einen Vortrag zum Thema „Mutterschutz im Krankenhaus und Operieren in der Schwangerschaft“ zu halten. Ich konnte u.a. darlegen, dass nach aktueller Datenlage aus fachlicher Sicht die Begründung eines erhöhten Infektionsrisikos für schwangere Chirurginnen so nicht mehr haltbar ist. Dies zeigen die Meldezahlen der anerkannten Berufskrankheiten in Deutschland<span>&nbsp; </span>im Hinblick auf Hepatitis B, C und HIV sowie die Tatsache, dass es in den letzten 15 Jahren am UKHD zu keiner Übertragung von Hepatitis B, Hepatitis C oder HIV&nbsp;<span> </span>im Rahmen einer Nadelstichverletzung gekommen ist. Am Ende dieser Tagung haben die Fachgruppen entschieden, den Passus für Schwangere ´keine Tätigkeit mit potentiell kontaminierten spitzen und scharfen Gegenständen´ unter bestimmten Voraussetzungen aufzuheben. Ich war natürlich positiv überrascht und konnte es kaum fassen.</p><p><strong>Frau Dr. Jacklin, Sie arbeiten in der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Warum haben Sie sich dafür entschieden, in der Schwangerschaft selbst das Skalpell zu ergreifen?</strong></p><p>Ich bin der Meinung, es sollte jeder Ärztin selbst überlassen sein, welche beruflichen Aufgaben sie in der Schwangerschaft ausüben möchte. Es ist sehr erfreulich, dass den Ärztinnen in Baden-Württemberg nun die Kompetenz zugesprochen wird, unter Berücksichtigung ihrer individuellen Situation über ihre körperliche Leistungsfähigkeit und berufliche Belastbarkeit zu entscheiden. Da ich als angehende Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie das Studium der Zahn- und Humanmedizin absolvieren muss und somit eine lange universitäre Ausbildung durchlaufe, bin ich um jede Möglichkeit froh, meine praktische Ausbildungszeit nicht zusätzlich verlängern zu müssen. Für mich stand daher außer Frage, ob ich in der Schwangerschaft zum Skalpell greifen möchte oder nicht.</p><p><strong>Frau Dr. Ewerbeck, Sie haben es bereits angesprochen: Das Operieren in der Schwangerschaft ist an bestimmte Bedingungen gebunden. Welche sind das?</strong></p><p>Grundvoraussetzung hierfür ist die Zustimmung der Ärztlichen Leitung der jeweiligen Klinik und der<span>&nbsp; </span>Wunsch der Schwangeren, weiter operativ tätig sein zu wollen. Im Vorfeld muss eine individuelle Gefährdungsbeurteilung von der Schwangeren gemeinsam mit ihrem Vorgesetzten erstellt werden.&nbsp;<span> </span>Der Betriebsärztliche Dienst unterstützt und berät sie hierbei. Wichtig ist auch, dass bei dem zu operierenden Patienten ein verpflichtendes präoperatives Screening für Hepatitis C und HIV stattfindet. Weitere Voraussetzungen betreffen die direkten meist organisatorischen Begebenheiten im OP-Saal.</p><p><strong>Frau Dr. Jacklin, welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht, seit Sie als Schwangere im OP stehen?</strong></p><p>Durch die Prüfungsphase in meinem Zweitstudium hatte ich bisher keine Gelegenheit, als Schwangere im OP zu stehen. Ich bin zuversichtlich, dass ich über das nötige Wissen als auch die Erfahrung verfüge, fundierte Entscheidungen zu treffen, um meine Leistungsfähigkeit sowie das eigene Infektionsrisiko selbst kompetent einzuschätzen. Meine Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich gesprochen habe, finden den Schritt richtig und können ihn absolut nachvollziehen. Insofern freue ich mich darauf, diese neue Möglichkeit bald selbst zu nutzen.</p><p><strong>Frau Dr. Ewerbeck, vielen schwangeren Ärztinnen gerade in der Chirurgie geht die Neuregelung nicht weit genug. Warum ist das so und was sagen Sie diesen Ärztinnen?</strong></p><p>Das Mutterschutzgesetz bleibt weiterhin prinzipiell gültig und geht immer einher mit Einschränkungen der Tätigkeit im Klinikalltag. Darüber kann sich der Arbeitgeber nicht hinweg setzten. Beispielsweise betrifft dies die Art der Narkose. Bestimmte Narkosegase dürfen derzeit nicht zum Einsatz kommen, sobald eine schwangere Operateurin mit am Tisch steht. Erlaubt sind ausschließlich totale intravenöse Anästhesien (TIVA), Regionalverfahren oder Lokalanästhesie. In manchen Fachbereichen in der Chirurgischen Klinik, z.B. in der Viszeralchirurgie, wird die Anästhesie allerdings vorwiegend mit Narkosegasen durchgeführt, so dass schwangere Chirurginnen leider hier nur eingeschränkt tätig sein können. Die Enttäuschung darüber kann ich gut verstehen. Allerdings stehen wir erst am Anfang einer Entwicklung in die richtige Richtung. Und gerade zu diesem Thema wird es bald eine Änderung&nbsp;<span> </span>geben: Vom Ausschuss für Mutterschutz wurde eine Neuerung beschlossen, der die Tätigkeit von schwangeren Frauen mit Inhalationsnarkotika wie Isofluran, Desfluran und Sevofluran regelt: Der Umgang mit Narkosegasen wird dann unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Diese Regel muss aber erst noch veröffentlicht werden, damit die Tätigkeit möglich wird. Ich plaudere hier also ein wenig aus dem Nähkästchen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden in der Zukunft sicher zu weiteren Verbesserungen für Ärztinnen, die operativ tätig sein möchten, führen.</p><p><i><span>„Wir stehen erst am Anfang einer Entwicklung in die richtige Richtung. Bald wird es weitere Änderungen geben, die das ‘Operieren in der Schwangerschaft’ erleichtern werden.“ – Dr. Sabine Ewerbeck, Stellvertretende Leiterin des Betriebsärztlichen Dienstes am UKHD</span></i></p><p><i><span>„Es ist sehr erfreulich, dass den Ärztinnen in Baden-Württemberg nun die Kompetenz zugesprochen wird, unter Berücksichtigung ihrer individuellen Situation über ihre körperliche Leistungsfähigkeit und berufliche Belastbarkeit zu entscheiden.“ – Dr. Lara Jacklin, Assistenzärztin in der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie</span></i></p><h3><span><strong>Erforderliche Rahmenbedingungen:</strong></span></h3><p><strong>Zustimmung des Vorgesetzten zu OPidS</strong><br><strong>Erstellung einer individuellen Gefährdungsbeurteilung</strong></p><ul><li>Voraussetzung: freiwilliger und selbstbestimmter Wunsch der Schwangeren, jederzeit Beendigung möglich<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></li><li>Vorhandene Immunität der Schwangeren bezügl. Hep B</li><li>Verpflichtendes präoperatives Screening des zu operierenden Patienten für HCV und HIV</li><li>Einsatz bei geplanten Operationen , keine Notfall-OPs</li><li>Keine intraoperative Strahlenbelastung</li><li>Ausreichende Rauchgasabsaugung</li><li>Eigenschutz: Tragen von doppelten Indikatorhandschuhen; Schutzbrille; Visier</li><li>Narkoseführung: Keine Narkose mit Narkosegasen, sondern ausschließlich mit totaler intravenöser Anästhesie (TIVA), Regionalverfahren oder Lokalanaästhesie → diese Voraussetzung wird sich voraussichtlich bald ändern, da hier bereits eine genehmigte Regel vorliegt, die aber noch veröffentlich werden muss, um wirksam zu werden</li></ul>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Chirurgie,Fem,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 09:46:07 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 07 Feb 2025 08:25:32 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Klare Kante gegen sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/klare-kante-gegen-sexualisierte-belaestigung-am-arbeitsplatz/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/klare-kante-gegen-sexualisierte-belaestigung-am-arbeitsplatz/</guid><pp:caseid>684896</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Universitätskliniken in Baden-Württemberg machen derzeit mit verschiedenen Aktionen auf das Thema sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz aufmerksam. Nachdem Ergebnisse einer groß angelegten Umfrage an allen vier Universitätskliniken die Wichtigkeit des Themas aufzeigten, haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, mit einer Kampagne über Sofortmaßnahmen, Anlaufstellen und Unterstützungsangebote umfassend zu informieren. Die Vorstände der Kliniken positionieren sich damit klar gegen jegliche Form von sexualisierter Belästigung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Yvonne Dintelmann, Pflegedirektorin am Universitätsklinikum Heidelberg, unterstreicht: „Unsere Mitarbeitenden sorgen an 365&nbsp;Tagen im Jahr rund um die Uhr dafür, dass unsere Patientinnen und Patienten bestens versorgt sind. Höchste Priorität hat hierbei, dass alle Menschen in den Kliniken sich sicher fühlen und ein respektvoller und wertschätzender Umgang herrscht. Die Umfrageergebnisse zeigen eindeutig, dass dies leider nicht immer gelingt. Hieran arbeiten wir gemeinsam im Verbund der baden-württembergischen Universitätskliniken. Wir zeigen klare Kante gegen sexualisierte Belästigung. Diese Kampagne ist dabei ein wichtiger erster Schritt, um aufzuklären und zu sensibilisieren.“</p><p>Martina Weihrauch Löffler, Beauftragte für Chancengleichheit am Universitätsklinikum Heidelberg, ergänzt: „Mit der Kampagne wollen wir bei unseren Mitarbeitenden das Bewusstsein schärfen, dass es sich bei sexualisierter Belästigung um ein Verhalten handelt, unter dem die Betroffenen massiv leiden. Dies nehmen wir sehr ernst. Zudem ermutigen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von sexualisierter Belästigung betroffen sind, aktiv dagegen vorzugehen und entsprechende Vorkommnisse zu melden. Gemeinsam zeigen wir, dass sexualisierte Belästigung an den baden-württembergischen Universitätsklinika keine Chance hat.“</p><p>Die Kampagne „Klare Kante gegen sexualisierte Belästigung“ wird jetzt an den vier Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm ausgerollt. Damit sollen möglichst alle Mitarbeitenden über die Ergebnisse der internen Befragung zum Thema informiert und auf entsprechende Anlaufstellen aufmerksam gemacht werden. Außerdem sollen sie für das Thema sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz sensibilisiert werden, damit solches Verhalten verhindert oder frühzeitig gestoppt werden kann.</p><p>Die gemeinsame Pressemitteilung der Universitätskliniken in Baden-Württemberg mit weiteren Informationen ist <a href="https://www.uniklinik-ulm.de/aktuelles/detailansicht/klare-kante-gegen-sexualisierte-belaestigung-am-arbeitsplatz.html" target="_blank">hier </a>zu finden.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://klare-kante-gegen-sexualisierte-belaestigung.de/" target="_blank">Internetseite zur Kampagne</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Gemeinsam,Gesundheitswesen und Politik,Unternehmen Struktur und Politik]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 12:02:20 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 21 Jan 2025 11:02:20 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Zahnerkrankungen kosten jährlich 710 Milliarden US-Dollar</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/zahnerkrankungen-kosten-jaehrlich-710-milliarden-us-dollar/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/zahnerkrankungen-kosten-jaehrlich-710-milliarden-us-dollar/</guid><pp:caseid>678131</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Karies, Parodontitis und Zahnverlust verursachen weltweit jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe. Das zeigt eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Die Behandlungskosten für Mund-, Zahn- und Kiefererkrankungen liegen in der EU an dritter Stelle hinter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Die Ergebnisse der Studie sind aktuell im renommierten „Journal of Dental Research“ veröffentlicht. Unterstrichen wird die Bedeutung der Studiendaten dadurch, dass sie in den ersten Statusbericht zur Mundgesundheit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und einen entsprechenden WHO-Aktionsplan eingeflossen sind.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Für die aktuelle Studie werteten Professor Dr. Dr. Stefan Listl, Leiter der Sektion Mundgesundheit am Heidelberg Institute of Global Health sowie Professor für Translationale Gesundheitsökonomie an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, und sein Team Daten aus 194&nbsp;Ländern aus. Berücksichtigt wurden die zahnmedizinischen Versorgungskosten (direkte Kosten) und Produktivitätsverluste infolge von Zahnerkrankungen (indirekte Kosten) infolge von Karies an Milchzähnen sowie bleibenden Zähnen, chronischer Parodontitis, totalem Zahnverlust sowie anderen oralen Erkrankungen. Die ermittelten Gesamtkosten für das Jahr 2019 belaufen sich demnach weltweit auf rund 710&nbsp;Milliarden US-Dollar bzw. etwa 640&nbsp;Milliarden Euro. Die Gesamtkosten setzen sich zusammen aus direkten Kosten (Versorgungskosten) in Höhe von rund 387&nbsp;Milliarden US-Dollar (rund 341&nbsp;Milliarden Euro) und indirekten Kosten (Produktivitätsverlusten) infolge von Zahnerkrankungen in Höhe von fast 323&nbsp;Milliarden US-Dollar (rund 299&nbsp;Milliarden Euro). Die meisten indirekten Kosten weltweit entstanden durch Zahnverlust und Parodontitis. Rund drei Viertel der gesamten Produktivitätsverluste entfielen allein auf diese beiden Erkrankungen.</p><p>In Deutschland beliefen sich die direkten Ausgaben im Jahr 2019 auf insgesamt rund 30,9&nbsp;Milliarden US-Dollar (rund 27,8&nbsp;Milliarden Euro) bzw. auf rund 372&nbsp;US-Dollar (334&nbsp;Euro) pro Kopf. Die Produktivitätsverluste betrugen dort 232&nbsp;US-Dollar (208&nbsp;Euro) pro Kopf. Insgesamt summierten sich die indirekten Kosten in Deutschland auf 19,4&nbsp;Milliarden US-Dollar (17,5&nbsp;Milliarden Euro).</p><p>Länder mit niedrigem Einkommen gaben im Jahr 2019 jährlich durchschnittlich rund 0,52&nbsp;US-Dollar (0,47&nbsp;Euro) pro Kopf für zahnmedizinische Versorgung (Behandlung und Prävention) aus, Länder mit hohem Einkommen rund 260&nbsp;US-Dollar (233&nbsp;Euro). In Deutschland waren es rund 372&nbsp;US-Dollar (334&nbsp;Euro) pro Kopf. „Dennoch“, so Listl, „gibt es auch in Deutschland Herausforderungen für die zahnmedizinische Versorgung. Zum Beispiel fehlen im ländlichen Raum zunehmend Zahnarztpraxen. Es gibt auch bestimmte gesellschaftliche Gruppen, etwa Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf, bei denen eine kontinuierliche zahnärztliche Versorgung bislang nicht immer gewährleistet ist.“</p><h3>Daten fließen in WHO-Aktionsplan zur Mundgesundheit ein</h3><p>Die ermittelten Zahlen verdeutlichen die erhebliche wirtschaftliche Relevanz von Mund-, Zahn- und Kiefererkrankungen und zeigen die enorme wirtschaftliche Belastung für den Einzelnen und die Gesellschaft. „Wie die jüngste WHO-Resolution zur Mundgesundheit, der globale WHO-Bericht zum Stand der Mundgesundheit und der aktuelle WHO-Aktionsplan zur Mundgesundheit für die Jahre 2023 bis 2030 zeigen, hat diese Arbeit [von Listl und seinem Team] zu den weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen von Mundkrankheiten entscheidend dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Bedeutung der Mundgesundheit zu schärfen und die Prioritäten für eine kosteneffiziente und sozial gerechtere Mundgesundheitspolitik besser zu setzen“, sagt Dr.&nbsp;Benoit Varenne, Officer des Oral Health Programme der WHO.</p><p><span>Weltweit sind mehr als 3,5&nbsp;Milliarden Menschen von oralen Erkrankungen und Beschwerden betroffen. Erkrankungen der Zähne zählen laut WHO zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit – dabei wäre ein Großteil dieser Erkrankungen durch Prävention vermeidbar oder könnte früher behandelt werden. WHO und Listl unterstreichen daher, dass es praktikabler Konzepte bedürfe für eine noch stärker präventionsorientierte Förderung der Mundgesundheit. Erforderlich sind demnach sowohl kosteneffiziente Mundgesundheitsprogramme für die gesamte Bevölkerung (z.&nbsp;B. durch stärkere Regulierung des Zuckerkonsums und verbesserten Zugang zu bezahlbarer zahnmedizinischer Versorgung für alle Personen), als auch eine bedarfsgerechte Personalplanung für die zahnmedizinische Versorgung. Die Studie des Teams um Listl unterstreicht die Relevanz von regelmäßig aktualisierten, transparenten Informationen über die ökonomischen Auswirkungen von Zahnerkrankungen als Entscheidungshilfe für die optimale Erreichung einer universellen Mundgesundheitsversorgung für alle.</span></p><p>Vom 26. bis 29. November findet in Bangkok (Thailand) der erste WHO-Weltkongress zur Mundgesundheit statt. Die hier vorgestellten Studienergebnisse dürften auch dort von Bedeutung sein. Auf dem Kongress wird Prof. Listl zudem als Mit-Koordinator eines Side Events mit dem Titel „Investing More, Investing Better: Using Economics to Help Shape Oral Health Policy“ vertreten sein.</p><h3>Literatur</h3><p>Jevdjevic M and Listl S. Global, Regional, and Country-Level Economic Impacts of Oral Conditions in 2019. <i>Journal of Dental Research</i>. <span style="text-align:left;">Published online November 13, 2024. doi:</span> https://doi.org/10.1177/00220345241281698</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://doi.org/10.1177/00220345241281698" target="_blank"><span>Veröffentlichung der Studie im „Journal of Dental Research“</span></a><span>&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.who.int/news-room/events/detail/2024/11/26/default-calendar/who-global-oral-health-meeting--universal-health-coverage-for-oral-health-by-2030" target="_blank"><span>WHO-Kongress zur Mundgesundheit</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p>Professor Dr. Dr. Stefan Listl<br>Leiter der Sektion Mundgesundheit am Heidelberg Institute of Global Health des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg<br>Professor für Translationale Gesundheitsökonomie an der MFHD<br><a href="mailto:stefan.listl@med.uni-heidelberg.de" target="_blank">stefan.listl@med.uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Forschung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 11:58:52 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 20 Dec 2024 14:28:04 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Klima-Rechner steht im Finale um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Gesundheit</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/klima-rechner-steht-im-finale-um-den-deutschen-nachhaltigkeitspreis-gesundheit/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/klima-rechner-steht-im-finale-um-den-deutschen-nachhaltigkeitspreis-gesundheit/</guid><pp:caseid>663018</pp:caseid><pp:subtitle>Pressemitteilung des Kompetenzzentrums für klimaresiliente Medizin und Gesundheitseinrichtungen (KliMeG)</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Der Treibhausgas-Rechner für Krankenhäuser „KliMeG-Rechner“ gehört zu den fünf Finalist:innen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Gesundheit in der Kategorie „Umwelt schützen“. Als Vorreiter der Transformation steht das Projekt damit an der Spitze von Deutschlands nachhaltigsten Akteur:innen im Gesundheitssektor. Das Tool ist das Ergebnis der Kooperation zweier Forschungsprojekte der Universitätskliniken Heidelberg (KliOL) und Freiburg (CAFOGES) und wird vom Kompetenzzentrum für klimaresiliente Medizin und Gesundheitseinrichtungen (KliMEG) online bereitgestellt.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Was nicht gezählt wird, zählt nicht!“ Rund sechs Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen entstehen durch den Gesundheitssektor, wobei Krankenhäuser besonders energie- und ressourcenintensiv sind. Bis jetzt erfassen und berichten aber nur wenige Krankenhäuser ihre Emissionen. Doch das wird sich künftig ändern: Gemäß der bevorstehenden EU-Richtlinie zur Unternehmens-Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD) müssen künftig auch Krankenhäuser eine Bilanz der emittierten Treibhausgase erstellen. Seit Juli 2023 steht dazu der KliMeG-Rechner kostenfrei online zur Verfügung. Das Tool wurde in Kooperation zwischen dem Heidelberger Institut für Global Health, dem Freiburger Institut für Allgemeinmedizin und ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung gGmbH entwickelt. Es ermöglicht Krankenhäusern niederschwellig ihre Treibhausgas-Emissionen zu erfassen, um sie greifbar zu machen und zu reduzieren. Das Besondere daran: Der Rechner wurde speziell für Krankenhäuser entwickelt und erfasst somit auch spezifische Aspekte wie Narkosegase und Medizinprodukte. Er wird von KliMeG online bereitgestellt und durch kostenfreie Workshops, eine FAQ-Rubrik und die Möglichkeit zu individuellen Rückfragen begleitet.</span></p><p><span><strong>Dr. Matthias Albrecht</strong>,<strong> Geschäftsführer KliMeG – Kompetenzzentrum für klimaresiliente Medizin und Gesundheitseinrichtungen</strong>: „</span><i><span>Dass wir mit unserem KliMeG-Rechner im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Gesundheit stehen, ist für uns eine tolle Anerkennung. Mit dem Rechner können Krankenhäuser ihre Emissionen branchenspezifisch erfassen, daraus Maßnahmen zur Dekarbonisierung wie z.B. Energiesparmaßnahmen oder Umstellung auf mehr pflanzenbasierte Ernährung ableiten und danach auch die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen.“</span></i></p><p><span><strong>Claudia Quitmann</strong>,<strong> Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universitätsklinikum Heidelberg</strong>: </span><i><span>„In den zwei unterschiedlichen Forschungsprojekten KliOL und CAFOGES hat uns von Anfang an geeint, dass unser Hauptziel die Förderung der Transformation ist. Aus diesem Grund haben wir früh beschlossen, eng zu kooperieren und „das Beste aus zwei Welten“ zusammen zu führen. Mit KliMeG haben wir dann einen tollen Partner für den Transfer von der Wissenschaft in die Praxis gefunden.“</span></i></p><p><span><strong>Prof. Dr. Andy Maun</strong>,<strong> Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Freiburg</strong>:<strong> </strong></span><i><span>„Wir freuen uns, dass wir unsere wertvollen Erfahrungen aus dem Freiburger Forschungsprojekt CAFOGES (Carbon Footprint im Gesundheitswesen) in die Entwicklung des KliMeG-Rechners einbringen konnten und gemeinsam in kürzester Zeit ein effektives Tool für Kliniken geschaffen haben.”</span></i></p><p><span><strong>Bernd Franke, Projektleiter am ifeu Institut Heidelberg</strong>: </span><i><span>„Der Rechner orientiert sich am Greenhouse Gas Protocol. Er erfüllt auch die Vorgaben für die Treibhausgasbilanz, die nach der EU-Richtlinie für die Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSDR) für große Krankenhäuser ab 2025 verpflichtend wird.“</span></i></p><p><span>Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist eine der angesehensten Auszeichnungen für Nachhaltigkeit in Deutschland und prämiert Spitzenleistungen der Transformation in Wirtschaft, Kommunen, Gesundheit und Sport. Die Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreis Gesundheit werden im Rahmen der Preisverleihung am 29. November 2024 in Düsseldorf bekannt gegeben.</span></p><h3>Ergänzung des UKHD: Universitätsklinikum Heidelberg unter den Finalisten der Kategorie “Unternehmen - Gesundheitsversorgung”</h3><p>Der Einzug des KliMeg-Rechners in das Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ist nicht der einzige Erfolg des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) bei der diesjährigen Nominierungsrunde: Das UKHD ist in der Kategorie “Unternehmen - Gesundheitsversorgung” ebenfalls in den Kreis der Finalisten gewählt worden. <span style="text-align:left;">„Klimaschutzmaßnahmen sind mit einer optimalen Krankenversorgung durchaus vereinbar“, sagt Dr. Noemi Bender, Leiterin der Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz am UKHD. „Es gibt einige Stellschrauben, darunter Müllreduktion, Energieverbrauch, Mobilität oder Speisenversorgung, an denen wir drehen können und dies auch bereits in verschiedenen Projekten am UKHD tun.“ Wichtig dabei sei ein fest verankertes Nachhaltigkeitsmanagement, wie es am UKHD seit 2022 mit der Stabsstelle umgesetzt ist. &nbsp;Die Preisverleihung </span>des Deutschen Nachhaltigkeitspreises&nbsp;“Unternehmen” <span style="text-align:left;">findet am 28. November 2024 statt.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.nachhaltigkeitspreis.de/" target="_blank">Deutscher Nachhaltigkeitspreis</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.nachhaltigkeitspreis.de/gesundheit/preistraeger-gesundheit/2024/finalisten" target="_blank">Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises - Gesundheit</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/klimaschutz-in-kliniken-durch-optimierung-der-lieferketten-kliol" target="_blank"><span>Projekt KliOL</span></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://klimeg.de/rechner-co2-bilanzierung" target="_blank"><span>KliMeG-Rechner</span></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span>Projekt </span><a href="https://www.uniklinik-freiburg.de/allgemeinmedizin/cafoges.html" target="_blank"><span>CAFOGES</span></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.nachhaltigkeitspreis.de/unternehmen/gesundheitsversorgung" target="_blank"><span>Finalisten &nbsp;des Deutschen Nachhaltigkeitspreises - Unternehmen</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organisation/verwaltung/nachhaltigkeit-und-klimaschutz" target="_blank"><span>Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz&nbsp;des UKHD</span></a></p><h3><span>Das könnte Sie auch interessieren</span></h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gemeinsam-fuer-eine-gruenere-krankenversorgung/" target="_blank"><span>UKHD-Pressemitteilung (11.07.2024): &nbsp;Gemeinsam für eine grünere Krankenversorgung</span></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/treibhausgas-rechner-fuer-kliniken--made-in-heidelberg-und-freiburg/" target="_blank"><span>UKHD-Pressemitteilung (21.12.2023): Treibhausgas-Rechner für Kliniken – made in Heidelberg und Freiburg</span></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaetsklinikum-heidelberg-will-ausstoss-von-treibhausgasen-reduzieren/" target="_blank"><span>UKHD-Pressemitteilung (22. Juni 2022): Universitätsklinikum Heidelberg will Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren</span></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/podcast-klimaschutz-ist-gesundheitsschutz--nachhaltigkeit-am-universitaetsklinikum-heidelberg/" target="_blank"><span>Podcast<strong>:</strong>&nbsp;„Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“ – Nachhaltigkeit am Universitätsklinikum Heidelberg</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span style="text-align:left;">Dr. Noemi Bender</span><br><span style="text-align:left;">Leiterin der Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz</span><br><span style="text-align:left;">Tel.: 06221 56-310177</span><br><span style="text-align:left;">E-Mail:&nbsp;</span><a class="ck-anchor" id="mailto:nachhaltigkeit@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:nachhaltigkeit@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:nachhaltigkeit@med.uni-heidelberg.de"><span>nachhaltigkeit@med.uni-heidelberg.de</span></a><br>&nbsp;</p><p><span>Claudia Quitmann</span><br><span>Wissenschaftliche Koordinatorin des Projekts KliOL</span><br><span>Heidelberg Institute of Global Health des UKHD</span><br><span>Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg</span><br><span>E-Mail: </span><a class="ck-anchor" id="mailto:Claudia.quitmann@uni-heidelberg.de" name="mailto:Claudia.quitmann@uni-heidelberg.de" href="mailto:Claudia.quitmann@uni-heidelberg.de"><span>Claudia.quitmann@uni-heidelberg.de</span></a><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,Gesundheitswesen und Politik,Dritte-PM]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 15:40:09 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 01 Oct 2024 14:04:42 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„Botschafter des Lebens“ - Bildergalerie</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/botschafter-des-lebens---bildergalerie/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/botschafter-des-lebens---bildergalerie/</guid><pp:caseid>650865</pp:caseid><pp:subtitle>Gemeinsames Radeln für mehr Organspenden</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>550&nbsp;Kilometer quer durch Deutschland geht die „Radtour pro Organspende“. Zahlreiche organtransplantierte Radfahrerinnen und Radfahrer besuchen innerhalb von sieben Tagen 14 Transplantationseinrichtungen. Dabei vollbringen sie sportliche Höchstleistungen und verdeutlichen zugleich den Wert und Erfolg von Organspenden. Zudem erhoffen sie sich eine höhere Spendenbereitschaft. &nbsp;Die zweite Etappe der Tour begann am 1. Juli am Universitätsklinikum Heidelberg. Hier finden Sie Bilder der Veranstaltung</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/botschafter-des-lebens/" target="_blank">Weitere Informationen zur Radtour Organspende 2024</a></p><p><a href="https://www.transdiaev.de/" target="_blank">Verein TransDia, Sportgemeinschaft von Transplantierten und Dialysepatienten</a></p><p><a href="https://www.organspende-info.de/" target="_blank">Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu Organspende</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organspende-heidelberg" target="_blank">Organspende am Universitätsklinikum Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[UKHD-PM,Gesundheitswesen und Politik,Gemeinsam,Transplantation und Immuntherapie,News]]></category>
            <pubDate>Mon, 01 Jul 2024 16:47:38 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 01 Jul 2024 14:47:38 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„Botschafter des Lebens“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/botschafter-des-lebens/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/botschafter-des-lebens/</guid><pp:caseid>650508</pp:caseid><pp:subtitle>Gemeinsames Radeln für mehr Organspenden</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>550&nbsp;Kilometer quer durch Deutschland geht die „Radtour pro Organspende“. Zahlreiche organtransplantierte Radfahrerinnen und Radfahrer besuchen innerhalb von sieben Tagen 14 Transplantationseinrichtungen. Dabei vollbringen sie sportliche Höchstleistungen und verdeutlichen zugleich den Wert und Erfolg von Organspenden. Zudem erhoffen sie sich eine höhere Spendenbereitschaft. – Einladung zum Start der zweiten Etappe in Heidelberg am 1.&nbsp;Juli.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Vom 30.&nbsp;Juni bis 6.&nbsp;Juli 2024 heißt es für bis zu 35&nbsp;organtransplantierte Radfahrerinnen und Radfahrer: ordentlich in die Pedale treten. Innerhalb von sieben Tagen fahren sie als Botschafter des Lebens von Heilbronn nach Erfurt und legen dabei 550&nbsp;Kilometer zurück. Station machen sie dabei an 10&nbsp;Transplantationskliniken, darunter dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), und vier weiteren Einrichtungen wie der Deutschen Stiftung Organtransplantation.</p><p>&nbsp;</p><h3>Organspende ermöglicht neue Lebensqualität</h3><p>Die Veranstalter und Teilnehmenden möchten mit der Radtour allen Angehörigen von Organspendern danken. Zugleich wollen sie auf den hohen Wert von Organspenden aufmerksam machen, denn sie ermöglichen eine neue Lebensqualität oder überhaupt ein Weiterleben der Empfänger. Außerdem soll die Radtour zum Nachdenken anregen, was jede und jeder Einzelne über seinen Tod hinaus beitragen kann, um Leben zu retten und Hoffnung zu schenken. Die Veranstalter erhoffen sich dadurch eine höhere Spendenbereitschaft, um dem gravierenden Organmangel in Deutschland zu begegnen. „Der heutige Besuch der Radgruppe der Transplantierten zeigt auf eindrückliche Weise, was für ein besonderes Geschenk eine postmortale Organspende für schwer erkrankte Menschen ist und welches hohe Maß an Lebensqualität nach einer Organtransplantation erreicht werden kann. Als Verantwortliche für die Organspende am UKHD hoffen wir sehr, dass die aktuelle öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema zu einer Zunahme der leider im internationalen Vergleich immer noch geringen Spende Bereitschaft in der Bevölkerung führt“, erläutern PD Dr.&nbsp;Jan-Oliver Neumann, leitender Transplantationsbeauftragter am UKHD, und Gabi Otero-Scheibelhofer, Pflegerische Transplantationsbeauftragte am UKHD.</p><p>Organisiert wird die Radtour seit 2007 von TransDia Sport Deutschland e.&nbsp;V., der Sportgemeinschaft für Transplantierte und Dialysepatienten. Dieses Jahr findet die Tour zum 16.&nbsp;Mal statt. Schirmherr ist Bundesgesundheitsminister Professor Dr.&nbsp;Karl Lauterbach. Die Sportgemeinschaft plädiert für die in vielen Ländern übliche Widerspruchslösung, d.&nbsp;h. dass alle Personen potenzielle Organspender sind, es sei denn, sie haben einer Organentnahme nach ihrem Tod aktiv widersprochen. In Deutschland gilt aktuell die Zustimmungslösung, sodass nur bei aktiver Zustimmung der betreffenden Person oder deren Angehöriger Organe entnommen werden dürfen. Allein hierzulande warten rund 8.400&nbsp;Menschen auf ein Spenderorgan, 2023 gab es 965&nbsp;Organspender, jeder Spender hat im Durchschnitt drei Menschen geholfen. In Spanien, wo die Widerspruchslösung herrscht, gab es pro eine Million Einwohner rund viermal so viele Spender.</p><p>Am Universitätsklinikum Heidelberg wurden im Jahr 2022 20&nbsp;Herzen, 50&nbsp;Lebern, 121&nbsp;Nieren und 154&nbsp;Hornhäute transplantiert.</p><p>TransDia ist vielseitig engagiert und hat u.&nbsp;a. erreicht, dass vom 17. bis 24. August 2025 die Weltspiele der Transplantierten in Dresden stattfinden. Auch einige Radtour-Teilnehmer starten dort, etwa Peter Kreilkamp, Mitorganisator der „Radtour pro Organspende“ und Vorstandsmitglied des Veranstalters TransDia. Er und weitere Mitfahrende stehen bei Radtour-Stopp am UKHD für Interviews zur Verfügung.</p><p><strong>Wir laden Journalistinnen und Journalisten herzlich ein, beim Start der zweiten Etappe der Radtour von Heidelberg nach Darmstadt am 1.&nbsp;Juli 2024 um 8:10&nbsp;Uhr am Universitätsklinikum Heidelberg (Im Neuenheimer Feld&nbsp;420, 69120 Heidelberg) dabei zu sein, Interviews zu führen und über die Tour zu berichten. Die Weiterfahrt der Tour-Teilnehmenden erfolgt dort um etwa 9:10&nbsp;Uhr.</strong></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.transdiaev.de/" target="_blank">Verein TransDia, Sportgemeinschaft von Transplantierten und Dialysepatienten</a></p><p><a href="https://www.organspende-info.de/" target="_blank">Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu Organspende</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organspende-heidelberg" target="_blank">Organspende am Universitätsklinikum Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Gesundheitswesen und Politik,Gemeinsam,Transplantation und Immuntherapie]]></category>
            <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 13:21:09 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 01 Jul 2024 14:48:37 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Gen- und zellbasierte Therapien: Nationale Strategie soll zukunftsweisenden Medizinbereich in Deutschland weiter voranbringen</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gen--und-zellbasierte-therapien-nationale-strategie-soll-zukunftsweisenden-medizinbereich-in-deutschland-weiter-voranbringen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gen--und-zellbasierte-therapien-nationale-strategie-soll-zukunftsweisenden-medizinbereich-in-deutschland-weiter-voranbringen/</guid><pp:caseid>636336</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="padding:0cm;"><strong>Ein gemeinsames Strategiepapier von Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Behörden, Stiftungen und PatientInnen-Organisationen wurde am 12. Juni 2024 in Berlin an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, übergeben. In den verschiedenen Arbeitsgruppen waren mehrere Experten des Universitätsklinikums Heidelberg vertreten. Professor Carsten Müller-Tidow, Sprecher des Zentrums für Gen- und Zelltherapie am Universitätsklinikum Heidelberg, erläutert im Interview die Bedeutung der Nationalen Strategie für Gen- und Zelltherapien. Er sagt: „Die Gen- und Zelltherapien haben ein neues Therapiezeitalter eingeläutet.“</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span style="padding:0cm;">Im Herbst 2022 beauftragte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Berlin Institute of Health in der Charité (BIH), die Erstellung einer Nationale Strategie für gen- und zellbasierte Therapien zu koordinieren. Denn damit neue Erkenntnisse aus der Forschung schnell bei Patientinnen und Patienten ankommen, braucht es eine reibungslose Zusammenarbeit verschiedenster Akteurinnen und Akteure: Neben der Entwicklung neuer Gentherapeutika durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler spielen Themen wie Markzulassung, Kostenübernahme, Qualitätskriterien für die Produktion der gentechnisch veränderten Zellen sowie Therapiestandards wichtige Rollen. In acht Arbeitsgruppen setzten sich daher rund 150 Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Bereiche an einen Tisch, um alle Perspektiven von Anfang an zu berücksichtigen. Das Strategiepapier, das die </span><span>Herausforderungen in den unterschiedlichen Handlungsfeldern benennt und entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung vorschlägt, wurde am 12. Juni 2024 an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, übergeben.</span></p><p><span style="padding:0cm;">Sechs Experten des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) beteiligten sich an der Erarbeitung des Strategiepapiers, darunter Professor Carsten Müller-Tidow, Ärztlicher Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie sowie Sprecher des Zentrums für Gen- und Zelltherapie des UKHD.</span></p><p><span><strong>Herr Professor Müller-Tidow, welches Ziel verfolgt die Nationale Strategie für gen- und zellbasierte Therapien (GCT)?</strong></span></p><p><i><span>Die Nationale Initiative will diesen zukunftsweisenden Medizinbereich der GCTs in allen Bereichen in Deutschland fördern und weiterentwickeln. Dabei sollen die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Therapien im Forschungsbereich, in der Herstellung und in der Anwendung verbessert werden. Erreicht werden soll dies einerseits durch die Beratung der Politik sowie klare und bessere rechtliche Regelungen, aber auch durch eine engere Vernetzung von Universitäten, Forschungszentren und Industrie.&nbsp;</span></i></p><p><span><strong>Die Gen- und Zelltherapie ist ein Schwerpunkt am UKHD. Wie ist der aktuelle Stand?</strong></span></p><p><i><span>2023 haben wir das Heidelberger Zentrum für Gen- und Zelltherapie am UKHD gegründet, das sämtliche Aktivitäten in Bezug auf CGTs auf dem Campus zusammenführen und weiter entwickeln soll. Dabei arbeiten wir eng mit allen Institutionen der Heidelberg Mannheim Life + Science Alliance zusammen. Wir bieten am UKHD alle zugelassenen Therapien an, das sind insbesondere die CAR T-Zelltherapien bei Erwachsenen mit Leukämien und Lymphdrüsenkrebs, aber auch Gentherapien bei Kindern mit angeborenen Bluterkrankungen oder der Spinalen Muskelatrophie, einer angeborenen und tödlich verlaufenden Form des Muskelschwunds.</span></i></p><p><i><span>Zusätzlich betreiben wir Forschung im Grundlagenbereich wie auch in Klinischen Studien. In diesen klinischen Studien und den zugelassenen Therapien haben wir am UKHD bereits mehrere Hundert Patienten mit neuartigen Gen- und Zelltherapien behandelt. Es ist erstaunlich und bewegend zu sehen, wie erfolgreich solche Therapien wirken. Viele Menschen mit vorher unheilbaren Erkrankungen wie Leukämien und Lymphdrüsenkrebs konnten wir mit der CAR T-Zelltherapie heilen. Mehrere Studien zu weiteren Anwendungen und neuen Therapien sind in Vorbereitung oder werden gerade durchgeführt. Um die Einführung der GCTs insgesamt weiter voranzubringen und zu beschleunigen, fördert der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit seinem Innovationsfond das Projekt INTEGRATE-ATMP, das von Heidelberg aus koordiniert wird und die Versorgungsstrukturen in Deutschland nachhaltig verbessern kann. Dieses Leuchtturmprojekt greift in gewisser Weise einem Teil der nationalen Strategie für GCTs voraus: Darin erarbeiten wir seit 2022 mit unseren Konsortialpartnern geeignete Versorgungsstrukturen für Behandlungen mit Gentherapeutika, gentherapeutisch veränderten Zellen, z. B. Blutzellen, oder biotechnologisch verändertem Gewebe.</span></i></p><p><span><strong>Was bedeutet die Nationale Strategie für Forschung und Patientenversorgung am UKHD?</strong></span></p><p><i><span>Die nationale Strategie wird die wachsende Bedeutung der GCTs stärker ins Bewusstsein aller Beteiligten, allen voran in der Politik, den Behörden und bei den Kostenträgern, rücken. Wir erwarten eine bessere finanzielle Förderung sowohl für die Entwicklung der Therapien als auch für die nötigen klinischen Studien. Zudem hoffen wir, dass die nun klar definierten Abstimmungswege dazu beitragen, Bürokratie abzubauen und so die Forschung zu neuen Therapien zu beschleunigen.</span></i></p><p><span><strong>Wo sehen Sie Gen- und Zelltherapien in fünf Jahren, nicht nur deutschlandweit, sondern vor allem auch am UKHD?</strong></span></p><p><i><span>GCTs sind bereits jetzt aus der klinischen Medizin nicht mehr wegzudenken. Jährlich wird es neue Therapiemöglichkeiten und Zulassungen geben, von denen die betroffenen Patientinnen und Patienten unmittelbar profitieren werden. Ich erwarte, dass sich die Medizin mehr und mehr in diese Richtung entwickeln wird. Die GCTs werden viele bisherige Therapieverfahren ersetzen und so ein neues Therapiezeitalter einläuten – vielleicht vergleichbar mit dem Beginn der Entwicklung von Antibiotika zur Bekämpfung von Infektionen. In Heidelberg werden wir das Zentrum für Gen- und Zelltherapie konsequent weiterentwickeln, um unsere führende Rolle in der Forschung und Anwendung von Gen- und Zelltherapien beizubehalten. Dabei hoffen wir, wichtige Therapieverfahren von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung in Heidelberg entwickeln zu können.</span></i></p><p><span><strong>Vielen Dank, Herr Prof. Müller-Tidow!</strong></span></p><p>&nbsp;</p><p><span>Ebenfalls beteiligt an der Nationalen Strategie für Gen- und Zelltherapien waren:</span></p><ul><li><span>Prof. Dr. Georg Hoffmann, Geschäftsführende Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des UKHD und Sprecher des Zentrums für Gen- und Zelltherapie</span></li><li><span>Dr. Andreas Ziegler, Ärztlicher Leiter des pädiatrischen klinisch-pharmakologischen Studienzentrums, paedKliPS, und Programmkoordinator des Zentrums für Gen- und Zelltherapie</span></li><li><span>Prof. Dr. Michael Schmitt, Leiter des GMP-Labors (Good Manufacturing Practice Facility) an der</span> <span>Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie des UKHD&nbsp;</span></li><li><span>Prof. Dr. Dirk Grimm, Arbeitsgruppenleiter in der Abteilung Virologie des Instituts für Infektiologie am UKHD&nbsp;</span></li><li><span>Prof. Dr. Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor der Klinik für Medizinische Onkologie des UKHD, Geschäftsführender Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg.</span></li></ul><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.bihealth.org/de/aktuell/neue-perspektiven-fuer-patientinnen-nationale-strategie-fuer-gen-und-zellbasierte-therapien-an-das-bmbf-uebergeben" target="_blank"><span>Pressemitteilung des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) „Neue Perspektiven für Patient*innen: Nationale Strategie für gen- und zellbasierte Therapien an das BMBF übergeben“, 12. Juni 2024</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neues-zentrum-soll-innovative-ansaetze-der-gen--und-zelltherapie-voranbringen/" target="_blank"><span>Pressemitteilung des UKHD „Neues Zentrum soll innovative Ansätze der Zell- und Gentherapie voranbringen“, 13. Juli 2023</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/136-millionen-euro-foerderung-versorgungspfade-fuer-neue-therapien-verbessern/" target="_blank"><span>Pressemitteilung des UKHD „13,6 Millionen Euro Förderung: Versorgungspfade für neue Therapien verbessern“, 29. März 2022</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Prof. Dr. med. Carsten Müller-Tidow&nbsp;</span><br><span>Ärztlicher Direktor</span><br><span>Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><span>Tel.: 06221 56-8001</span><br><span>E-Mail Sekretariat: </span><a href="mailto:Direktor.Med5@med.uni-heidelberg.de" target="_blank"><span>Direktor.Med5@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 16:29:51 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 12 Jun 2024 14:31:01 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Finanzlage der Krankenhäuser verschlechtert sich immer weiter</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/finanzlage-der-krankenhaeuser-verschlechtert-sich-immer-weiter/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/finanzlage-der-krankenhaeuser-verschlechtert-sich-immer-weiter/</guid><pp:caseid>590215</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Scheffold: Die Untätigkeit der Bundesregierung ist verantwortungslos. Wir demonstrieren am 20.09. in Stuttgart und fordern: „Genug Geld für gestiegene Preise“ / Pressemitteilung der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG)</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:start;"><span>&nbsp;</span>„Die Finanzlage der Krankenhäuser verschlechtert sich immer weiter. Drei von vier Kliniken erwarten für 2023 rote Zahlen und 73,9% gehen von einer weiteren Verschlechterung der finanziellen Lage in den nächsten 12 Monaten aus“, so Heiner Scheffold, Vorstandsvorsitzender der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG). Das sind die alarmierenden Ergebnisse des jüngsten BWKG-Indikators. Die halbjährliche Befragung der Geschäftsführenden der BWKG-Mitgliedseinrichtungen wurde erst vor wenigen Tagen abgeschlossen.</p><p style="text-align:start;">Trotz der großen Not lehnt Bundesgesundheitsminister Lauterbach die Forderungen der Kliniken nach einer finanziellen Stabilisierung weiterhin ab. „Unsere Forderungen nach einem „Vorschaltgesetz“ wurden im Bund-Länder-Kompromiss zu den Eckpunkten der Krankenhausreform vom 10. Juli nicht aufgenommen. Minister Lauterbach will lediglich „prüfen“, ob Finanzhilfen notwendig sind und hat schon mehrfach öffentlich erklärt, dass er den Kliniken hier keine Hoffnungen machen könne. Angesichts der Indikator-Zahlen kann ich die Untätigkeit der Bundesregierung nur noch als verantwortungslos bezeichnen“, ergänzte Scheffold. Die Insolvenzwelle im Krankenhausbereich sei inzwischen angerollt, wie jüngste Meldungen unter anderem aus Nordrhein-Westfalen, dem Saarland oder Rheinland-Pfalz zeigten. Und diese betrifft inzwischen auch große Häuser mit umfassenden Versorgungsaufträgen.</p><p style="text-align:start;">Wegen der Untätigkeit der Bundesregierung ruft die BWKG ihre Mitglieder für den 20. September zu einer Großdemonstration in Stuttgart auf. Mit der Forderung nach „Genug Geld für &nbsp;gestiegene Preise“ soll der Druck auf die Bundesregierung weiter erhöht werden. „Die Kostensteigerungen durch Inflation müssen dauerhaft finanziert werden. Außerdem müssen die willkürlichen Budgetkürzungen aus dem vergangenen Jahr zurückgenommen werden., fasst Scheffold die Forderungen der Krankenhäuser zusammen.&nbsp;</p><p style="text-align:start;">Die BWKG-Umfrage zeigt auch eine Verfestigung des Personalmangels: „Der schon seit langem bestehende Mangel an Fachkräften entwickelt sich mehr und mehr zu einem generellen Personalmangel“, so Scheffold. 90% der Geschäftsführenden berichten von Problemen bei der Besetzung von freien Stellen im Pflegedienst. Für die Beschäftigten im Funktionsdienst (79%) oder ärztlichen Dienst (71%) liegen die Werte ebenfalls sehr hoch.</p><p style="text-align:start;">„Der Personalmangel hat zweifellos Auswirkungen auf die Versorgung der Menschen“, so Scheffold. Die Krankenhäuser rechnen damit, dass sie im Jahr 2023 allein aufgrund des Personalmangels mindestens 5 % weniger Betten belegen können als vor der Pandemie. Diese Verringerung der verfügbaren Kapazitäten habe konkrete Auswirkungen auf die Versorgung, etwa durch längere Wartezeiten bei planbaren Eingriffen und Behandlungen.</p><p style="text-align:start;">„Neben einer auskömmlichen Finanzierung ist der Abbau von Bürokratie eine ganz zentrale Stellschraube, um dem Personalmangel entgegenzuwirken“, so Scheffold. Pflegekräfte und Ärzte verbringen immer mehr Zeit mit Bürokratie. Der versprochene Abbau von Bürokratie lasse weiter auf sich warten und es bleibe zu oft bei leeren Versprechen. Zu viel Bürokratie verringere die Zeit für die Patientinnen und Patienten und schade der Motivation der Mitarbeitenden. Hier müsse die Politik endlich ansetzen.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.bwkg.de/presse/pressemitteilung/news/bwkg-indikator-12023-finanzlage-der-krankenhaeuser-verschlechtert-sich-immer-weiter/" target="_blank">Diese Pressemitteilung auf der Webseite der BWKG</a></p><p><a href="https://www.bwkg.de/" target="_blank">Homepage BWKG mit Defizituhr</a></p><p><a href="https://www.bwkg.de/alarmstufe-rot/" target="_blank">Informationskampagne Alarmstufe ROT</a></p><p><a href="https://www.dkgev.de/fair/ihre-stimme-fuer-die-krankenhaeuser/" target="_blank">Stimme abgeben - Petition unterschreiben</a></p><h3>Kontakt</h3><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Annette Baumer</span></span><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Referentin für Presse und Politik</span></span><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Tel.: 0711 25777-45,</span></span><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Email: </span></span><a href="linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,dcwogtBdymi0fg');">baumer<span>@</span>bwkg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Dritte-PM,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 Sep 2023 09:38:30 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 19 Sep 2023 08:44:44 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Bündnis Verkehrswende – Unternehmen und Verbände machen Weg zur Arbeit klimafreundlicher</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/buendnis-verkehrswende--unternehmen-und-verbaende-machen-weg-zur-arbeit-klimafreundlicher/</link>
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Juli) haben 22 Vertreterinnen und Vertreter von namenhaften baden-württembergischen Unternehmen und Verbänden sowie des Verkehrsministeriums die Bündniserklärung zur „Verkehrswende in der Arbeitswelt“ unterzeichnet. Damit legten sie gemeinsame Ziele fest, wie der Weg zur Arbeit oder der Ausbildung schon ab 2027 deutlich klimafreundlicher werden soll.&nbsp;</p><p>Knapp ein Drittel aller Wege werden in Baden-Württemberg für den Beruf oder die Ausbildung zurückgelegt. Um bis 2030 die Klimaziele im Verkehr zu erreichen, muss sich auch die Mobilität der Beschäftigten verändern. Das Verkehrsministerium hat deshalb Arbeitgeber, Gewerkschaften, Verbände und die Zivilgesellschaft an einen Tisch geholt und Maßnahmen für eine umsetzbare betriebliche Mobilität der Zukunft ausgearbeitet. Ziel ist es, bis 2027 die Weichen gestellt zu haben und bis 2040 den Pendel- und Reiseverkehr klimaneutral zu gestalten oder – wo sinnvoll – zu vermeiden. Zum Beispiel sollen ab 2027 Neuwagen nur noch emissionsfrei gekauft und geleast werden – sodass sich bis spätestens 2040 keine fossil-betriebenen Fahrzeuge mehr im Fuhrpark befinden. Damit sollen Baden-Württembergs Unternehmen wesentlich schneller vorangehen, als die EU-Ziele vorschreiben.</p><h3>22 Unternehmen und Verbände denken den Arbeitsweg neu&nbsp;</h3><p>Nun steht das Ergebnis: ein gemeinsames, neuartiges Bündnis, das die Mobilität in der Arbeitswelt umdenkt. Unter dem Namen „Bündnis Verkehrswende in der Arbeitswelt“ haben sich 22 Unternehmen und Verbände sowie das Verkehrsministerium zusammengeschlossen, um mit gutem Beispiel voranzugehen und eine Vorreiterrolle einzunehmen. Am Donnerstag haben die Bündnispartnerinnen und Bündnispartner die Erklärung zur Verkehrswende in der Arbeitswelt in der Staatsgalerie in Stuttgart gemeinsam mit Verkehrsminister Winfried Hermann vorgestellt.</p><p>Minister Hermann freute sich sehr über das Engagement der Unternehmen und Verbände: „Zu viele Menschen fahren jeden Tag alleine mit dem Auto zur Arbeit. Es ist an der Zeit, dass wir uns von überholten Mobilitätsmustern verabschieden und mit konkreten Maßnahmen alternative, nachhaltige Mobilitätskonzepte umsetzen. Bis 2027 wollen wir damit Wirkung erzielen und zum Beispiel nur noch lokal emissionsfreie Pkw neu beschaffen. Mit dem neuen Bündnis „Verkehrswende in der Arbeitswelt“ gehen 22 Unternehmen und Verbände mit uns zusammen einen wichtigen Schritt in Richtung klimafreundliche Mobilität: Die Maßnahmen und Angebote fördern die Gesundheit der Beschäftigten und schützen das Klima. Sie zeigen, wie die Mobilität für alle Menschen zugänglich und klimafreundlich gestärkt werden kann. Gleichzeitig wird deutlich, an welchen Stellen noch Herausforderungen auf uns warten und wie wir ihnen begegnen können.“</p><p>Stefan Grosch, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Robert Bosch GmbH, sagte: „Bosch nimmt die Verantwortung ernst, die nachhaltige Mobilität seiner Mitarbeitenden zu unterstützen. Ob emissionsarme Dienstwagen, Job-Räder, Shuttles oder Co-Working Spaces: Wir wollen mit einem breiten und nachhaltigen Angebot den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Beschäftigten gerecht werden und zugleich Anreize für ein umweltgerechtes Mobilitätsverhalten schaffen.“</p><p>Steffen Krautwasser, Head of Global Car Fleet SAP SE, betonte: „Vor mehr als einem Jahrzehnt haben wir Nachhaltigkeit zu einem langfristigen strategischen Ziel der SAP erklärt, im Einklang mit unserer Vision, die Welt und das Leben der Menschen zu verbessern. Für uns ist Nachhaltigkeit ein Treiber für Innovation, der die Entwicklung neuer Lösungen und Herangehensweisen fördert. Dazu zählen auch alternative und flexible Mobilitätsformen, die auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden zugeschnitten sind.“</p><p>Cornelia Frenz, Direktorin für Operatives Management bei RKH Regionale Kliniken Holding und Services GmbH, sagte: „Nachhaltige betriebliche Mobilität ist für uns ein wichtiger Beitrag für einen wirkungsvollen Klimaschutz. Deshalb fördern wir insbesondere das Radfahren bereits seit vielen Jahren mit dem attraktiven Angebot von BusinessBike-Leasing, das sich mit knapp 300 Bestellungen (Tendenz steigend) großer Beliebtheit erfreut. Unsere Mitarbeitenden können so nicht nur gesund und umweltschonend zur Arbeit fahren – an den RKH Kliniken finden sie mit Umkleiden, Duschen und Trockenraum für die Fahrradkleidung sowie mehr als 400 Radabstellplätzen am Standort Ludwigsburg optimale Bedingungen vor.”</p><p>Maren Diebel-Ebers, stellvertretende Landesvorsitzende beim Deutschen Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg, erklärte: „Der Weg zur Arbeit gehört für die Beschäftigten in Baden-Württemberg zum Arbeitsalltag. Die Beschäftigten wollen reibungslos, nachhaltig und mit geringem zeitlichem Aufwand ihre Arbeit erreichen. Umso wichtiger ist es, die Beschäftigten über mögliche nachhaltige Alternativen aufzuklären und Umsteigepotenziale aufzuzeigen. Nur wer sich mit seinem eigenen Mobilitätsverhalten beschäftigt, wird seine Mobilität auch nachhaltig verändern.“</p><p>Dr. Axel Nitschke, Hauptgeschäftsführer der in Verkehrsfragen im Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag federführenden IHK Rhein-Neckar, bekräftigte: „Die baden-württembergischen IHKs werden ihre Mitglieder dabei unterstützen, ihre Mobilität nachhaltig zu gestalten. Doch der Weg zur klimaneutralen Mobilität von Unternehmen ist noch weit, da die Rahmenbedingungen häufig nicht passen. Wir benötigen eine flächendeckenden (Tank-)Infrastruktur für klimaneutrale Dienstwagen, der ÖPNV muss die Gewerbegebiete besser erschließen. Es braucht ausreichend sichere Radwege, die gut an Gewerbegebiete angeschlossen sind. Weitegehende Aktivitäten sind demnach, wenn das Bündnis seine ehrgeizigen Ziele erfüllen will.“</p><h3>Konkrete Maßnahmen, messbare Ziele</h3><p>Gemeinsam einigte man sich auf Empfehlungen und eine entsprechende Umsetzung bei den folgenden Schwerpunkten:&nbsp;</p><ul><li><strong>Klimafreundliche Antriebe in der Firmenwagenflotte:</strong> Ein Beispiel ist SAP. Ab 2025 können Beschäftigte mit Anspruch auf einen Dienstwagen nur noch Fahrzeuge mit lokal emissionsfreiem Antrieb bestellen. Bis 2030 wird die gesamte Fahrzeugflotte mit lokal emissionsfreiem Antrieb ausgerüstet sein. Roche Diagnostics stellt die gesamte Managementflotte bis 2025 auf lokal emissionsfreie Antriebe um. Damit elektrische Antriebe beim Pkw genutzt werden, unterstützen die Bündnispartner die entsprechende Ladeinfrastruktur. So nimmt beispielsweise der ACE Auto Club Europa 2023 eine Photovoltaikanlage in Betrieb, die künftig ungefähr 25 Prozent des Strombedarfs abdeckt.&nbsp;</li><li><strong>Dienstwagen und kostenfreies Parken: </strong>Roche Diagnostics bietet bei Verzicht auf den Dienstwagen eine BahnCard 100 an. Die Caritas und Diakonie Baden-Württemberg testen an verschiedenen Standorten Car-Sharing Modelle. Der ACE Auto Club Europa stellt schon heute keinen Parkraum für Beschäftige kostenlos zur Verfügung. Die monatlichen Parkgebühren fließen vollständig in den betrieblichen Gesundheitsfond. Das RKH Klinikum Ludwigsburg zahlt eine Prämie beim Verzicht auf einen Pkw-Parkplatz.&nbsp;</li><li><strong>Bus und Bahn attraktiver machen: </strong>Die Vetter Pharma und die IG Metall übernehmen die Kosten des Deutschlandtickets vollständig durch den Arbeitgeber. Für die Möglichkeit das Deutschlandticket auch als Jobticket anbieten zu können setzte sich der VVS gemeinsam mit der Branche ein. Unter anderem SAP, die RKH Kliniken und der ADAC Württemberg bieten Beschäftigen einen Zuschuss zum Jobticket an.</li><li><strong>Anreize zum Radfahren und Gehen erhöhen:</strong> Radleasing-Modelle oder Zuschüsse für den privaten Fahrradkauf sind bei vielen Unternehmen und Verbänden bereits seit längerer Zeit etablierte Modelle der Fahrradförderung. Bei Bosch sind inzwischen mehr als 30.000 JobRäder in Deutschland unterwegs. Der ADFC berät Unternehmen auf dem Weg zur Fahrradfreundlichkeit.&nbsp;</li><li><strong>Mitfahren fördern und mobiles Arbeiten ausbauen:</strong> Die Schwarz Gruppe, SAP, Roche Diagnostics und das RKH Klinikum fördern Fahrgemeinschafften mit der Mitfahrplattform „twogo“. Viele Unternehmen und Verbände unterstützen das flexible und mobile Arbeiten. Bei Vetter Pharma wird im Jahr 2023 eine virtuelle Landkarte aktiviert, die die Selektierung nach Wohnort, Arbeitsstelle und Arbeitszeitmodell erlaubt und damit den Beschäftigten die für ihre Arbeitssituation vorhandenen Potentiale für eine Fahrgemeinschaft aufzeigt.&nbsp;</li></ul><h3>Gemeinsam nachhaltige Mobilität stärken</h3><p>Das Bündnis „Verkehrswende in der Arbeitswelt“ entstand auf Initiative des Ministeriums für Verkehr während der Erarbeitung des Landeskonzepts Mobilität und Klima. Im Landeskonzept werden Maßnahmen zur Umsetzung der Klimaschutzziele im Verkehr formuliert. Die Arbeit des Bündnisses startete im Herbst 2022. In drei Sitzungen wurden gemeinsame Schwerpunkte gesetzt und die Gestaltung von nachhaltiger Mobilität in der Arbeitswelt diskutiert.&nbsp;<br>In den kommenden Jahren ist ein regelmäßiger Austausch zur Umsetzung der Empfehlungen sowie zur Vernetzung im Bündnis geplant. Weitere Unternehmen und Verbände können jederzeit beitreten, den Austausch über die Verkehrswende in der Arbeitswelt mit eigenen Erfahrungen bereichern und vom Wissen des gesamten Bündnisses profitieren.</p><h3>Das Bündnis: Diese Unternehmen und Verbände sind dabei</h3><p>Das Bündnis wurde von den Unternehmen RKH Regionale Kliniken Holding und Services GmbH, Robert Bosch GmbH, Roche Diagnostics GmbH, SAP SE, Schwarz Mobility Solutions GmbH, Universitätsklinikum Heidelberg, Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG sowie den Verbänden bzw. Verkehrsverbund ACE Auto Club Europa e.V., ADAC Württemberg e.V., ADAC Südbaden e.V., ADAC Nordbaden e.V., Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Baden-Württemberg e.V., Baden-Württembergischer Industrie und Handelskammertag, Caritas Baden-Württemberg, Deutscher Gewerkschaftsbund Bezirk Baden-Württemberg, Diakonie Baden-Württemberg, Handelsverband Baden-Württemberg e.V., HANDWERK BW, Industriegewerkschaft Metall Bezirk Baden-Württemberg, Unternehmer Baden-Württemberg e.V., Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg, Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH und dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg gegründet.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/unternehmen-und-verbaende-machen-weg-zur-arbeit-klimafreundlicher" target="_blank">Diese Pressemitteilung auf der Homepage des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg</a></p><p><a href="https://vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/230711_Erkl%C3%A4rung_B%C3%BCndnis_Verkehrswende_in_der_Arbeitswelt_barrierefrei.pdf" target="_blank">Vollständige Bündniserklärung</a></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[Dr. Noemi Bender, Leiterin der Stabsstelle f&uuml;r Nachhaltigkeit und Klimaschutz am UKHD]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[Als Universitätsklinikum Heidelberg freuen wir uns Teil des Bündnis Verkehrswende in der Arbeitswelt zu sein, denn nachhaltige Mobilität ist Gesundheitsschutz. Mehr Bewegung im Alltag durch Radfahren und Gehen senkt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. E-Busse und E-Autos verbessern die Luftqualität und verringern die Lärmbelastung. Durch unsere Maßnahmen und die unserer Bündnispartner*innen schützen wir so Klima, Umwelt und Gesundheit.]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[Pressemitteilung,Dritte-PM,Unternehmen Struktur und Politik,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Thu, 13 Jul 2023 14:28:39 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 14 Jul 2023 04:15:56 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Deutsch als Fremdsprache in Schulen auf den Philippinen?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/deutsch-als-fremdsprache-in-schulen-auf-den-philippinen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/deutsch-als-fremdsprache-in-schulen-auf-den-philippinen/</guid><pp:caseid>580922</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Delegation des philippinischen Bildungsministeriums besucht das Universitätsklinikum Heidelberg / Vertreterinnen und Vertreter philippinischer Schulen und Schulbehörden informieren sich über die Möglichkeiten, die sich mit Deutschkenntnissen auf dem deutschen Arbeitsmarkt auftun</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Auf den Philippinen prüfen Behörden, Deutsch als Fremdsprache in den Lehrplan der Schulen aufzunehmen. Um dies zu unterstützen, organisiert das Goethe-Institut Deutschland im Auftrag des Auswärtigen Amtes vom 9. bis 15. Juli 2023 eine Informationsreise für eine Delegation des philippinischen Bildungsministeriums durch Berlin, Heidelberg und Stuttgart. Am 12. Juli machten die Abgesandten am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) halt, um sich über ein konkretes Beispiel erfolgreicher Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu informieren: Über das Triple Win-Programm konnten seit 2017 bereits mehr als 300 Pflegefachkräfte aus Tunesien, Bosnien-Herzegowina und den Philippinen erfolgreich am UKHD beruflich durchstarten.</p><p>Nach einem Austausch mit dem Integrations-Team am UKHD und Fachkräften, die das Triple Win-Programm durchlaufen haben, blieb die Delegation in der Metropolregion und besuchte das Goethe-Institut in Mannheim. Als Kooperationspartner des UKHD übernimmt das Goethe-Institut Mannheim die Sprachintegration für die internationalen Fachkräfte des UKHD. Die Triple-Win Teilnehmenden durchlaufen dabei am Goethe-Institut Mannheim ein speziell für das UKHD entwickelte Programm, das neben dem klassischen Sprachkurs auch weitere Betreuungsprogramme wie Museums- und Theaterbesuche oder Behördengänge beinhaltet.</p><p>Die Abgesandten bekommen neben Einblicke in das deutsche Schulsystem und die Fremdsprachenbildung auch die Möglichkeit Unternehmen kennenzulernen, die als Beispiel dienen, welche Möglichkeiten sich für ausländische Fachkräfte mit Deutschkenntnissen auf dem deutschen Arbeitsmarkt bieten.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organisation/pflege/pflegedienst-am-ukhd">Pflege am UKHD</a></p><p><a href="https://www.goethe.de/ins/de/de/ort/man.html" target="_blank">Goethe-Institut Mannheim</a></p><p><a href="https://www.goethe.de/de/index.html" target="_blank">Goethe-Institut Deutschland</a></p><p><a href="https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/zav/projects-programs/health-and-care/triple-win" target="_blank">Triple Win-Programm: Homepage der Bundesagentur für Arbeit</a></p>]]></description><category><![CDATA[News,Gesundheitswesen und Politik,Lehre und Ausbildung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 15:13:26 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 12 Jul 2023 13:13:41 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Landesorden für Professor Dr. Hugo A. Katus</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/landesorden-fuer-professor-dr-hugo-a-katus/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/landesorden-fuer-professor-dr-hugo-a-katus/</guid><pp:caseid>570600</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Seniorprofessor der Universität Heidelberg als Pionier der Herzinfarkt-Diagnostik mit höchster Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg geehrt / Weitere renommierte Ehrung: Carl-Ludwig-Ehrenmedaille der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie für langjährige, entscheidende Impulse zur patientenorientierten Herz-Kreislauf-Forschung / Troponin T-Test ermöglicht heute schnelle und sichere Herzinfarktdiagnostik</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für seine Pionierleistung in der Herzinfarkt-Diagnostik sowie bahnbrechende wissenschaftliche Arbeiten in der Herz-Kreislauf-Forschung ist Professor (em.) Dr. Hugo A. Katus mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg geehrt worden. Den Orden, der die höchste Auszeichnung des Landes darstellt, nahm er am 22. April 2023 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Rahmen eines Festakts anlässlich des Gründungstages des Landes im Mannheimer Schloss entgegen. Bereits kurz zuvor war dem ehemaligen Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und nun Seniorprofessor eine weitere große Ehre zuteil geworden: Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) hatte ihm mit der Carl-Ludwig-Ehrenmedaille für seine prägende Arbeit die höchste Auszeichnung der deutschen Herzmedizin verliehen. Er habe, so schreibt die DGK in der Widmung, entscheidende Impulse zur translationalen Forschung in der Kardiologie gegeben. So sei der Troponin T-Test aus dem klinischen Alltag heute nicht mehr wegzudenken und habe weltweit die Infarktdiagnostik revolutioniert. Darüber hinaus habe er maßgeblich die Therapien bei Kardiomyopathien und Herzinsuffizienz vorangetrieben.</span></p><p><span>Die Curt-Ludwig-Ehrenmedaille wird seit 1932 vergeben, mit Prof. Katus wurden insgesamt 36 wichtige Persönlichkeiten der Herzmedizin damit bedacht. 2001 ging die renommierte Ehrung schon einmal an einen Heidelberger Kardiologen: Professor Dr. Wolfgang Kübler leitete von 1974 bis 2002 die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am UKHD. Der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg wird seit 1974 jährlich an rund 30 Personen verliehen. Insgesamt ist die Anzahl auf 1.000 lebende Ordensträger beschränkt.</span></p><p><span>Prof. (em.) Dr. Hugo A. Katus war von 2002 bis 2020 Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am UKHD. In Heidelberg wurde unter seiner Leitung 2004 die erste „Chest Pain Unit“ in Europa, heute Standard in der Erstversorgung von Herzinfarktpatienten, sowie 2012 die deutschlandweit erste „Advanced Heart Failure Unit“, eine Station speziell für Patienten mit fortgeschrittener Herzschwäche, eingerichtet. Im Bereich der Herzmuskelerkrankungen setzt die Klinik mit dem 2015 gegründeten Institut für Kardiomyopathien Heidelberg Maßstäbe.</span></p><p><span>„Das klinische und wissenschaftliche Wirken von Professor Katus war wissenschaftlich innovativ und originell, stets patientenorientiert und auf die Verbesserung der Patientenversorgung ausgerichtet. Entwicklungen, die er in der Heidelberger Kardiologie anstieß, hatten internationale Strahlkraft und setzen bis heute Maßstäbe“, sagt Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD. „Ich gratuliere dem Kollegen sehr herzlich zu diesen beiden hochrangigen und wohlverdienten Auszeichnungen.“</span></p><p><span>Insbesondere für die Forschung zu Troponin T, jenem Eiweiß aus Herzmuskelzellen, das im Blut einen Herzinfarkt anzeigen kann, und die langjährige Entwicklung des Bluttests gemeinsam mit der Firma Boehringer Mannheim/Roche in den 1980er Jahren wurde Prof. Hugo A. Katus bereits mit zahlreichen internationalen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verdienstorden-des-landes-an-23-verdiente-persoenlichkeiten" target="_blank">Pressemeldung des Staatsministeriums Baden-Württemberg: &nbsp;“Verdienstorden des Landes an 23 verdiente Persönlichkeiten”&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-hugo-a-katus-uebergibt-die-leitung-der-universitaetsklinik-fuer-kardiologie-angiologie-und-pneumologie-heidelberg/" target="_blank"><span>Pressemitteilung „Professor Dr. Hugo A. Katus übergibt die Leitung der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg“</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/goldmedaille-fur-heidelberger-kardiologen/" target="_blank"><span>Pressemitteilung „Goldmedaille für Heidelberger Kardiologen“</span></a></p><p><a href="https://dgk.org/pressemitteilungen/jahres-pk/jahres-pk-aussendungen/biomarker-troponin-rasche-und-sichere-herzinfarkt-diagnose-neue-moeglichkeiten-der-risikoabschaetzung-und-therapiekontrolle-bei-anderen-herzerkrankungen/" target="_blank"><span>Beitrag über den Troponin-T-Test von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-innere-medizin-krehl-klinik/innere-medizin-iii-kardiologie-angiologie-und-pneumologie" target="_blank"><span>Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des UKHD</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p><span>Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie</span><br><span>Universitätsklinikum Heidelberg</span><br><span>Claudia Knauber</span><br><span>Tel.: 06221 568670</span><br><a class="ck-anchor" id="mailto:Sekretariat.katus@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:Sekretariat.katus@med.uni-heidelberg.de"><span>Sekretariat.katus@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Mon, 24 Apr 2023 12:26:02 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 24 Apr 2023 10:26:02 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Jahresempfang des Universitätsklinikums Heidelberg: „UKHD bewegt“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/jahresempfang-des-universitaetsklinikums-heidelberg-ukhd-bewegt/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/jahresempfang-des-universitaetsklinikums-heidelberg-ukhd-bewegt/</guid><pp:caseid>568781</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Im Fokus: Patienten optimal versorgen, Mitarbeitende fördern, Spitzenkräfte gewinnen und Kooperationen ausbauen / Dank gilt Partnern, Förderern und Mitarbeitenden</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Es bewegt sich viel in der Universitätsmedizin und auf dem Heidelberger Medizin-Campus. Und wer die Herausforderungen anpackt, auf qualitativ hochwertige Spitzenmedizin, Kooperationen, Teamgeist und starke Mitarbeitende setzt, kann die Medizin von morgen entwickeln. So das Resümee des Vorstands des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) beim Jahresempfang am 4. April 2023. Zum Motto „UKHD bewegt“ begrüßte die Führungsspitze des UKHD rund 150 Gäste aus Politik, Gesundheitswesen, Universität, Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Mitarbeitende im SNP dome Business Club.</p><p><img class="image_resized image-style-align-right" style="width:400px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2326/b5543e04-b225-47c1-a334-bfcb21262566/1920_jahresempfang2023-talk1.jpg?x=1680695388234" alt="Jahresempfang 2023 - Talk 1">In einer Podiumsrunde gab der Klinikumsvorstand Einblicke zu Entwicklungen rund um das UKHD. „Ob demografischer Wandel, Fachkräftemangel oder Digitalisierung: Das Gesundheitssystem steht vor enormen Herausforderungen und der Universitätsmedizin kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Das Universitätsklinikum Heidelberg packt gemeinsam mit seinen Partnern in der Region, aber auch national und international die Reformen an. Immer im Mittelpunkt steht dabei die optimale Versorgung der Patienten“, sagte <span style="background-color:white;">Professor Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor. „Für die erfolgreichen Kooperationen danke ich </span>all unseren Partnern und Förderern.“</p><p>„Über die Landesgrenzen hinaus genießt Heidelberg einen ausgezeichneten Ruf – das Fundament hierfür sind unsere hochqualifizierten Mitarbeitenden in allen Bereichen. Ihnen gebührt unser großer Dank“, sagte Katrin Erk, Kaufmännische Direktorin. Das Universitätsklinikum sei kein auf Profit ausgerichtetes Unternehmen. Trotzdem müsse es wirtschaftlich arbeiten können. „Wir begrüßen sehr, dass das Land Baden-Württemberg mit dem Corona-Schutzschirm die notwendige Unterstützung hierfür geleistet hat. Zusätzlich braucht es national dringend Reformen für unser Gesundheitssystem und eine ausreichende Vergütung für universitäre Hochleistungsmedizin.“</p><p>Professor Dr. Hans-Georg Kräusslich, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg, hob die Bedeutung moderner Forschungskooperationen hervor: „Die Gründung der Heidelberg Mannheim Health & Life Science Alliance mit einer vereinten Universitätsmedizin, einem innovativen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk universitärer und außeruniversitärer Zentren sowie starken Industriepartnern schafft ein immenses Potenzial. In diesem spannenden Wirkungsfeld möchten wir exzellente Mitarbeitende für die Region gewinnen und langfristig halten.“</p><p>„Wir investieren am Universitätsklinikum Heidelberg enorm in Attraktivität, Wertschätzung und Zukunft der Pflege“, so Pflegedirektor Edgar Reisch. „In über 50 Fachabteilungen arbeiten unsere Pflegenden Tag für Tag mit höchster Expertise und Engagement zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Dabei sind moderne Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Arbeiten in einem interprofessionellen Kontext auf Augenhöhe und mit gegenseitiger Wertschätzung wesentliche Voraussetzungen, damit der Pflegeberuf in der Universitätsmedizin attraktiv bleibt.“</p><p>Wie intelligente Datenanalysen und Medizintechnik Forschung und Versorgung revolutionieren, dazu berichtete Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor. „Immer genauere Methoden in der Diagnostik und Therapie erlauben mittlerweile eine präzise Behandlungsplanung. Auf dieser soliden Grundlage bauen Projekte auf, die maschinelles Lernen nutzen und die großen Datenmengen analysieren und nutzbringend auswerten können. So ist es beispielsweise inzwischen möglich mit Hilfe künstlicher Intelligenz aus CT-Bildern Tumoreigenschaften abzulesen, die das normale Auge nicht sieht. Digitale Technologien wie diese werden die Gesundheitsforschung und -versorgung tiefgreifend und vielfältig verbessern.“</p><p><img class="image_resized image-style-align-right" style="width:400px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2326/53b68cbe-79c9-435d-88b7-ed0f2304bc4f/1920_jahresempfang2023-talk2.jpg?x=1680695210555" alt="Jahresempfang 2023 - Talk 2">In einem zweiten Podiumsgespräch diskutierten Dr. Petra Dallmann, Leiterin der Spezialsprechstunde für Leistungssportler am UKHD, Professor Dr. Joachim Wiskemann, Leiter der Arbeitsgruppe „Bewegung und Krebs" am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und Professor Dr. Jürgen Bauer, Ärztlicher Direktor des Geriatrischen Zentrums am UKHD, Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg, die Bedeutung von körperlicher Bewegung für die Gesundheit. Anschließend konnten die Gäste zusammen mit des Profi-Basketballspielern&nbsp;Niklas Würzner und Elias Lasisi der Bundesligisten MLP Academics selbst körperlich aktiv werden und ihre Fähigkeiten beim Korbwurf testen.</p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[Dr. Petra Dallmann, Leiterin der Spezialsprechstunde f&uuml;r Leistungssportler am UKHD, Sportpsychiaterin am Olympiast&uuml;tzpunkt Metropolregion Rhein-Neckar in Heidelberg]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>„Psychische Probleme sind häufig, in der Normalbevölkerung wie auch bei Leistungssportlern. Insbesondere die seelische Gesundheit ist bei Spitzensportlern aber oftmals noch ein Tabuthema.“</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[Prof. Dr. J&uuml;rgen Bauer, &Auml;rztlicher Direktor des Geriatrischen Zentrums am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg, Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>„Wir haben es im Wesentlichen in der Hand, wie wir altern. Altern erfordert Investitionen, persönlich und gesellschaftlich.“</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[Prof. Dr. Joachim Wiskemann, Leiter Arbeitsgruppe &quot;Bewegung und Krebs&quot; am NCT Heidelberg]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>"Das ´Rezept für Bewegung` allein reicht nicht. Das gravierendere Problem ist, dass es in Deutschland kaum spezialisierte Beratungsstellen oder flächendeckende Bewegungsangebote für Patienten gibt.“</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Digitalisierung und Bioinformatik,Forschung,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Wed, 05 Apr 2023 14:45:27 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 05 Apr 2023 13:28:08 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Presseeinladung: Eine Ära geht zu Ende: Abschiedsveranstaltung der traditionsreichen Hebammenschule in Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/presseeinladung-eine-aera-geht-zu-ende-abschiedsveranstaltung-der-traditionsreichen-hebammenschule-in-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/presseeinladung-eine-aera-geht-zu-ende-abschiedsveranstaltung-der-traditionsreichen-hebammenschule-in-heidelberg/</guid><pp:caseid>564787</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Nach 257 Jahren schließt die Hebammenschule am Universitätsklinikum Heidelberg / Abschlussveranstaltung am 25. März 2023 / Pressevertreter sind herzlich eingeladen / Expertinnen und Experten stehen für Interviews zur Verfügung</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Nach der Abschlussprüfung im März 2023 verabschiedet die traditionsreiche Hebammenschule der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg (AfG) am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) nicht nur die letzten Hebammenauszubildenden. Damit schließt gleichzeitig eine der ältesten Hebammenschulen Deutschlands nach 257 Jahren ihre Pforten. Im Zuge der Akademisierung des Berufs wird die Hebammenschule des UKHD zur Koordinierungsstelle für die Praxisphase des Studiengangs Hebammenwissenschaften.</p><p><span>Die feierliche Abschiedsveranstaltung findet am 25. März 2023 statt. Pressevertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen.</span></p><p style="text-align:center;"><strong>Samstag, 25. März 2023</strong></p><p style="text-align:center;"><strong>&nbsp;11.00 bis 14.00 Uhr</strong></p><p style="text-align:center;"><strong>Hörsaal des Instituts für Medizinische Psychologie</strong></p><p style="text-align:center;"><strong>Eingang Hospitalstraße</strong></p><p style="text-align:center;"><strong>Bergheimer Straße 20</strong></p><p style="text-align:center;"><strong>69115 Heidelberg</strong></p><p style="text-align:center;">&nbsp;Um <strong>Anmeldung bis 23. März 2023</strong> unter <a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de">presse@med.uni-heidelberg.de</a> wird gebeten.</p><h3>Programm</h3><p><strong>Beginn</strong>: 11.00 Uhr</p><p><strong>Grußworte</strong>&nbsp;<br>Edgar Reisch, Pflegedirektor des UKHD und Geschäftsführer der AfG<br>Matthias Diefenbacher, Rechtsanwalt und seit 28 Jahren Dozent an der Hebammenschule Heidelberg für Staatsbürger-, Gesetzes- und Berufskunde</p><p><strong>Festvorträge</strong><br><strong>Thema</strong><br>Einblicke in die Entwicklung der Hebammenschule, die Kooperation und Geschichte der Frauenklinik am UKHD sowie die Perspektiven der Hebammenschülerinnen</p><p><strong>Referentinnen</strong><br>Professorin Dr. Karen Nolte, Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik in der Medizin der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD)<br>Anne Fritz, Hebamme und Schulleiterin der Hebammenschule am UKHD</p><p><strong>Moderation</strong><br>Frank Stawinski, Leiter der AfG Heidelberg</p><p>&nbsp;</p><p>Es besteht die Möglichkeit nach der Veranstaltung mit den Expertinnen und Experten Interviews zu führen.</p><h3>Kontakt</h3><p>Anne Fritz<br><span>Schulleiterin</span><br><span>Hebammenschule am Universitätsklinikum</span><br><span>Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg gGmbH</span><br><span>Wieblinger Weg 19</span><br><span>69123 Heidelberg</span><br><span>Tel.: 06221 56-8078</span><br><span>Email: </span><a href="mailto:Anne.Fritz@med.uni-heidelberg.de"><span>Anne.Fritz@med.uni-heidelberg.de</span></a></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/hebammenschule-am-universitaetsklinikum-heidelberg-schliesst-ihre-pforten--bleibt-aber-als-koordinierungsstelle-bestehen/">Pressemitteilung des UKHD: Hebammenschule schließt ihre Pforten</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neuer-studiengang-hebammenwissenschaften-erste-praxisphase-startet/">Pressemitteilung des UKHD: Neuer Studiengang Hebammenwissenschaften</a></p><p><a href="https://www.klinikticker.de/2016/12/16/ein-zimmer-21-%c2%bd-schuh-lang-und-18-schuh-breit/">Einblick in die Geschichte der Hebammenschule in Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.klinikticker.de/2016/12/16/hebamme-beruf-und-berufung/">Podcast – „Hebamme: Beruf und Berufung“</a></p><p><a href="https://www.klinikticker.de/2016/12/16/ausbildung-und-hebammenarbeit-heute/"><span>Beitrag der ehemaligen Leiterin der Hebammenschule Cordula Fischer</span></a></p><p><a href="https://www.afg-heidelberg.de/" target="_blank">Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,Gesundheitswesen und Politik,Pflege]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Mar 2023 14:20:44 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 11 May 2023 15:54:41 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Gesundheitsminister Manfred Lucha besuchte das Universitätsklinikum Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gesundheitsminister-manfred-lucha-besuchte-das-universitaetsklinikum-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gesundheitsminister-manfred-lucha-besuchte-das-universitaetsklinikum-heidelberg/</guid><pp:caseid>563655</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Klinikumsvorstand begrüßte den Minister auf dem Medizin-Campus Im Neuenheimer Feld in der Chirurgischen Universitätsklinik / Wertschätzung und Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den großartigen Einsatz während der Corona-Pandemie</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Am 6. März 2023 war Manfred Lucha, Minister für Soziales, Gesundheit und Integration des Landes Baden-Württemberg, am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) zu Gast. Dabei bedankte er sich bei allen Mitarbeitenden des UKHD, die mit enormem Einsatz in der unmittelbaren Patientenbehandlung, mit neuen Versorgungskonzepten, Forschung und Beratung maßgeblich zur Bewältigung der Corona-Pandemie im Land beigetragen haben: „Das Universitätsklinikum Heidelberg als Maximalversorger verfügt über ein breites Spektrum innovativer Diagnostik und Therapien. Die Beschäftigten vor Ort haben nicht nur während der Corona-Pandemie Außergewöhnliches geleistet. Sie ermöglichen mit hoher fachlicher Qualität, Empathie und Leidenschaft rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche Hochleistungsmedizin für die Patientinnen und Patienten!“</span></p><p><span>Die Vorstände des UKHD, Professor Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor, Katrin Erk, Kaufmännische Direktorin, Edgar Reisch, Pflegedirektor, Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor, sowie Dekan Professor Dr. Hans-Georg Kräusslich begrüßten Minister Lucha in der neuen Chirurgischen Universitätsklinik. In dem Gebäude waren noch vor Inbetriebnahme während der ersten Pandemiewellen 2020 die zahlreichen schwersterkrankten COVID-Patienten in den bereits vollständig eingerichteten Intensivstationen versorgt worden.</span></p><p><span>Über die Herausforderungen der vergangenen Jahre berichtete Prof. Dr. Ingo Autenrieth, hatte dabei aber auch die zukünftige Entwicklung des Heidelberger Medizin-Campus im Blick: „Das Universitätsklinikum Heidelberg hat mit seiner Leitungs- und Lotsenfunktion bis hin zur Erfindung der Corona-Taxis zur Steuerung der sicheren Patientenversorgung in der Region Verantwortung übernommen und einen zentralen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie geleistet. Diese positiven Erfahrungen und Errungenschaften sollen nun auf das gesamte Versorgungsspektrum übertragen und auf Basis der Empfehlungen der Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung umgesetzt werden.“ So sei eine mit den Universitätsklinika in Baden-Württemberg abgestimmte Digitalisierungsstrategie mit der Herstellung von Interoperabiliät und dem Einsatz von Cloud Technologien der Schlüssel für Versorgungssicherheit und -qualität in der Fläche.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Mon, 06 Mar 2023 17:05:38 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 06 Mar 2023 16:05:38 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Professor Dr. Wolfgang Wick neuer Vorsitzender des Wissenschaftsrats</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-wolfgang-wick-neuer-vorsitzender-des-wissenschaftsrats/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professor-dr-wolfgang-wick-neuer-vorsitzender-des-wissenschaftsrats/</guid><pp:caseid>556428</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ergebnisse der Wahl wurden am 27. Januar 2023 bekanntgegeben / Ärztlicher Direktor der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg ist seit 2021 Mitglied des wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremiums Deutschlands</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Professor Dr. Wolfgang Wick, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, Geschäftsführender Direktor der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) sowie Leiter einer Klinischen Kooperationseinheit an Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) und UKHD, ist am 27. Januar 2023 zum Vorsitzenden des Wissenschaftsrats gewählt worden und wird sein Amt am 1. Februar 2023 antreten. Er löst damit Professorin Dr. Dorothea Wagner, Leiterin des Instituts für Theoretische Informatik am Karlsruher Institut für Technologie, ab, die dieses Amt seit 2020 innehatte. Professor Wick wurde im Februar 2021 in das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremiums der Bundesregierung und der Landesregierungen in Deutschland berufen.</span></p><p><span>Der Wissenschaftsrat (WR) berät Bund und Länder zur inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklung des Hochschulsystems sowie in der staatlichen Förderung von Forschungseinrichtungen. Als wesentlichen Schwerpunkt seiner nun beginnenden Amtszeit nennt Prof. Wick das Ziel, über die Bewältigung aktueller Krisen hinauszudenken und langfristige Entwicklungen von Wissenschaft und Gesellschaft zu antizipieren. „Dafür gilt es, Kipppunkte in den verschiedenen Bereichen des Wissenschaftssystems zu identifizieren, um rechtzeitig handeln zu können. Das Wissenschaftssystem muss in Krisenzeiten widerstandsfähiger werden“, sagt er. Ein konkretes Beispiel sei die von seiner Vorgängerin Prof. Wagner begonnene intensive Auseinandersetzung mit der Digitalisierung medizinischer Lehre und Forschung. „Wir sollten die Chance nutzen, mit Hilfe der Digitalisierung die wissenschaftliche Produktivität zu steigern. Denn insbesondere in der aktuellen Krisensituation zeigt sich die hohe Relevanz der Wissenschaft“, so Wick.</span></p><p><span>„Professor Wick leistet als Ärztlicher Direktor der Klinik für Neurologie als Arzt, Wissenschaftler und Manager Herausragendes. In Anbetracht der aktuellen Herausforderungen zur Stärkung der Wissenschaft auch in der Universitätsmedizin freuen wir uns, dass er dieses wichtige Amt annimmt, das Thema sichtbar platzieren und neue Impulse für die politische Diskussion dafür geben kann“, sagt Professor Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des UKHD.</span></p><p><span>„Professor Wick bringt nicht nur eine herausragende wissenschaftliche Expertise in den Gebieten Neurologie und Onkologie mit, sondern auch politische Erfahrungen aus langjähriger Gremienarbeit und leitenden Ämtern zum Beispiel bei der Deutschen Krebsgesellschaft oder der European Association for Neurooncology. Ich gratuliere ihm ganz herzlich“, sagt Professor Dr. Hans-Georg Kräusslich, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg. „Der Wissenschaftsrat gestaltet z.B. im Rahmen der Exzellenzstrategie die deutsche Wissenschaftslandschaft maßgeblich mit. Es ist daher sehr erfreulich, dass mit Professor Wick ein gut vernetzter Wissenschaftler und Arzt in das Amt des Vorsitzenden gewählt wurde, der die besonderen Herausforderungen der Universitätsmedizin aus erster Hand kennt.“</span></p><h3><span>Der Wissenschaftsrat – das älteste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Europa</span></h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Das Aufgabenspektrum der Mitglieder des Wissenschaftsrats reicht von der Erarbeitung von wissenschaftspolitischen Empfehlungen und Stellungnahmen sowohl in Bezug auf einzelne wissenschaftliche Institutionen als auch das deutsche Wissenschaftssystem, der Evaluation von Forschungseinrichtungen, wettbewerblichen Begutachtungen wie der Exzellenzstrategie bis hin zur Akkreditierung von nichtstaatlichen Hochschulen. Der Wissenschaftsrat besteht aus einer Wissenschaftlichen Kommission sowie einer gleichberechtigten Verwaltungskommission mit Vertretern der Länder und des Bundes. Die 32 Mitglieder der Wissenschaftlichen Kommission, von denen 24 jeweils gemeinsam von Deutscher Forschungs­gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz, Max-Planck-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft und Fraunhofer-Gesellschaft vorgeschlagen werden, werden vom Bundespräsidenten berufen.</span></p><h3><span>Zur Person</span></h3><p><span>Prof. Dr. Wolfgang Wick (52) studierte Medizin in Bonn, London und Harvard und habilitierte sich am Universitätsklinikum Tübingen. 2007 folgte er dem Ruf an die Medizinische Fakultät Heidelberg und übernahm als Ärztlicher Direktor die Abteilung für Neuroonkologie der Neurologischen Klinik am UKHD sowie des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg. Ebenfalls seit 2007 leitet er die Klinische Kooperationseinheit Neuroonkologie an UKHD und DKFZ. Seit 2014 ist er Geschäftsführender Direktor der Neurologischen Klinik sowie Sprecher des Zentrums Kopfklinik am UKHD. Seit 2019 wird er in der Liste der „Highly Cited Researchers“ von Clarivate Analytics geführt. Die internationale Auszeichnung benennt Forscherinnen und Forscher, deren Publikationen in ihrem jeweiligen Fachgebiet weltweit am häufigsten zitiert wurden. 2020 wurde Wolfgang Wick&nbsp;als Mitglied in die&nbsp;Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen und 2021 in den Wissenschaftsrat berufen, dessen Medizinausschuss er seit 2022 leitet.</span></p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik">Neurologische Klinik am UKHD</a></p><p><a href="https://www.wissenschaftsrat.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank"><span>Wissenschaftsrat</span></a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/bundespraesident-beruft-prof-dr-wolfgang-wick-in-den-wissenschaftsrat/" target="_blank"><span>Pressemitteilung, 27. Januar 2021: “Bundespräsident beruft Prof. Dr. Wolfgang Wick in den Wissenschaftsrat”</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p style="margin-left:0cm;"><span>Prof. Dr. med. Wolfgang Wick</span><br><span>Geschäftsführender Direktor der Neurologischen Klinik am UKHD</span><br><span>E-Mail: </span><a class="ck-anchor" id="mailto:Silvana.Caruso@med.uni-heidelberg.de" name="mailto:Silvana.Caruso@med.uni-heidelberg.de" href="mailto:Silvana.Caruso@med.uni-heidelberg.de"><span>Silvana.Caruso@med.uni-heidelberg.de</span></a><br><span>Tel. (Sekr.): 06221 56-7075</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,UKHD-PM,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Fri, 27 Jan 2023 14:20:20 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 27 Jan 2023 13:20:20 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/portraet-prof.wick-2.jpg?65305</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Prof. Dr. Wolfgang Wick]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Altern im digitalen Zeitalter: Mehr Selbstfürsorge, länger fit bleiben?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/altern-im-digitalen-zeitalter-mehr-selbstfuersorge-laenger-fit-bleiben/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/altern-im-digitalen-zeitalter-mehr-selbstfuersorge-laenger-fit-bleiben/</guid><pp:caseid>547289</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>PressevertreterInnen sind herzlich eingeladen: Am 16. November 2022 findet der Geriatrietag des Landes Baden-Württemberg in der Aula der Alten Universität Heidelberg statt / Veranstalter ist das Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg, Geriatrisches Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg / Minister Manfred Lucha zu Gast / Themen: Zukunftsperspektiven der Altersmedizin, geriatrische Tests am Smartphone, „Exergaming“ für den spielenden Funktionserhalt, die Pille gegen das Altern / Interviewpartner stehen zur Verfügung</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Altersmedizin im Aufbruch ins digitalisierte Zeitalter“ lautet der Titel des Geriatrietages des Landes Baden-Württemberg am Mittwoch, 16. November 2022, zu dem das Geriatrische Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), das Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg, einlädt. Wie ist die Altersmedizin in der auslaufenden Pandemie aufgestellt? Hilft eine Selbstcheck-App dabei, altersbedingten Funktionseinbußen früh gegenzusteuern? Gehören sogenannte Exergames bald zum Standard-Fitnessprogramm für Senioren? Ist die Pille gegen das Altern in Sicht? Fachvorträge und Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Medizin, der Krankhausgesellschaft BW, der Krankenkassen und des Landesseniorenrats thematisieren aktuelle Herausforderungen für und innovative Entwicklungen in der Altersmedizin. Gäste der Podiumsdiskussion sind unter anderem Landesgesundheitsminister Manfred Lucha und Professor Dr. Eckart Hammer, Vorsitzender des Landesseniorenrats Baden-Württemberg e.V.. Für Fachpublikum und in der Altenversorgung Tätige besteht die Möglichkeit, die Tagung nach Anmeldung im Livestream zu verfolgen.</span></p><p><span><strong>Journalisten sind herzlich eingeladen,&nbsp;</strong></span><br><span><strong>am Geriatrietag des Landes Baden-Württemberg</strong></span><br><span><strong>16. November 2022, 9.15 bis 14.30 Uhr,</strong></span><br><span><strong>in der Aula der Alten Universität, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg,</strong></span><br><span><strong>teilzunehmen.</strong></span></p><p><span><strong>Um eine Anmeldung per E-Mail an </strong></span><a href="mailto:chefarztsekretariat.gzb@agaplesion.de"><span><strong>chefarztsekretariat.gzb@agaplesion.de</strong></span></a><span><strong> wird gebeten.</strong></span></p><p><span><strong>Der Organisator, Professor Dr. Jürgen Bauer, Ärztlicher Direktor des Geriatrischen Zentrums am UKHD, Prof. Hammer sowie die Referenten der Fachbeiträge stehen gerne für Interviewanfragen zur Verfügung.</strong></span></p><p><span>Die Themen der Fachbeiträge drehen sich rund um die Frage, wie die mit dem Alter einhergehenden Funktionseinbußen möglichst lange hinausgezögert bzw. kompensiert werden können. Digitale Lösungen versprechen unkomplizierte Unterstützung, die auch Spaß machen kann und soll. So wird eine gerade in der Entwicklung befindliche App für Tablet und Smartphone vorgestellt, mit der die Nutzer geriatrische Selbsttests durchführen können, um frühzeitig auf kritische Entwicklungen wie Gedächtnis- oder Konzentrationsprobleme und Bewegungsmangel aufmerksam zu werden und gegensteuern zu können. Dort, wo bereits Bewegungseinschränkungen vorliegen, könnte zukünftig sogenanntes Exergaming zum Einsatz kommen. Ähnlich wie bei der Wii-Spielkonsole trainieren speziell auf Senioren zugeschnittene Bewegungsspiele in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gezielt Balance, Koordination und Beweglichkeit. Zudem fördern die Spiele in der Gruppe den Spaß an der Bewegung und am Miteinander. Eine Studie zu Wirkung und Einsatzmöglichkeiten wird vorgestellt.</span></p><p><span>Sehnlichst erwartet ist die Pille gegen das Altern. Wachsende Einblicke in die molekularen Hintergründe verschiedener Alterungsprozesse – sei es Abbau der Muskulatur, der kognitiven Fähigkeiten oder der Krankheitsabwehr – wecken die Hoffnung, bald gezielt in diese Mechanismen eingreifen und damit das Altern verlangsamen zu können. In einzelnen Bereichen, wie dem Muskelabbau, sind molekulare Interventionen heute schon möglich, entsprechende Forschung wird international mit hohen Beträgen gesponsort. Prof. Bauer wird einen Überblick über den Status quo geben.</span></p><h3>Programm</h3><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2326/flyer-geriatrietrag-2022-heidelberg.pdf?10000" target="_blank">Flyer zum Geriatrietag des Landes Baden-Württemberg</a></p><h3>Kontakt und Anmeldung</h3><p><span>Chefarztsekretariat</span><br><span>Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg</span><br><span>E-Mail: </span><a href="mailto:chefarztsekretariat.gzb@agaplesion.de"><span>chefarztsekretariat.gzb@agaplesion.de</span></a><span>&nbsp;</span><br><span>Tel.: 06221 319 - 15 01</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,UKHD-PM,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Fri, 11 Nov 2022 11:30:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 14 Nov 2022 08:02:00 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/uniplatz.jpeg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Uniplatz - Alte Universit&amp;auml;t]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Uniplatz - Alte Universit&amp;auml;t]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Land Baden-Württemberg fördert COVID-19-Forschung mit 12,7 Millionen Euro</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/land-baden-wuerttemberg-foerdert-covid-19-forschung-mit-127-millionen-euro/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/land-baden-wuerttemberg-foerdert-covid-19-forschung-mit-127-millionen-euro/</guid><pp:caseid>522867</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Universitätskliniken in Baden-Württemberg erhalten Förderung für Obduktionsbasierte COVID-19-Forschung und Long-COVID / Verbundprojekt zum Auf- und Ausbau einer Datenbank für </strong><span><strong>Autopsie-Bioproben und eines Registers</strong> </span><strong>unter Heidelberger Leitung wird mit 3,3 Millionen Euro für weitere zwei Jahre gefördert / Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg</strong></p><p>Das Land Baden-Württemberg unterstützt obduktionsbasierte Forschung und die Erforschung von Long-COVID an den vier Universitätskliniken in Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm und den fünf Medizinischen Fakultäten (plus Mannheim) mit rund 12,7 Millionen Euro.</p><p><span>Das Autopsie- und Bioproben-Register Baden-Württemberg wird mit 3,3 Millionen Euro bis 2024 gefördert. Das Projekt verbindet unter Leitung des Pathologischen Instituts des Universitätsklinikums Heidelberg (Sprecher Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Schirmacher) die fünf Universitätspathologien Baden-Württembergs.</span></p><p>In beiden Bereichen, „Obduktionsbasierte COVID-19-Forschung“ und „Long-COVID“ hat das Land bereits erfolgreiche Projekte finanziert, die nicht nur wertvolle Erkenntnisse durch Grundlagenforschung erbracht haben, sondern auch die Vernetzung der hochschulmedizinischen Standorte untereinander sowie den Aufbau von Bio- und Datenbanken entscheidend vorangetrieben haben.</p><h3>Obduktionsbasierte COVID-19-Forschung</h3><p>Die obduktionsbasierte COVID-19-Forschung trägt entscheidend zum besseren Verständnis der Erkrankung, von Therapieversagen insbesondere bei neu auftretenden Varianten oder auch möglicher Impfkomplikationen bei.</p><p>Das Verbundprojekt der fünf Universitätspathologien hat das Land vom 1. August 2020 bis 31. Dezember 2021 mit rund 1,8 Millionen Euro gefördert. Der Forschungsbereich wird nun erweitert: Obduktionen sollen auch bei Todesfällen nach möglichen SARS-CoV-2-Impfkomplikationen sowie infolge COVID-19 nach einer vollständigen SARS-CoV-2-Impfung durchgeführt werden. Auch COVID-19-Überlebende, die im zeitlichen Verlauf an anderen Ursachen versterben, sollen zukünftig in die Untersuchungen einbezogen werden, um unter anderem die Frage der Rückbildung schwerer Lungenschäden zu untersuchen.</p><h3>Long-COVID-Symptome besser verstehen</h3><p>Etwa jeder Vierte leidet sechs bis zwölf Monate nach einer SARS-CoV-2-Infektion unter erheblichen Symptomen, die Gesundheit wie Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen. Das Land setzt daher die 2,3 Millionen Euro starke Förderung des bereits im August 2021 gestarteten erfolgreichen Projekts zur Erforschung von Corona-Folgeerkrankungen – die Studie EPILOC – unter Leitung der Universitätsklinik Freiburg für weitere zwei Jahre fort.</p><h3><span>Weitere Informationen im Internet</span></h3><p><a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neue-sonderfoerderlinie-covid-19-land-unterstuetzt-forschung-mit-rund-127-millionen-euro/">Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg</a></p><p>COVID-19 Autopsie- und Bioproben-Register Baden-Württemberg (BW) unter Leitung der <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/pathologie-kooperationen/biomaterialbank-heidelberg/wir-ueber-uns/dzif">DZIF Gewebebank am Pathologischen Institut Heidelberg</a></p><p><a href="https://www.epiloc.de/projekt">EPILOC Studie</a> zur Erforschung von Corona-Folgeerkrankungen</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h3><span>Literatur</span></h3><p><span>Domke LM et al. Biobanking in times of crisis - The COVID-19 Autopsy and Biosample Registry Baden-Wuerttemberg. Pathol Res Pract. 2022 Jul 3; 237:154011. </span><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0344033822002552"><span>doi: 10.1016/j.prp.2022.154011</span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[News,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Aug 2022 14:01:41 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 03 Aug 2022 12:35:59 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Ab 1. Februar 2022 Aufsichtsrat unter neuer Leitung</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ab-1-februar-2022-aufsichtsrat-unter-neuer-leitung/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ab-1-februar-2022-aufsichtsrat-unter-neuer-leitung/</guid><pp:caseid>491828</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ministerialdirigent Clemens Benz wird neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats des Universitätsklinikums Heidelberg</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Ab 1. Februar 2022 steht der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) unter neuer Leitung: Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat Ministerialdirigenten Clemens Benz zum Aufsichtsratsvorsitzenden bestellt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Simone Schwanitz an, die dieses Amt seit 2011 innehatte und nun als Generalsekretärin zur Max-Planck-Gesellschaft wechselt.</span></p><p><span>Clemens Benz, seit 2010 Leiter der Abteilung Hochschulen und Klinika im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, hatte von 2011 bis 2022 den Vorsitz des Aufsichtsrats des Universitätsklinikums Freiburg inne und sitzt seit 2021 dem Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Ulm vor. „Ich begleite die vielfältigen Fragestellungen und Herausforderungen der Universitätsmedizin bereits seit vielen Jahren. Die Stärkung und die strategische Weiterentwicklung der Universitätsmedizin sind mir ein besonderes Anliegen“, sagt der 60-jährige Jurist. „Ich freue mich darauf, als Aufsichtsratsvorsitzender das Universitätsklinikum Heidelberg zusammen mit Vorstand und Aufsichtsrat in seiner dynamischen Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Im besonderen Fokus unserer Arbeit werden in den kommenden Jahren die bauliche Entwicklung in Heidelberg, die Digitalisierung und die Finanzierung der universitären Medizin stehen.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Mon, 31 Jan 2022 10:32:14 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 31 Jan 2022 09:32:14 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Neuer Studiengang Hebammenwissenschaften: Erste Praxisphase startet</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neuer-studiengang-hebammenwissenschaften-erste-praxisphase-startet/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neuer-studiengang-hebammenwissenschaften-erste-praxisphase-startet/</guid><pp:caseid>489375</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><b><span><strong>Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) heißt die ersten Hebammenstudentinnen zur Praxisphase willkommen / Akademisierung erweitert die Kompetenz selbständig zu forschen / UKHD und Verbund von weiteren geburtshilflichen Kliniken als Praxispartner der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU)</strong></span></b></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Ein gelungener Start in das neue Jahr: Am 11. Januar 2022 begrüßte das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) die neuen Hebammenstudentinnen des ersten Jahrgangs zum berufspraktischen Teil ihres Studiums. Zum Wintersemester 2021/22 startete an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU) der neue duale Studiengang. Während in Ludwigshafen die theoretische Studienphase stattfindet, besuchen die Studierenden das UKHD für den berufspraktischen Teil. Bettina Hoppe, Pflegedienstleitung der Frauen-, Kinder- und Hautklinik betont die Bedeutung der Kooperation: „Über die Akademisierung holen sich die Hebammen die Souveränität und die Kompetenz zurück, selbständig forschen zu können. Das Ziel muss sein: die bestmögliche Versorgung von Frauen, Kindern und Familien im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Unser Beitrag ist den Transfer von der Theorie zur Praxis zu begleiten und die Zusammenarbeit mit der Hochschule aktiv zu gestalten.“</p><p>Zusätzlich wurde ein Praxisverbund zur Lernortkooperation geschlossen: An den Krankenhäusern Salem und St. Elisabeth in Heidelberg, dem Kreiskrankenhaus in Heppenheim sowie der GRN Klinik in Weinheim erhalten die Studierenden die Möglichkeit, während ihrer praktischen Studienphase in mindestens einer weiteren Klinik Erfahrung zu sammeln. „Die Studierenden sehen nicht nur einen Kreißsaal und eine Wochenbettstation. Ihnen wird bereits im Studium ein möglichst breites geburtshilfliches Spektrum angeboten, was letztlich viele Einblicke gewährt und zu mehr Sicherheit in ihrem Berufsalltag führt“, beschreibt Petra Kellermann, Praxiskoordinatorin für den Hebammenstudiengang des UKHD.</p><p><span>Bereits in der Vergangenheit hat das UKHD mit der HWG LU kooperiert und den ausbildungsintegrierten Bachelorstudiengang im Hebammenwesen begleitet. „Die weitere Kooperation im neuen Studiengang Hebammenwissenschaft, hat nicht nur für uns eine große Bedeutung. Auch die Studierenden können auf eine bereits etablierte Verbindung zurückgreifen. Dadurch können wir die geburtshilflichen Fachkräfte in ihrer besonderen Aufgabe und hohen Verantwortung unterstützen“, sagt Edgar Reisch, Geschäftsführer der AfG und Pflegedirektor des UKHD. „Die Beteiligung an diesem neuen Konzept sowie die Einrichtung einer eigens dafür vorgesehenen Koordinierungsstelle, war für uns selbstverständlich.“</span></p><h3>Hebammenschule in Heidelberg seit 1766 – eine der ältesten in Deutschland</h3><p><span>Die Hebammenschule des UKHD an der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg (AfG), gegründet 1766 und eine der ältesten Hebammenschulen Deutschlands, hat 2020 den letzten Kurs zur Hebammenausbildung aufgenommen. Die Auszubildenden werden im März 2023 mit der Prüfung zur Hebamme verabschiedet. Die traditionsreiche Hebammenschule des UKHD wird daraufhin zur Koordinierungsstelle für die Praxisphase des Studiengangs. „Die Akademisierung des Hebammenberufes ist ein wichtiger und wegweisender Schritt. Die Geburtshilfe wird innovativer und erfordert ein zunehmend komplexes und wissenschaftlich fundiertes Fachwissen. Dies war in der Vergangenheit selbstverständlich auch notwendig, jedoch nicht in diesem umfangreichen Maß, wie es heute ist“, betont Frank Stawinski, Leiter der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg.&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><h3>Sieben Semester bis zum Bachelor of Science</h3><p>Das duale Studium umfasst sieben Semester und schließt – neben der staatlichen Zulassung als Hebamme – mit dem akademischen Grad Bachelor of Science ab. Studienbeginn ist jährlich zum Wintersemester. In den darauffolgenden dreieinhalb Jahren wechseln sich Theorie- und Praxismodule ab. Der theoretische Teil findet an der HWG Ludwigshafen statt. Diese trägt auch die Gesamtverantwortung für das Studium. Für die praktische Phase am UKHD stehen 15 Plätze für die Studierenden zur Verfügung.</p><p>Der neue praxisintegrierende primärqualifizierende Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft (B.Sc.) ist ein Teil der Reform des Hebammengesetzes vom 22. November 2019. Mit dieser Gesetzesnovellierung und der damit einhergehenden Einführung des dualen Studiengangs setzt die Bundesregierung die EU-Richtline über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 20. November 2013 um.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.afg-heidelberg.de/wir-ueber-uns/" target="_blank"><span>Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg (AfG)</span></a></p><p><a href="https://www.afg-heidelberg.de/schulen/hebammenschule/" target="_blank"><span>AfG: Information der Hebammenschule</span></a></p><p><a href="https://www.afg-heidelberg.de/ausbildung/hebamme/"><span>AfG: Dualer Studiengang Hebammenwissenschaften</span></a></p><p><a href="https://www.hwg-lu.de/studium/bachelor/hebammenwissenschaft-dual" target="_blank"><span>Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft: Dualer Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaften</span></a></p><h3>Kontakt</h3><p>Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg<br>Koordinierungsstelle Hebammenstudium<br>Wieblinger Weg 19<br>69123 Heidelberg<br>Telefon 06221 56 7866, Telefax 06221 56 4968<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:hebammenstudium.afg@med.uni-heidelberg.de"><span>hebammenstudium.afg@med.uni-heidelberg.de</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Gesundheitswesen und Politik,Lehre und Ausbildung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Jan 2022 16:20:00 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 11 Jan 2022 15:21:23 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/hebammenstudentinnen.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung Hebammenstudierenden]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Edgar Reisch (4. v.r.), Bettina Hoppe (5. v.r.) und Kristina Marm&amp;eacute; (7. v.r.), Leitende Hebamme der Frauenklinik am UKHD, begr&amp;uuml;&amp;szlig;ten die Hebammenstudentinnen des ersten Jahrgangs Hebammenwissenschaften Bachelor of Science zu ihrer Praxisphase am UKHD. Quelle: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Gemeinsame Kraftanstrengung erfolgreich: Zentrales Impfzentrum auf PHV in Heidelberg ist betriebsbereit</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gemeinsame-kraftanstrengung-erfolgreich-zentrales-impfzentrum-auf-phv-in-heidelberg-ist-betriebsbereit/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gemeinsame-kraftanstrengung-erfolgreich-zentrales-impfzentrum-auf-phv-in-heidelberg-ist-betriebsbereit/</guid><pp:caseid>429358</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Zentrales Impfzentrum der Rhein-Neckar-Region auf dem Gel&auml;nde des Heidelberger Patrick-Henry-Village ist betriebsbereit / Sobald Impfstoff zur Verf&uuml;gung steht, k&ouml;nnen t&auml;glich bis zu 1500 Menschen geimpft werden / Erfolgreiche Zusammenarbeit von Rhein-Neckar-Kreis, Stadt Heidelberg und Universit&auml;tsklinikum Heidelberg</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><b><span><span>Pressemitteilung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis</span></span></b></p><p><span><span>Das zentrale Impfzentrum (ZIZ) f&uuml;r die Rhein-Neckar-Region auf dem Gel&auml;nde des Patrick-Henry-Village ist betriebsbereit. Sobald ein Impfstoff zur Verf&uuml;gung steht, k&ouml;nnen im ehemaligen Supermarkt der 2014 ger&auml;umten US-Siedlung t&auml;glich bis zu 1500 Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden. Vertreter des Rhein-Neckar-Kreises, der Stadt Heidelberg und des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg (UKHD) zeigten bei einem Medientermin am Mittwoch, 16. Dezember, die R&auml;umlichkeiten und erkl&auml;rten die Abl&auml;ufe im Impfzentrum.</span></span></p><p><span><span>&bdquo;Wir haben Wort gehalten und den vom Land als Starttermin avisierten 15. Dezember realisiert. Die Zusammenarbeit mit unseren beiden Partnern, der Stadt Heidelberg und dem Universit&auml;tsklinikum, hat hervorragend geklappt und das Ergebnis sehen Sie vor sich: Das Zentrale Impfzentrum kann nun sofort in Betrieb genommen werden. Ich danke allen Mitwirkenden f&uuml;r diese gemeinsame und erfolgreiche Kraftanstrengung. Das Impfzentrum ist ein echter Lichtblick f&uuml;r alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, denn nun ist sichtbar, dass das Impfen bald Realit&auml;t wird&ldquo;, sagte Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises. Der Kreis wird das ZIZ k&uuml;nftig im Auftrag des Landes betreiben.</span></span></p><p><span><span>Die Stadt Heidelberg k&uuml;mmerte sich um die Ert&uuml;chtigung des Geb&auml;udes und die notwendige Infrastruktur. &bdquo;Ich bin sehr zufrieden, dass Stadt, Kreis und Klinikum diesen Standort in k&uuml;rzester Zeit aufbauen konnten. Stadtwerke, Fach&auml;mter, Feuerwehr, THW und viele mehr haben quasi Tag und Nacht an der Infrastruktur gearbeitet. Es war wichtig, dass das Impfzentrum nahe am Universit&auml;tsklinikum mit all seiner Expertise bleibt &ndash; daf&uuml;r habe ich mich intensiv eingesetzt. Wir haben nun die Voraussetzungen geschaffen, um schnell viele Menschen impfen zu k&ouml;nnen. Das ist ein enormer Schritt zur&uuml;ck in ein Leben, wie wir es vor der Pandemie kannten&ldquo;, bekr&auml;ftigte Oberb&uuml;rgermeister Prof. Dr. Eckart W&uuml;rzner.</span></span></p><p><span><span>&bdquo;Das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg unterst&uuml;tzt die Impfstrategie der Landesregierung mit medizinischer Expertise und der gro&szlig;en Erfahrung unserer Krankenhausapotheke im Umgang mit sensiblen Wirkstoffen. Aktuell rechnen wir damit, dass in der Rhein-Neckar-Region zun&auml;chst der Impfstoff der Firmen BioN-Tech/Pfizer zum Einsatz kommen wird. Hierbei handelt es sich um einen wirksamen mRNA-Impfstoff, der die Anwender jedoch vor logistische Herausforderungen stellt. Da dieser Impfstoff bei circa minus 80 Grad gelagert und transportiert werden muss, wird er zun&auml;chst in speziell &uuml;berwachten Tiefk&uuml;hlschr&auml;nken am UKHD zwischengelagert und dann nach Bedarf und in l&uuml;ckenloser Wahrung der K&uuml;hlkette an das ZIZ ausgeliefert. Vor der Anwendung muss der Impfstoff aufgetaut und anschlie&szlig;end mit isotonischer Kochsalzl&ouml;sung ,aufgef&uuml;llt&lsquo; werden. Die gute und zielgerichtete Zusammenarbeit mit Landratsamt und der Stadt Heidelberg beim Aufbau des ZIZ zeigt uns erneut, dass die Region in der Krise fest zusammenh&auml;lt und wir sind froh, unseren Beitrag leisten zu k&ouml;nnen&ldquo;, erg&auml;nzte Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender &Auml;rztlicher Direktor des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg.</span></span></p><p><span><span>Bei einem Rundgang durch das Geb&auml;ude erl&auml;uterte Christoph Schulze, &auml;rztlicher Leiter des Impfzentrums, die Abl&auml;ufe und die einzelnen Stationen. Nach der Anmeldung, wo unter anderem Termin (ohne bekommt man keinen Zutritt) und Impfberechtigung kontrolliert werden, geht es direkt weiter in eine Registrierungskabine. Hier werden die Daten der Impflinge erfasst.</span></span></p><p><span><span>Danach findet eine Gruppenaufkl&auml;rung f&uuml;r bis zu acht Personen in einer gr&ouml;&szlig;eren Kabine statt, in der ein kurzes Informationsvideo &uuml;ber diese Schutzimpfung gegen das Coronavirus gezeigt wird. Anschlie&szlig;end geht es in eine Einzelkabine zu einem Arzt. Wenn der Impfling schriftlich sein Einverst&auml;ndnis zur Impfung gegeben hat, kann er sich in die n&auml;chste Einzelkabine begeben, in welcher medizinisches Fachpersonal die Spritze mit dem Impfstoff verabreicht. Nach dem &bdquo;Pieks&ldquo; sollen die Geimpften noch in einem Wartebereich Platz nehmen &ndash; im Fall gesundheitlicher Beschwerden steht ein Sanit&auml;tsbereich zur Verf&uuml;gung. &bdquo;Die Impfstrategie des Landes Baden-W&uuml;rttemberg rechnet mit mindestens 1500 Impfungen pro Tag in jedem ZIZ. Mit unseren 16 Impfkabinen und dem Personaleinsatz k&ouml;nnen wir diese Vorgabe locker einhalten&ldquo;, zeigte sich ZIZ-Leiter Christoph Schulze optimistisch.</span></span></p><p><span><span>Am Ende des Rundgangs betonten Landrat Dallinger, Oberb&uuml;rgermeister Prof. W&uuml;rzner und UKHD-Vorstandsvorsitzender Prof. Autenrieth Prof. Autenrieth, wie wichtig eine hohe Impfbereitschaft in der Bev&ouml;lkerung ist: &bdquo;Jeder zugelassene Impfstoff hat ein sehr umfangreiches Pr&uuml;f- und Testverfahren hinter sich. Die Bev&ouml;lkerung kann sich darauf verlassen, dass die Pr&auml;parate wirksam und sicher sind. Der Weg zur&uuml;ck in die Normalit&auml;t f&uuml;hrt nur &uuml;ber die Impfung &ndash; daher ist es ungemein wichtig, dass sich m&ouml;glichst viele Menschen impfen lassen, sobald Termine f&uuml;r sie zur Verf&uuml;gung stehen.&ldquo;</span></span></p><p>&nbsp;</p><h3><span><span>Hintergrundinfos zum ZIZ</span></span></h3><ul><li><span><span><strong>Grundfl&auml;che:</strong> ca. 3700 Quadratmeter</span></span></li><li><span><span><strong>Verlegte Kabel:</strong> rund 50 Kilometer</span></span></li><li><span><span><strong>Ausstattung:</strong> 35 Schreibtische, 45 kleinere Tische, rund 300 St&uuml;hle</span></span></li><li><span><span>16 <strong>Impfkabinen</strong></span></span></li><li><span><span>13 <strong>&Auml;rzte</strong> und 12 <strong>medizinische Fachangestellte</strong> sind st&auml;ndig vor Ort</span></span></li><li><span><span><strong>Betriebszeiten:</strong> t&auml;glich von 7 bis 21 Uhr</span></span></li><li><span><span>Damit kann bei entsprechender Verf&uuml;gbarkeit des Impfstoffs die Vorgabe des Landes (1500 Impfungen pro Tag) erf&uuml;llt werden.</span></span></li><li><span><span>Vom ZIZ aus starten auch die 5 <strong>mobilen Impfteams</strong> (jeweils &agrave; 3 - 4 Personen)</span></span></li><li><span><span>Geplanter <strong>Personaleinsatz</strong> bei Vollauslastung: bis zu 100 Personen im Zwei-Schicht-System</span></span></li></ul><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p>Informationen rund um die Corona-Impfung finden Sie auf der&nbsp;<a href="https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/landratsamt/coronavirus+-+faq.html">Corona-Informationsseite des Landratsamts Rhein-Neckar</a>&nbsp;unter der Rubrik &bdquo;Informationen zur Corona-Impfung&ldquo;. Dort finden Sie auch Hinweise und Links zur Anmeldung zur Corona-Impfung.</p><p>Allgemeine Informationen zur Corona-Impfung finden Sie auch auf der <a href="http://www.116117.de/de/corona-impfung.php">Informationsseite der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung</a>.</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Mon, 21 Dec 2020 12:38:17 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 05 Jan 2021 10:39:48 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„So haben Sie uns noch nie gesehen“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/so-haben-sie-uns-noch-nie-gesehen/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/so-haben-sie-uns-noch-nie-gesehen/</guid><pp:caseid>428386</pp:caseid><pp:subtitle>Erster Online-Jahresbericht von Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinischer Fakultät Heidelberg am Start</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><span><span><b><span>Jahresbericht 2019 von UKHD und MFHD erstmals online verf&uuml;gbar / Neue Internetseite zeigt wichtige Kennzahlen und interessante Themen aus Klinik, Forschung und Lehre interaktiv und zweisprachig / Spannende Informationsquelle zur Arbeit an Universit&auml;tsklinikum und Medizinischer Fakult&auml;t Heidelberg</span></b></span></span></span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span><span><span>Dass Zahlenwerke nicht langweilig sein m&uuml;ssen, zeigt der neue und innovative Online-Jahresbericht von Universit&auml;tsklinikum (UKHD) und Medizinischer Fakult&auml;t Heidelberg (MFHD) der Universit&auml;t Heidelberg: Wichtige Kennzahlen und Themen des Gesch&auml;ftsjahres 2019 werden hier interaktiv, informativ und erstmals in deutscher und englischer Sprache pr&auml;sentiert. Die URLs lauten</span> <a href="https://bericht.ukhd-mfhd.de/2019"><span>https://bericht.ukhd-mfhd.de/2019</span></a> <span>(deutsche Version) und <a href="https://report.ukhd-mfhd.de/2019"><u>https://report.ukhd-mfhd.de/2019</u></a> (englische Version).</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>&bdquo;So hat man uns noch nie gesehen: Wir freuen uns, den Jahresr&uuml;ckblick auf wichtige Themen und die Kennzahlen 2019 erstmals in einem modernen, digitalen Format anbieten zu k&ouml;nnen,&ldquo;, sagt Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender &Auml;rztlicher Direktor des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg. &bdquo;Das Leitthema unserer neuen Seiten lautet ,Impulse&acute;. Dies ist aus meiner Sicht passend gew&auml;hlt, denn UKHD und MFHD als dynamische, zukunftsorientierte Organisationen nehmen Impulse der Zeit auf und sehen sich ebenso als Ansprechpartner und Impulsgeber f&uuml;r die Weiterentwicklung der Medizin&ldquo;, fasst Ingo Autenrieth zusammen.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Katrin Erk, Kaufm&auml;nnische Direktorin des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg, erg&auml;nzt: &bdquo;Das neue Format erm&ouml;glicht uns, wichtige Kennzahlen des Gesamtkonzerns, des Universit&auml;tsklinikums sowie der Fakult&auml;t &uuml;bersichtlich darzustellen. Ein besonderer Bonus ist hier der neue Kennzahlenrechner, der individuelle Abfragem&ouml;glichkeiten bietet, sowie die Download-Funktion f&uuml;r alle Tabellen. Der Online-Jahresbericht ist eine spannende Informationsquelle &uuml;ber die Leistungen von Universit&auml;tsklinikum und Medizinischer Fakult&auml;t Heidelberg!&ldquo;</span></span></span></span></p><h3><span><span><span><span>Impulse f&uuml;r die Zukunft der Medizin</span></span></span></span></h3><p><span><span><span><span>Was tut sich in der Hirntumorforschung? Warum sind CAR-T-Zellen eine Hoffnung in der Krebstherapie? Was k&ouml;nnen wir aktiv gegen den Pflegenotstand unternehmen? Und wie k&ouml;nnen wir zur Auswahl der besten zuk&uuml;nftigen &Auml;rztinnen und &Auml;rzte beitragen? Diese und weitere Impulse werden auf den neuen Seiten von UKHD und MFHD diskutiert. &bdquo;Der Jahresbericht spiegelt beispielhaft wichtige Themen der Heidelberger Spitzenforschung und stellt diese leserfreundlich und mit vielen weiterf&uuml;hrenden Informationen dar&ldquo;, sagt Prof. Dr. Hans-Georg Kr&auml;usslich, Dekan der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg. &bdquo;Wir freuen uns insbesondere &uuml;ber die M&ouml;glichkeit, hier unsere Themen und Zahlen nun auch in englischer Sprache und mit internationaler Reichweite zu kommunizieren, denn Forschung ist ohne ein grenz&uuml;bergreifendes Netzwerk nicht denkbar.&ldquo;</span></span></span></span></p><h3><span><span><span><span>Zusammen doppelt erfolgreich: Starke Teams berichten</span></span></span></span></h3><p><span><span><span><span>Wichtig war allen Beteiligten ein besonderer Schwerpunkt: Da sich wichtige Impulse nur mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in die Tat umsetzen lassen, stellt der Jahresbericht &bdquo;Starke Teams&ldquo; in Klinik, Patientenversorgung und Lehre vor. Hierzu wurde ein neues Format gefunden, das so nur online m&ouml;glich ist: Vier echte Zweierteams aus der Praxis berichten beispielhaft in Dialogen von ihrer Arbeit, weiterf&uuml;hrende Links und interaktive Auswahlm&ouml;glichkeiten lockern die Gespr&auml;che auf. &bdquo;13.423 Menschen z&auml;hlten im Jahr 2019 zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des UKHD. Jeder&nbsp;tr&auml;gt dazu bei, dass wir unsere Aufgaben erf&uuml;llen k&ouml;nnen. Der neue Jahresbericht zeigt, wie vielf&auml;ltig und anspruchsvoll die T&auml;tigkeiten an Universit&auml;tsklinikum und Fakult&auml;t sind und welchen Herausforderungen sich unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen&ldquo;, sagt Pflegedirektor Edgar Reisch.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Neugierig?</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Der neue Online-Jahresbericht von UKHD und MFHD ist unter&nbsp;</span><a href="https://bericht.ukhd-mfhd.de/2019"><span>https://bericht.ukhd-mfhd.de/2019</span></a> <span>(deutsche Version) und <a href="https://report.ukhd-mfhd.de/2019">https://report.ukhd-mfhd.de/2019</a> (englische Version) erreichbar.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Einen ersten Eindruck vermittelt auch ein kurzer <a href="https://youtu.be/WpcpWkHNZ3w">Imagefilm</a> zum Thema.&nbsp;</span></span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Campus,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Mon, 14 Dec 2020 15:53:06 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 14 Dec 2020 15:32:21 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„Wir sind vorbereitet“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wir-sind-vorbereitet/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wir-sind-vorbereitet/</guid><pp:caseid>421663</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><span><span><b><span>Kliniken der Metropolregion Rhein-Neckar koordinieren sich bei der Versorgung von Covid-Patienten / Zentrale Koordinierungsstelle am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg angesiedelt / Ansteckungsrisiko in den Kliniken minimal dank bew&auml;hrter Hygienekonzepte / Unterst&uuml;tzung von Bev&ouml;lkerung und Politik unverzichtbar</span></b></span></span></span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span><span><i><span><span><span>Gemeinsame Pressemeldung Universit&auml;tsklinikum Heidelberg, Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg, Krankenhaus Salem der Evangelischen Stadtmission Heidelberg gGmbH, GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH</span></span></span></i></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Die rapide ansteigenden Infektionszahlen stellen die Kliniken der Metropolregion Rhein-Neckar in den kommenden Wochen vor gro&szlig;e Herausforderungen. Bei der zweiten Pandemiewelle k&ouml;nnen die H&auml;user jedoch auf Erfahrungen und bew&auml;hrte Konzepte aus den vergangenen Monaten zur&uuml;ckgreifen. Die zentral koordinierte Zusammenarbeit zur Versorgung von Covid-19-Patienten im Rhein-Neckar-Kreis, Notfallkonzepte und Ma&szlig;nahmen des Infektionsschutzes stellten Klinikvertreter aus Heidelberg und der Region bei einer Pressekonferenz am 3. November 2020 in der Medizinischen Universit&auml;tsklinik Heidelberg vor. Eines betonten alle Anwesenden: Ohne das anhaltende Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Unterst&uuml;tzung durch Bev&ouml;lkerung und Politik geht es nicht.</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>&bdquo;In den n&auml;chsten Wochen werden wir voraussichtlich mehr Covid-Patienten aufnehmen m&uuml;ssen als im Fr&uuml;hjahr, aber wir sind gut vorbereitet&ldquo;, betonte <b>Prof. Dr. Ingo Autenrieth</b>, Leitender &Auml;rztlicher Direktor des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg (UKHD). Man wisse inzwischen deutlich mehr &uuml;ber</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Krankheitsverlauf und Therapie, es gebe derzeit ausreichend Schutzausr&uuml;stung und Medikamente, die Strukturen und Ma&szlig;nahmen zum Infektionsschutz in den Kliniken h&auml;tten sich bew&auml;hrt. Die Zusammenarbeit der 17 Kliniken in und um Heidelberg funktioniere hervorragend. &bdquo;Aber es werden erneut gro&szlig;e personelle und finanzielle Belastungen auf uns zukommen. Wir hoffen, dass wir damit nicht allein gelassen werden&ldquo;, so Autenrieth.</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Den Ernst der Lage schilderte <b>Prof. Dr. Klaus Heeg</b>, stellvertretender Sprecher des Zentrums f&uuml;r Infektiologie am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg und Leiter der Corona-Taskforce: &bdquo;Es erkranken, anders als &uuml;ber die Sommermonate, aktuell wieder mehr &auml;ltere Patienten &uuml;ber 60 Jahren an Covid-19, die deutlich h&auml;ufiger und l&auml;nger station&auml;r versorgt werden m&uuml;ssen als j&uuml;ngere Betroffene. Bis der von Bund und L&auml;ndern verh&auml;ngte Lockdown in zwei Wochen greift, werden die Patientenzahlen weiter stark ansteigen.&ldquo; Trotzdem m&uuml;sse niemand eine Behandlung in der Klinik aus Angst vor Ansteckung aufschieben: &bdquo;Alle Kliniken betreiben einen gro&szlig;en Aufwand zur Minimierung des Ansteckungsrisikos. Patienten, die zu Pr&auml;ventions- oder Behandlungszwecken kommen, k&ouml;nnen sich sicher f&uuml;hlen.&ldquo;</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><b><span><span><span>Prof. Dr. J&uuml;rgen Bauer</span></span></span></b><span><span><span>, &Auml;rztlicher Direktor des Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg, lobte die enge Abstimmung und den regelm&auml;&szlig;igen Austausch der Kliniken untereinander: &bdquo;Eine Pandemie l&auml;sst sich nur gemeinschaftlich bew&auml;ltigen. In der Rhein-Neckar-Region befinden wir uns in der komfortablen Situation, auf eine sehr leistungsstarke Gesundheitsinfrastruktur mit hoher Klinikdichte und vielf&auml;ltigen Kooperationen zur&uuml;ckgreifen zu k&ouml;nnen. Dies haben wir genutzt und institutions&uuml;bergreifend strukturgebende L&ouml;sungen erarbeitet.&ldquo; Bester Beleg hierf&uuml;r ist die Covid-19-Koordinierungsstelle unter Leitung des Universit&auml;tsklinikums. Sie dient als zentrale Anlaufstelle f&uuml;r einen bedarfsentsprechenden Umgang mit Covid-19-Patienten, die station&auml;r aufgenommen werden. In Echtzeit haben die &Auml;rztinnen und &Auml;rzte mittels einer Software den &Uuml;berblick, wo im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg welche Kapazit&auml;ten vorhanden sind und in welchem Krankenhaus der Patient schnell und bestm&ouml;glich versorgt werden kann. &bdquo;So k&ouml;nnen Kliniken, die im Krisenfall an die Belastungsgrenze kommen, effizient entlastet werden&ldquo;, sagte <b>Prof. Dr. Erik Popp</b>, Sektionsleiter Notfallmedizin am UKHD.</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Auch die Bev&ouml;lkerung ist gefordert, die gemeinsame Anstrengung mitzutragen. &bdquo;Wir sind in unseren Bem&uuml;hungen auf die Kooperation und Disziplin der Patienten und Besucher angewiesen. Bitte halten Sie sich an die Regeln der Kliniken und halten Sie auch im privaten Umfeld das Ansteckungsrisiko gering. Dies ist vor dem Hintergrund bedeutsam, dass die Kliniken wenig Puffer in der Personalbesetzung haben. Um die Krankenversorgung aufrecht erhalten zu k&ouml;nnen, muss es uns insofern gelingen, die Mitarbeitenden bestm&ouml;glich vor Infektionen und positiven Kontakten zu sch&uuml;tzen&ldquo;, appellierte <b>Dr. Moritz von Frankenberg</b>, &Auml;rztlicher Direktor Krankenhaus Salem der Evangelischen Stadtmission Heidelberg gGmbH. <b>Edgar Reisch</b>, Pflegedirektor am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg, erg&auml;nzt: &bdquo;Nicht nur f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung ist das Jahr 2020 in Bezug auf Corona ein `Langstreckenlauf`. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken haben bereits Enormes geleistet und ein Ende ist noch nicht in Sicht &ndash; dieser Langstreckenlauf kann nur gemeinsam gut gelingen. Wir hoffen auch bei der zweiten Pandemiewelle auf Wertsch&auml;tzung und Verst&auml;ndnis der Patienten, Angeh&ouml;rigen und der Bev&ouml;lkerung insgesamt, insbesondere, wenn es aufgrund der Arbeitsbelastung und ge&auml;nderter Abl&auml;ufe zu Wartezeiten oder durch die Hygienevorgaben zu zus&auml;tzlichem Aufwand kommt.&ldquo;</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Wichtig ist es allen Beteiligten auch zu betonen, dass die Vernetzung untereinander die Kr&auml;fte der H&auml;user b&uuml;ndele und man somit bef&auml;higt sei, die Behandlungslage eigenverantwortlich zu steuern. <b>R&uuml;diger Burger</b>, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, f&uuml;hrte aus: &bdquo;Bundesweit definierte Freihaltepauschalen sehen wir aktuell f&uuml;r die kommenden Monate nicht als zielf&uuml;hrend. Idealerweise k&ouml;nnen wir individuell und flexibel auf Behandlungsbedarfe und Belegungssituationen reagieren. Die GRN-Kliniken haben sich aktuell gegen eine generelle Reduzierung von Operationen und Eingriffen&nbsp;ausgesprochen. Unsere Devise ist es, Patienten, bei denen eine Behandlung erforderlich ist, nicht erneut wie im Fr&uuml;hjahr heimzuschicken, sondern ordentlich zu behandeln, solange uns das m&ouml;glich ist. Der regelhafte Betrieb geht also weiter, so lange es vertretbar ist.&ldquo; <b>Katrin Erk</b>, Kaufm&auml;nnische Direktorin UKHD: &bdquo;An dieser Stelle m&ouml;chten wir gerne der Politik daf&uuml;r danken, wie unb&uuml;rokratisch die Regelungen des finanziellen Corona-Ausgleichs von Bund und Land im Fr&uuml;hjahr geschaffen wurden. Die daraus resultierende Planungssicherheit war in den vergangenen Monaten Voraussetzung f&uuml;r unseren Klinikbetrieb und die Fortf&uuml;hrung von laufenden Zukunfts-Projekten. Da die Bundesregelungen bisher am 30. September 2020 endeten und noch keine Entscheidung &uuml;ber eine Nachfolge getroffen wurde besteht f&uuml;r die weitere finanzielle Absicherung der Kliniken dringender Handlungsbedarf und der Wunsch nach einer finanziellen Bundesregelung, so dass wir Kliniken nicht in monet&auml;re Engp&auml;sse kommen.&ldquo;</span></span></span></span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Start,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik,Campus,Pflege]]></category>
            <pubDate>Tue, 03 Nov 2020 14:23:40 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 03 Nov 2020 13:23:40 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/20201103-pk-212.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Pressekonferenz &amp;quot;Wir sind gut vorbereitet&amp;quot;]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Vertreter von Kliniken der Metropolregion Rhein-Neckar: gemeinsam vorbereitet f&amp;uuml;r die Versorgung von Covid-Patienten. Bild: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Einladung zur Pressekonferenz: „Wir sind vorbereitet“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/einladung-zur-pressekonferenz-wir-sind-vorbereitet/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/einladung-zur-pressekonferenz-wir-sind-vorbereitet/</guid><pp:caseid>421475</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Covid-19-Pandemie: Kliniken der Metropolregion Rhein-Neckar stellen aktuelle Herausforderungen, Versorgungsstrategien und Schutzkonzepte vor / Am 3. November 2020 um 11 Uhr im H&ouml;rsaal der Medizinischen Universit&auml;tsklinik Heidelberg</strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span><span>Die Kliniken der Metropolregion Rhein-Neckar stehen angesichts der aktuellen Covid-19-Infektionszahlen vor einer gro&szlig;en Herausforderung. Die H&auml;user sind darauf gut vorbereitet: Die zentral koordinierte Zusammenarbeit in der Aufnahme und Versorgung von Covid-19-Patienten hat sich bereits w&auml;hrend der ersten Pandemiewelle bew&auml;hrt. Effektive Hygiene-Schutzma&szlig;nahmen sorgen f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern. Sie erlauben eine sichere Behandlung auch von Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen, die nicht an Covid erkrankt sind. Doch gerade jetzt ist mehr denn je Unterst&uuml;tzung durch Bev&ouml;lkerung und Politik gefordert.</span></span></span></p>

<p><span><span><span>&Uuml;ber die gemeinsame Strategie zur Versorgung von Covid-19-Patienten im Rhein-Neckar-Kreis, Notfallkonzepte, Ma&szlig;nahmen des Infektionsschutzes und die erforderliche Unterst&uuml;tzung durch Bev&ouml;lkerung und Politik informieren die H&auml;user der Region bei einer gemeinsamen Pressekonferenz</span></span></span></p>

<p style="text-align: center;"><strong><span><span><span>&bdquo;Wir sind vorbereitet&ldquo;</span></span></span></strong><br />
<strong><span><span><span>am 3. November 2020, 11 Uhr,</span></span></span></strong><br />
<strong><span><span><span>im H&ouml;rsaal der Medizinischen Universit&auml;tsklinik,</span></span></span></strong><br />
<strong><span><span><span>Im Neuenheimer Feld 410, Heidelberg</span></span></span></strong></p>

<p>&nbsp;</p>

<h3><span><span><span><span><span><span>Ihre Ansprechpartner sind</span></span></span></span></span></span></h3>

<ul>
<li><span><span><span><span><span><span><span>Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender &Auml;rztlicher Direktor UKHD</span></span></span></span></span></span></span></li>
<li><span><span><span><span><span><span><span>Prof. Dr. Klaus Heeg, &Auml;rztlicher Direktor der Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Hygiene UKHD</span></span></span></span></span></span></span></li>
<li><span><span><span><span><span><span><span>Prof. Dr. J&uuml;rgen Bauer, &Auml;rztlicher Direktor des Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg</span></span></span></span></span></span></span></li>
<li><span><span><span><span><span><span><span>Prof. Dr. Erik Popp, Sektionsleiter Notfallmedizin am UKHD</span></span></span></span></span></span></span></li>
<li><span><span><span><span><span><span><span>Dr. Moritz von Frankenberg,</span></span></span> <span><span><span>&Auml;rztlicher Direktor Krankenhaus Salem</span></span></span> <span><span><span>der Evang. Stadtmission Heidelberg gGmbH</span></span></span> </span></span></span></span></li>
<li><span><span><span><span><span><span><span>Edgar Reisch, Pflegedirektor UKHD</span></span></span></span></span></span></span></li>
<li><span><span><span><span><span><span><span>R&uuml;diger Burger, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH</span></span></span></span></span></span></span></li>
<li><span><span><span><span><span><span><span>Katrin Erk, Kaufm&auml;nnische Direktorin UKHD</span></span></span></span></span></span></span></li>
</ul><h3><span><span><span>Anmeldung und Kontakt</span></span></span></h3><p><span><span><span>Wir bitten um verbindliche Akkreditierung unter Angabe der teilnehmenden Personen per E-Mail an <a href="mailto:presse@med.uni-heidelberg.de">presse@med.uni-heidelberg.de</a>.</span></span></span></p><h3>Online-Teilnahme</h3><p><span><span><span>Die Pressekonferenz k&ouml;nnen Sie auch online live verfolgen:</span></span></span></p><p><span><span><span><a href="https://youtu.be/vZYGiIVUiH8">https://youtu.be/vZYGiIVUiH8</a></span></span></span></p><h3><span><span><span>Bitte beachten Sie die aktuellen Hygienevorschriften am UKHD</span></span></span></h3><ul><li><span><span><span>Bitte tragen Sie in den Geb&auml;uden Mund-Nasenschutz und nutzen Sie beim Eintritt die Desinfektions-Spender. Halten Sie generell Abstand von 2 Metern.</span></span></span></li><li><span><span><span>Interview-Partner m&uuml;ssen in Geb&auml;uden Mund-Nasenschutz tragen. Au&szlig;erhalb von Geb&auml;uden ist dies bei gen&uuml;gend Abstand nicht notwendig.</span></span></span></li><li><span><span><span>Wir bitten Sie, den <a href="https://content.presspage.com/uploads/2326/fragebogenfurexternebesucher-coronaviruscovid-19.pdf?10000" target="_blank">Kontaktfragebogen</a>&nbsp;auszuf&uuml;llen und mitzubringen.</span></span></span></li><li><span><span><span>Bitte beachten Sie die <a href="https://content.presspage.com/uploads/2326/hygienekonzeptfurexternebesucher-coronaviruscovid-19.pdf?10000" target="_blank">Zutrittsbestimmungen</a>.</span></span></span></li></ul><p><span><span><span><b>Vielen Dank!</b></span></span></span></p><h3>Anfahrt</h3><p><span><span><span>Eine Parkm&ouml;glichkeit besteht im Parkhaus P160&nbsp;</span>(Medizinische Klinik / Chirurgie)<span> (<span><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/anfahrt/?location=14#">Anfahrtsbeschreibung</a>).</span></span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Nov 2020 15:24:47 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 02 Nov 2020 14:24:47 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/slider4uk-klein-469066.jpg?86624</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[slider4uk_klein]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Mit Telemedizin Schlaganfall-Patienten schnell und sicher behandeln</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mit-telemedizin-schlaganfall-patienten-schnell-und-sicher-behandeln/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mit-telemedizin-schlaganfall-patienten-schnell-und-sicher-behandeln/</guid><pp:caseid>419744</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><span><b>Universit&auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD) ist Zentrum des regionalen Teleneurologie-Netzwerks / Pro Jahr untersuchen die Experten rund 2.800 Patienten telemedizinisch / Am 29. Oktober ist Welt-Schlaganfalltag</b></span></span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span>Bei einem Verdacht auf Schlaganfall z&auml;hlt jede Sekunde. Um die Patienten in der Region schnell und sicher zu versorgen, kooperiert die Stroke-Unit der Neurologischen Universit&auml;tsklinik Heidelberg mit Kliniken der Umgebung in einem Teleneurologie-Netzwerk: Heidelberger Experten beraten die Kollegen bei der Entscheidung &uuml;ber die Akuttherapie bei einem Verdacht auf Schlaganfall telemedizinisch. Rund 2.800 Patienten pro Jahr werden so untersucht, in etwa 2.000 F&auml;llen liegt tats&auml;chlich ein Schlaganfall vor. Sieben Kliniken der Umgebung sind an dieses Netzwerk angeschlossen.</span></span></p>

<p><span><span>Fachabteilungen, die sich auf die Behandlung von Schlaganf&auml;llen spezialisiert haben, sind in Deutschland inzwischen fl&auml;chendeckend etabliert. Nicht immer kann in all diesen Stroke-Units ein Neurologe rund um die Uhr vor Ort sein. Dann unterst&uuml;tzen die Experten des Heidelberger Zentrums: Die Untersuchung des Patienten erfolgt dabei mit einer fernsteuerbaren hochaufl&ouml;senden Kamera durch den Neurologen des Teleneurologieteams am UKHD. Zudem erm&ouml;glicht die Anbindung an eine gemeinsame IT-Infrastruktur &uuml;ber die Neuroradiologie am UKHD, dass die Experten direkt auf die Ergebnisse von Untersuchungen wie einer Computer-Tomografie zugreifen k&ouml;nnen. So kann mit Hilfe der Teleneurologie die Therapie (z.B. Thrombolyse und Thrombektomie) schneller eingeleitet werden, ohne den Zeitverlust durch Krankentransporte &uuml;ber weite Strecken. &bdquo;Patienten die schnell nach Einsetzen der Schlaganfallsymptome behandelt werden, haben h&auml;ufiger keine oder nur geringe langfristige Einschr&auml;nkungen&ldquo;, erkl&auml;rt Prof. Dr. Wolfgang Wick, &Auml;rztlicher Direktor der Neurologischen Klinik.</span></span></p>

<p><span><span>&bdquo;Durch Teleneurologie steht das f&uuml;r die Therapieentscheidung notwendige Expertenwissen in den angeschlossenen Kliniken jederzeit zur Verf&uuml;gung&ldquo;, erl&auml;utert PD Dr. Christoph Gumbinger, Leiter der Forschungsgruppe &bdquo;Versorgungsforschung&ldquo; der Neurologischen Klinik. Er ist Sprecher der j&uuml;ngst gegr&uuml;ndeten Kommission &bdquo;Telemedizinische Schlaganfallversorgung&ldquo; der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft.</span></span></p>

<p> </p>

<h3><span><span>Konsequente Vernetzung erm&ouml;glicht Betroffenen den bestm&ouml;glichen Outcome</span></span></h3>

<p><span><span>Die Teleneurologie ist ein Baustein in der erfolgreichen Arbeit des Schlaganfallkonsortiums Rhein-Neckar (FAST), das mit Hilfe der Dietmar Hopp Stiftung aufgebaut wurde. Das neurologisch und neuroradiologisch (Prof. Dr. Martin Bendszus, &Auml;rztlicher Direktor der Abteilung Neuroradiologie) aus Heidelberg koordinierte Konsortium bestehet aus 26 Kliniken der Umgebung. Es werden unter anderem Zuweisungen zwischen den Kliniken koordiniert, einheitliche IT-Strukturen geschaffen und Fort- und Weiterbildungen f&uuml;r klinisches Personal sowie Rettungskr&auml;fte organisiert. &bdquo;Die konsequente Vernetzung mit allen Beteiligten in der Gesundheitsversorgung ist essenziell f&uuml;r die optimale und fl&auml;chendeckende Versorgung von Schlaganfall-Patienten. Dieses Netzwerk hat sicher Vorbildcharakter f&uuml;r andere Schlaganfallnetzwerke. Durch die optimierten Abl&auml;ufe kann Zeit gespart werden, wenn Patienten mit schweren Schlaganf&auml;llen f&uuml;r eine Thrombektomie an ein Zentrum verlegt werden m&uuml;ssen. Diesen Ansatz treiben wir mit der Teleneurologie, aber auch mit dem Schlaganfall-Konsortium Rhein-Neckar FAST voran&ldquo;, erl&auml;utert Bendszus, der mit seinem Team die Thrombektomien durchf&uuml;hrt und das bildgebende Netzwerk verantwortet.</span></span></p>

<p> </p>

<p> </p>

<h3><span><span>Kontakt</span></span></h3>

<p><span><span>Prof. Dr. W. Wick</span></span><br />
<span><span>&Auml;rztlicher Direktor Neurologische Klinik</span></span><br />
<span><span>PD Dr. Christoph Gumbinger</span></span><br />
<span><span>Oberarzt Neurologie und Poliklinik</span></span><br />
<span><span>Universit&auml;tsklinikum Heidelberg</span></span><br />
<span><span><a href="mailto:Wolfgang.wick@med.uni-heidelberg.de">Wolfgang.wick@med.uni-heidelberg.de</a></span></span><br />
<span><span><a href="mailto:Christoph.Gumbinger@med.uni-heidelberg.de">Christoph.Gumbinger@med.uni-heidelberg.de</a></span></span></p>

<p> </p>

<h3><span><span>Weitere Informationen im Internet</span></span></h3>

<p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik/neurologie-und-poliklinik/ueber-uns/unsere-netzwerke-kooperationen/teleneurologie"><span><span>Teleneurologie an der Neurologischen Universit&auml;tsklinik Heidelberg</span></span></a></p>

<p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik/schlaganfallkonsortium-rhein-neckar-fast"><span><span>Homepage des Schlaganfallkonsortiums Rhein-Neckar (FAST)</span></span></a></p>

<p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neurologische-klinik"><span><span>Homepage der Neurologischen Universit&auml;tsklinik Heidelberg</span></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Neurologie,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Fri, 23 Oct 2020 13:44:31 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 23 Oct 2020 11:46:32 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/slider4uk-klein-469066.jpg?86624</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[slider4uk_klein]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>„Grippe und Corona? Braucht kein Mensch!“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/grippe-und-corona-braucht-kein-mensch/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/grippe-und-corona-braucht-kein-mensch/</guid><pp:caseid>418522</pp:caseid><pp:subtitle>Universitätsklinikum Heidelberg startet Grippeschutzimpfung für Beschäftigte</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><span>Grippe ist eine ernsthafte Krankheit / Besch&auml;ftigten wird der Zugang zur Grippeschutzimpfung so einfach wie m&ouml;glich gemacht / Empfehlungen der St&auml;ndigen Impfkommission (STIKO)</span></span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span><span>&bdquo;Grippe und Corona? Braucht kein Mensch!&ldquo; &ndash; unter diesem Motto steht die Grippeschutzimpfung f&uuml;r die Besch&auml;ftigten des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg (UKHD), die im Oktober gestartet ist. Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender &Auml;rztlicher Direktor, und Katrin Erk, Kaufm&auml;nnische Direktorin, gingen mit gutem Beispiel voran und lie&szlig;en sich von Marion Predikant, Leiterin des Betriebs&auml;rztlichen Dienstes, gegen Influenza &ndash; also die &bdquo;echte&ldquo; Grippe &ndash; impfen.</span></span></span></p><p><span><span><span>&bdquo;Die Grippe ist eine ernsthafte Krankheit, die insbesondere f&uuml;r Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Vorerkrankungen und Personen &uuml;ber 60 Jahre mitunter auch lebensbedrohlich sein kann&ldquo;, so Prof. Dr. Ingo Autenrieth. Genau wie viele andere Experten treibt ihn die Sorge um, dass in den kommenden Monaten Grippe und Corona &ndash; beides Erkrankungen mit &auml;hnlichen Symptomen &ndash; gleichzeitig auftreten. Je nachdem, wie stark beide Erkrankungswellen ausfallen, k&ouml;nnte die medizinische Versorgung in Deutschland und auch am UKHD recht schnell an ihre Kapazit&auml;tsgrenzen geraten, wenn zeitgleich mehr Menschen einer &auml;hnlichen medizinischen Behandlung bed&uuml;rfen.</span></span></span></p><p><span><span><span>&bdquo;F&uuml;r eine eventuell auftretende &Uuml;berlagerung von Grippe und Corona m&ouml;chten wir als Klinikum der Maximalversorgung m&ouml;glichst gut vorbereitet sein&ldquo;, erkl&auml;rt Prof. Autenrieth. Katrin Erk: &bdquo;Wer gegen Grippe geimpft ist, sch&uuml;tzt nicht nur sich selbst vor einer schweren Erkrankung, sondern vermeidet auch eine Ansteckung anderer. Das ist in Kliniken und Pflegeeinrichtungen besonders wichtig. Deshalb hoffen wir, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserem Aufruf folgen und sich gegen Grippe impfen lassen.&ldquo;</span></span></span></p><p><span><span><span>Um den Besch&auml;ftigten den Zugang zur Impfung so einfach wie m&ouml;glich zu machen, bietet der Betriebs&auml;rztliche Dienst in den kommenden Wochen verst&auml;rkt Impftermine in den Kliniken an. Poster in Signalfarben mit den Slogans &bdquo;Grippe und Corona? Braucht kein Mensch!&ldquo;, &bdquo;Grippe und Corona? Gleichzeitig? Nicht mit mir!&ldquo; und &bdquo;Grippe und Corona? Das Risiko ist mir zu hoch!&ldquo; unterst&uuml;tzen die Impfaktion am UKHD. Zus&auml;tzlich wird es erstmals ein Gewinnspiel geben: Jeder Besch&auml;ftigte, der vom Betriebsarzt geimpft wird, kann attraktive Preise wie E-Bikes und Tablets gewinnen.</span></span></span></p><p><span><span><span>Wie ernst das Risiko einer Grippe-Infektion ist, verdeutlichen die Zahlen des Gesundheitsamts: In der vergangenen Grippesaison 2019/20 wurden dem Gesundheitsamt 3.436 labordiagnostisch best&auml;tigte Influenzaf&auml;lle in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis gemeldet. Bei 480 F&auml;llen war ein Aufenthalt in einer Klinik notwendig, die meisten Betroffenen geh&ouml;rten zur Altersgruppe ab 60 Jahren.</span></span></span></p><p><span><span><span>Neben medizinischem Personal empfiehlt die St&auml;ndige Impfkommission am Robert Koch-Institut Berlin (STIKO) die Grippeimpfung u. a. f&uuml;r alle Personen &uuml;ber 60 Jahre, Schwangere ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erh&ouml;hter gesundheitlicher Gef&auml;hrdung infolge eines Grundleidens (z. B. Atemwegs-Erkrankungen; chronische Herz-, Nieren-, Leber- und Stoffwechsel-Krankheiten) und Bewohner und Personal von Alten- und Pflegeheimen.</span></span></span></p><h3><span><span><span>Weitere Informationen im Internet</span></span></span></h3><p><span><span><span><a href="http://www.klinikticker.de/category/grippe/">UKHD-Informationsseite zum Thema Grippe</a></span></span></span></p><p><a href="https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html"><span><span><span>Robert-Koch-Institut: Grippeschutzimpfung - H&auml;ufig gestellte Fragen und Antworten</span></span></span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Unternehmen Struktur und Politik,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 Oct 2020 13:09:25 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 13 Oct 2020 11:18:54 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/slider4uk-klein-469066.jpg?86624</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[slider4uk_klein]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Presseeinladung: Umzug der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/presseeinladung-umzug-der-chirurgischen-universitaetsklinik-heidelberg/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/presseeinladung-umzug-der-chirurgischen-universitaetsklinik-heidelberg/</guid><pp:caseid>417204</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><span><span><b><span><span>Am 10. Oktober 2020 zieht die Chirurgische Klinik mit rund 250 Patienten in den Neubau um / Pressetermin mit verschiedenen Stationen ab 7 Uhr bis ca. 13 Uhr</span></span></b></span></span></span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span><span>Noch ein letzter Kraftakt und dann ist es geschafft: Am 10. Oktober zieht die Chirurgische Universit&auml;tsklinik Heidelberg in den Neubau in direkter Nachbarschaft zur Medizinischen Klinik (Krehl-Klinik) um. Bei dem Gro&szlig;einsatz mit Unterst&uuml;tzung des Deutschen Roten Kreuzes werden rund 250 Patienten transportiert. Spezielle Krankenwagen f&uuml;r Intensivpatienten sind im Einsatz.</span></span></span></p>

<p><span><span><span>Anl&auml;sslich dieses logistischen und medizinischen Gro&szlig;projekts laden wir Sie herzlich zu einem Pressetermin ein. Wir bieten Ihnen verschiedene Stationen vom Startpunkt des Umzugs am fr&uuml;hen Morgen, &uuml;ber den Patiententransport von der alten in die neue Chirurgie bis in ein neu bezogenes Patientenzimmer im Neubau sowie in die Schaltzentrale des Umzugsmanagements.</span></span></span></p>

<p><span><span><span>Mitarbeiter aus &Auml;rzteschaft, Pflege, DRK und Management sowie Patienten stehen Ihnen f&uuml;r Fragen, Film- und Fotoaufnahmen zur Verf&uuml;gung, ebenso</span></span></span></p>

<ul>
<li><span><span><span>Vorstand des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg </span></span></span></li>
<li><span><span><span>Sprecher des Zentrums Chirurgie, Prof. Dr. Dr. h.c. Markus B&uuml;chler</span></span></span></li>
<li><span><span><span>Pflegedienstleitung des Zentrums Chirurgie, Gisela M&uuml;ller</span></span></span></li>
</ul>

<p><span><span><span><b>Ablauf:</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 1: Parkplatz P 22 ab 7 Uhr (gegen&uuml;ber Pathologie an Berliner Stra&szlig;e)</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Krankenwagen, Sanit&auml;ter, Prof. B&uuml;chler gibt Startschuss, Abfahrt erster Krankenwagen zum Altbau Chirurgie</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 2: Vor Haupteingang alte Chirurgie / im Eingangsbereich, 8 Uhr (Im Neuenheimer Feld 110)</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Patienten werden in Betten aus der Chirurgie transportiert, Pflege, &Auml;rzte, DRK-Mitarbeiter betreuen Patienten, Patienten werden in Rettungswagen gebracht, Abfahrt</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 3: Vor Liegendeingang alte Chirurgie, 9 Uhr</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Intensivpatienten werden aus der Chirurgie transportiert inkl. entsprechender Ger&auml;te, Intensiv-Transport-Wagen</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 4: Vorplatz Neue Chirurgie / im Eingangsbereich, 10 Uhr (Im Neuenheimer Feld 420)</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Krankenwagen kommen an, Patienten werden in den Haupteingang transportiert, Krankenwagen fahren wieder ab, Teilnahme des Klinikumsvorstands und Prof. B&uuml;chler</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 5: Liegendeinfahrt Neue Chirurgie / in der INA (Interdisziplin&auml;re Notaufnahme), 10.30 Uhr</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Intensiv-Transport-Wagen kommen an, Intensivpatienten werden in die neue Chirurgie gebracht inkl. entsprechender Ger&auml;te, Intensiv-Transport-Wagen</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 6: Patientenzimmer in der neuen Chirurgie, 11.15 Uhr</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Patient kommt im neuen Zimmer an, Eindr&uuml;cke vom Neubau innen / Patientenzimmer</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 7: Stab, SR 2 in der neuen Chirurgie, 12.00 Uhr</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>&bdquo;Kommandozentrale&ldquo; mit Rechnern, Umzugs-Koordinatoren, Durchgeben von Stand Umzug, Prof. B&uuml;chler schlie&szlig;t Rundgang f&uuml;r Presse dort ab</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Station 8: Versorgungsstation f&uuml;r Presse in der Cafeteria neue Chirurgie, ab 12.30 Uhr</b></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span><span><span><b>Akkreditierung:</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Um Sicherheits- und Hygienebestimmungen im Rahmen des Umzugsgeschehens und der Corona-Vorgaben einhalten zu k&ouml;nnen, ist eine Akkreditierung jedes einzelnen Teilnehmers zu den jeweils gew&uuml;nschten Punkten unbedingt vorab notwendig.</span></span></span></p>

<p><span><span><span><b>Bitte senden Sie uns die Angaben zu Ihrer Teilnahme an den verschiedenen Stationen bis zum 7. Oktober 2020 an presse@med.uni-heidelberg.de:</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span><i>Akkreditierung Punkt 1 ab 7 Uhr</i></span></span></span></p>

<p><span><span><span><i>Akkreditierung Punkte 2 + 3 ab 8 Uhr</i></span></span></span></p>

<p><span><span><span><i>Akkreditierung Punkte 4 &ndash; 7 ab 10 Uhr</i></span></span></span></p>

<p><span><span><span><i>Akkreditierung Punkt 8 ab 12.30 Uhr</i></span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><span><span><span><b>Bitte beachten Sie auch die aktuellen Hygienevorschriften:</b></span></span></span></p>

<p><span><span><span>Bitte tragen Sie in den Geb&auml;uden Mund-Nasenschutz und nutzen Sie beim Eintritt die Desinfektions-Spender. Halten Sie generell Abstand von 2 Metern.</span></span></span></p>

<p><span><span><span>Interview-Partner m&uuml;ssen in Geb&auml;uden Mund-Nasenschutz tragen. Au&szlig;erhalb von Geb&auml;uden ist dies bei gen&uuml;gend Abstand nicht notwendig.</span></span></span></p>

<p><span><span><span>Nach Ihrer Akkreditierung erhalten Sie von uns einen Kontaktfragebogen zum Ausf&uuml;llen.</span></span></span></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong><span><span><span>&Uuml;ber Ihr Interesse w&uuml;rden wir uns sehr freuen.</span></span></span></strong></p>

<p><span><span><span>Unternehmenskommunikation / Pressestelle</span></span></span></p>

<p><span><span><span>Universit&auml;tsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakult&auml;t Heidelberg</span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Forschung,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik,Lehre und Ausbildung,Chirurgie,Pflege,Campus]]></category>
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2020 14:59:32 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 01 Oct 2020 12:59:32 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/neue-chirurgie-landeplatz.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Neue Chirurgie: Landeplatz]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Hubschrauberlandeplatz. Bild: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>„Wir freuen uns auf unsere neue, moderne Chirurgie!“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wir-freuen-uns-auf-unsere-neue-moderne-chirurgie/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wir-freuen-uns-auf-unsere-neue-moderne-chirurgie/</guid><pp:caseid>417138</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><span><span><b><span>Neubau der Chirurgischen Universit&auml;tsklinik Heidelberg: Am 10. Oktober 2020 findet der Umzug statt</span></b></span></span></span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span><span><span><span><span>Mit rund 210 Millionen Euro Gesamtbaukosten war der Neubau der Chirurgischen Universit&auml;tsklinik Heidelberg in den vergangenen sechs Jahren die gr&ouml;&szlig;te Bauma&szlig;nahme sowohl des Landes Baden-W&uuml;rttemberg als auch des Universit&auml;tsklinikums, das &uuml;ber die H&auml;lfte der Baukosten tr&auml;gt. Nun ist das Geb&auml;ude mit rund 21.000 Quadratmetern Nutzfl&auml;che, 16 Operationss&auml;len, 313 Betten und eigener Hubschrauberlandeplattform fertig gestellt. Am 10. Oktober findet der Umzug mit Patienten statt. Notfall-Patienten werden ab dem Tag bereits in der neuen Chirurgie versorgt. Der komplette Betrieb mit station&auml;rer und ambulanter Versorgung startet am Montag, 12. Oktober. Rund 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen in den Neubau um. Eine feierliche &Uuml;bergabe des Neubaus durch die Ministerien f&uuml;r Finanzen sowie Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Amt Verm&ouml;gen und Bau Baden-W&uuml;rttemberg wird mit einer virtuellen Veranstaltung am 9. November 2020 stattfinden.</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span>Finanzministerin Edith Sitzmann: "Patientinnen und Patienten sollen erstklassig versorgt werden, deshalb baut das Land die Hochschulmedizin an den Klinikstandorten aus. Mit der neuen Chirurgie in Heidelberg ist eine hochkomplexe Versorgungseinheit mit modernster Medizintechnik und technischer Ausstattung sowie gro&szlig;em Labortrakt f&uuml;r klinisch integrierte Forschung entstanden. Ich bin &uuml;berzeugt, dass das Baden-W&uuml;rttemberg als eine der innovativsten und f&uuml;hrenden Regionen Europas ein weiteres St&uuml;ck voranbringen wird. Wenn Forschung und Versorgung eng beisammen sind wie in Heidelberg, kommt das Wissen zielgerichtet dort an, wo es gebraucht wird: bei den Patientinnen und Patienten."</span></span></span></span></span></p>

<p align="left"><span><span><span><span><span><span><span><span>Theresia Bauer, Ministerin f&uuml;r Wissenschaft, Forschung und Kunst, erinnert daran, dass die Chirurgische Universit&auml;tsklinik in ihrer Geschichte schon immer wichtige Impulse f&uuml;r national wegweisende Entwicklungen gegeben habe: &bdquo;Dem Medizinstandort Heidelberg ist mit dem Neubau eine weitere Komponente hinzugef&uuml;gt worden, um seine Strahlkraft weit &uuml;ber die regionalen und nationalen Grenzen hinaus zu entwickeln. Es entsteht ein Leuchtturm, der die Translation beschleunigen, neue Therapiem&ouml;glichkeiten schaffen und einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Hochschulmedizin in Heidelberg leisten wird.&ldquo;</span></span></span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Professor Dr. Ingo Autenrieth, Leitender &Auml;rztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg, bedankte sich bei den gro&szlig;z&uuml;gigen Sponsoren der Region, die die Grundausstattung der neuen Klinik an entscheidender Stelle unterst&uuml;tzten: &bdquo;Diese Klinik verk&ouml;rpert auf ideale Weise den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Engagement unserer F&ouml;rderer!&ldquo; Unter anderem unterst&uuml;tzte die Dietmar Hopp Stiftung besonders zukunftsweisende Bereiche der neuen Klinik &ndash; wie den zentralen Schockraum mit angeschlossenem &bdquo;Fast-Track-Computertomographen&ldquo;, die Ausstattung der beiden Hybrid-OPs, die Digitalisierung aller 16 Operationss&auml;le sowie innovative Ger&auml;te der radiologischen Diagnostik &ndash; mit einer Spende in H&ouml;he von 13,1 Millionen Euro. &bdquo;Die Architektur der Klinik richtet sich aus an den Bed&uuml;rfnissen der Patienten und an den Erfordernissen an eine hohe Leistungsf&auml;higkeit. Sie ist somit Ausdruck universit&auml;rer Spitzenmedizin auf internationalem Niveau.&ldquo;</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>&bdquo;Der Neubau zwischen Medizinischer Klinik sowie Frauen- und Hautklinik ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Vollendung des 1987 begonnenen &bdquo;Heidelberger Klinikrings&ldquo; &ndash; es fehlt noch die in Schlierbach angesiedelte Orthop&auml;dische Klinik&ldquo;, sagt Katrin Erk, Kaufm&auml;nnische Direktorin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg. &bdquo;Diese einmalige Ringstruktur erm&ouml;glicht eine Patientenversorgung der kurzen Wege und fruchtbaren Austausch in Klinik, Forschung und Lehre.&ldquo; Auf technischer Ebene im Untergrund, mit Leitungen f&uuml;r die K&auml;lte- und W&auml;rmeversorgung, das Schienennetz der Automatischen-Waren-Transportanlage (AWT) oder Rohre f&uuml;r die Ver- und Entsorgung, ist der Klinikring nun geschlossen. Der Neubau wird die Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Herzchirurgie, Gef&auml;&szlig;chirurgie, Urologie, An&auml;sthesiologie und Radiologie beherbergen.</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>&bdquo;Die neue Chirurgie vereint medizinische Versorgung auf h&ouml;chstem Niveau und eine angenehme Arbeits- und Genesungsumgebung. Bei der Planung wurden die Erfahrungen der Pflegenden ber&uuml;cksichtigt, um Abl&auml;ufe und Strukturen zu optimieren. Dieses Umfeld wird die Zufriedenheit der Patienten und Mitarbeiter erh&ouml;hen&ldquo;, ist sich Pflegedirektor Edgar Reisch sicher.</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Die &bdquo;neue&ldquo; Chirurgie setzt europaweit Ma&szlig;st&auml;be, insbesondere, was die technische Ausstattung anbelangt. &bdquo;Moderne Medizintechnik, neue Softwarel&ouml;sungen, digitale Vernetzung und die durchdachte Infrastruktur werden eine Patientenversorgung und professionelle Arbeitsabl&auml;ufe auf h&ouml;chstem Niveau erm&ouml;glichen und viele Verbesserungen f&uuml;r unsere Patienten und Mitarbeiter mit sich bringen</span></span></span><span><span><span>&ldquo;</span></span></span><span><span><span>, so der neue Hausherr Prof. Dr. Markus B&uuml;chler. &bdquo;Wir freuen uns auf unsere neue, moderne Chirurgie!&ldquo; Diese stehe auf den Schultern gro&szlig;er Heidelberger Pioniere, brauche aber auch aktuelle Vision&auml;re. &bdquo;Damit ist ihr eine gro&szlig;e Zukunft voraussagbar!&ldquo;</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><span><span>Bernd M&uuml;ller, Leitender Baudirektor, Verm&ouml;gen und Bau Baden-W&uuml;rttemberg, lobt insbesondere die gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit den Planungsteams des Universit&auml;tsklinikums: &bdquo;Eine chirurgische Klinik dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung ist ein ausgesprochen komplexes Bau- und Planungsvorhaben, die Anspr&uuml;che der verschiedenen Nutzer &ndash; von den Patienten, &uuml;ber &Auml;rzte und Pflegekr&auml;ften bis hin zu den Technikern &ndash; in Einklang zu bringen ist eine enorme Herausforderung, die alle gemeinsam hervorragend gemeistert haben. Ich w&uuml;nsche der neuen Klinik eine ebenso fruchtbare weitere Zukunft.&ldquo;</span></span></span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><b><span><span><span>Highlights der neuen Chirurgie</span></span></span></b></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span>Kernst&uuml;ck des Neubaus ist der Operationstrakt mit 16 OP-S&auml;len, die digital in die Medizin- und lT-Landschaft der Klinik eingebettet sein werden. Sechs OP-S&auml;le sind zus&auml;tzlich mit integrierten Endoskopiesystemen und zwei OPs als Hybrid-OP mit robotergest&uuml;tztem Angiographiesystem ausgestattet.</span> <span>Au&szlig;erdem wird es einen ambulanten OP-Bereich geben, eine Tagesklinik, eine Radiologische Funktionsdiagnostik sowie Ambulanzen. Von zentraler Bedeutung f&uuml;r das Gesamtklinikum ist die Hubschrauberlandeplattform auf dem Dach. Sie gew&auml;hrleistet, dass Patienten schnellstm&ouml;glich und ohne Zeitverlust zu ihrem Bestimmungsort innerhalb des Klinikrings gebracht werden k&ouml;nnen. Eine gemeinsame Notfallzufahrt von Medizinischer Klinik und Chirurgie wurde bereits im August 2014 fertig gestellt. F&uuml;r Forschung und Lehre stehen auf rund 900 Quadratmetern Fl&auml;che ein neuer H&ouml;rsaal mit 196 Pl&auml;tzen sowie sieben Seminarr&auml;ume zur Verf&uuml;gung. Im Bettenhaus sind neben den f&uuml;nf Normalpflegestationen mit jeweils 36 Betten zwei Intensiv- und zwei Intermediate-Care-Stationen mit je max. 28 Betten sowie eine Wahlleistungsstation mit 21 Betten, insgesamt 313 Betten, untergebracht.</span></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span>Rund 6.000 medizintechnische Ger&auml;te kommen zum Einsatz, die meisten wurden neu angeschafft. In den neuen, zentral gelegenen und an den OP-Bereich angeschlossenen Schockraum werden wichtige Informationen zu den Notfallpatienten direkt vom Rettungsdienst &uuml;bertragen, zentral erfasst und stetig aktualisiert an Gro&szlig;bildschirmen angezeigt. Ein &bdquo;Fast-Track-Computertomograph (CT)&ldquo; ist hier integriert. &Uuml;ber ein Patientenmonitoring k&ouml;nnen Vitalwerte zentral erfasst und bei Stationswechsel jederzeit abgerufen werden. In den beiden Hybrid-OP-S&auml;le kann sowohl offen als auch minimal-invasiv &uuml;ber die Gef&auml;&szlig;e operiert werden. Der OP-Trakt ist vollst&auml;ndig digitalisiert und vernetzt, robotergest&uuml;tzte Bildgebungsverfahren und ein 3-Tesla Magnetresonanztomograph (MRT) stehen zur Verf&uuml;gung.</span></span></span></span>&nbsp;</p>

<p><span><span><span><b><span>Weitere Informationen:</span></b></span></span></span></p>

<p><span><span><span><span><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/neubau-chirurgie-2020">Webseite Neue Chirurgie</a>&nbsp;</span></span></span></span></p>

<p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/impressionen-neue-chirurgische-universitaetsklinik-heidelberg/"><span><span><span><span>Bilderstrecke</span></span></span></span></a></p>

<p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/chirurgische-klinik-zentrum"><span><span><span><span>Zentrum Chirurgie</span></span></span></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Forschung,Patientenversorgung,Onkologie,Gesundheitswesen und Politik,Lehre und Ausbildung,Pflege,Chirurgie,Campus,Bauen]]></category>
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2020 13:26:29 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 01 Oct 2020 11:26:29 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/neue-chirurgie-auszligen.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Chirurgische Klinik]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Neue Chirurgische Universit&amp;auml;tsklinik Heidelberg. Bild: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Stiftungen schenken Land Baden-Württemberg Neubau des Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg im Wert von 85 Millionen Euro</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/stiftungen-schenken-land-baden-wuerttemberg-neubau-des-hopp-kindertumorzentrum-heidelberg-im-wert-von-85-millionen-euro/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/stiftungen-schenken-land-baden-wuerttemberg-neubau-des-hopp-kindertumorzentrum-heidelberg-im-wert-von-85-millionen-euro/</guid><pp:caseid>416072</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><span><strong><span><span><span>Forschung und Behandlung f&uuml;r krebskranke Kinder unter einem Dach</span></span></span></strong></span></span></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><span><span><span>In Deutschland erhalten jedes Jahr Eltern von rund 2.000 Kindern die furchtbare Diagnose, dass ihr Kind an Krebs erkrankt ist. Obwohl sich Forschung und Behandlungsm&ouml;glichkeiten in den letzten Jahrzehnten verbessert haben, mangelt es immer noch an Therapien, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind. Ein Neubau des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), den die Dietmar Hopp Stiftung GmbH und die ODWIN gGmbH in Heidelberg errichten und dem Land Baden-W&uuml;rttemberg schenken werden, soll bundesweit einzigartige Voraussetzungen f&uuml;r Forschung und Patientenbehandlung unter einem Dach schaffen. Am 24. September stellten Vertreter der Stiftungen zusammen mit Verantwortlichen aus Politik, dem KiTZ, Medizin und Wissenschaft sowie des ausf&uuml;hrenden Architekturb&uuml;ros das Konzept des Geb&auml;udes vor, das auch f&uuml;r Patienten und ihre Angeh&ouml;rigen ein ganz besonderes, die Genesung f&ouml;rderndes Umfeld schaffen soll.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><em><span><span><span>Das "Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg&ldquo; (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universit&auml;t Heidelberg (Uni HD).</span></span></span></em></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Baden-W&uuml;rttembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sieht das KiTZ als beispielhaft f&uuml;r die Medizin der Zukunft: &bdquo;Ich bin den Spendern f&uuml;r ihre au&szlig;ergew&ouml;hnliche Unterst&uuml;tzung &uuml;beraus dankbar. Dem KiTZ als einem Leuchtturm der universit&auml;ren Spitzenmedizin im Land er&ouml;ffnen sich mit dem Neubau wichtige Entwicklungsm&ouml;glichkeiten. Aus der hier m&ouml;glichen engen Verbindung von Grundlagenforschung und Krankenversorgung k&ouml;nnen neue innovative Therapien zur Behandlung von Krebs bei Kindern entstehen. Der Neubau und die hohe fachliche Expertise der Menschen, die das KiTZ mit Leben f&uuml;llen, bieten daf&uuml;r hervorragende Voraussetzungen. Das KiTZ steht exemplarisch f&uuml;r die Kooperation zwischen Universit&auml;tsmedizin und au&szlig;eruniversit&auml;rer Forschung &ndash; und damit f&uuml;r die Medizin der Zukunft.&ldquo;</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Dem schloss sich Professor Ingo Autenrieth, Vorstandsvorsitzender des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg, an: &bdquo;Dieser Neubau steht f&uuml;r die Weiterentwicklung einer modernen, integrierten Krebsmedizin f&uuml;r Kinder, von der Forschung &uuml;ber Diagnostik und Therapie bis zur umfassenden Nachsorge, Pflege und F&uuml;rsorge. Im Namen unserer engagierten Mitarbeiter, der Patienten und ihrer Familien danke ich den Spendern ganz herzlich.&ldquo;</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Professor Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ, erg&auml;nzte: &bdquo;Im KiTZ haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DKFZ gemeinsam mit den &Auml;rztinnen und &Auml;rzten des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg ihre viel beachtete Forschung erfolgreich in ma&szlig;geschneiderte Ans&auml;tze f&uuml;r eine bessere Diagnostik und Behandlung krebskranker Kinder &uuml;bertragen. Von diesen neuen Therapiem&ouml;glichkeiten profitieren die jungen Patientinnen und Patienten schon jetzt.&ldquo;</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Den Grund, auf dem der Neubau entsteht, stellt das Land zur Verf&uuml;gung: &bdquo;Ich freue mich sehr, dass das Land Baden-W&uuml;rttemberg mit der Bereitstellung der f&uuml;r das Neubauvorhaben ben&ouml;tigten Fl&auml;chen auf dem Heidelberger Campus einen Beitrag zur Realisierung dieses richtungsweisenden Projektes leisten kann, das Therapiem&ouml;glichkeiten und die Lebensqualit&auml;t krebserkrankter Kinder deutlich verbessern wird&ldquo;, so Finanzstaatssekret&auml;rin Gisela Splett.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Die Baukosten in H&ouml;he von insgesamt 85 Millionen Euro tragen zum &uuml;berwiegenden Teil die Dietmar Hopp Stiftung und die ODWIN gGmbH von Gerda Tschira. Zu den weiteren Spendern geh&ouml;ren Bild Hilft e.V. mit sechs Millionen und der Mannheimer Unternehmer Dr. Manfred Fuchs, der das Vorhaben mit einer Million Euro unterst&uuml;tzt.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>&bdquo;Seit 25 Jahren sind das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg, das DKFZ und meine Stiftung eng miteinander verbunden. Das gilt ganz besonders f&uuml;r die Kindermedizin und Kinderkrebsmedizin&ldquo;, erkl&auml;rte Dietmar Hopp. Die Angst, eines seiner Kinder k&ouml;nne an Krebs erkranken, sei 1995 einer der Gr&uuml;nde gewesen, die Dietmar Hopp Stiftung ins Leben zu rufen. &bdquo;Wenn wir jetzt durch die Errichtung dieses wegweisenden Zentrums daran mitwirken k&ouml;nnen, die Sterberate von betroffenen Kindern zu senken und damit Familien unermessliches Leid zu ersparen, erf&uuml;llt mich das mit Freude und Dankbarkeit&ldquo;, so Dietmar Hopp. Als Besonderheit des Projekts hob er das Leitbild hervor, das die Stiftungen gemeinsam mit Mitarbeitenden am KiTZ erarbeitet haben: Es orientiert sich &uuml;berwiegend am Patienten, sowohl an der Krankenversorgung als auch an der Forschung. Es ist das zentrale Element der formalen, strategischen, organisatorischen, operativen, baulichen und sozialen Ausrichtung und f&uuml;r alle Projektbeteiligten ma&szlig;geblich.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>F&uuml;r die Realisierung des Bauvorhabens habe man gemeinsam mit der ODWIN gGmbH eine Projektgesellschaft gegr&uuml;ndet. Ende Juni hat ein Preisgericht unter Beteiligung der Stiftungen, des Landes Baden-W&uuml;rttemberg, des KiTZ, des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg, der Stadt Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums den Sieger des Architektenwettbewerbs gek&uuml;rt.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Mit der Umsetzung des Neubaus im Neuenheimer Feld neben der Kinder-, Frauen- und Hautklinik und nahe des Nationalen Centrums f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) wurde das Architekturb&uuml;ro Heinle, Wischer und Partner aus Stuttgart beauftragt, das in seinem Entwurf hervorragend umgesetzt hat, was man architektonisch zu Wohlbefinden und Genesung beitragen kann. Die besondere Herausforderung bei der Erstellung des Entwurfs lag darin, Anforderungen des Leitbildes an ein patientenorientiertes Umfeld mit h&ouml;chsten Anspr&uuml;chen an Patientenzimmer, Lern-, Spiel- und Sportm&ouml;glichkeiten sowie Aufenthalts- und R&uuml;ckzugsorte zu erf&uuml;llen und diese in Einklang zu bringen mit Hochleistungsmedizin, station&auml;rer Regelversorgung, Notfallmedizin und zukunftsweisender internationaler Spitzenforschung. Eine weitere Besonderheit der Planungen liegt in der Nutzerbeteiligung: In so genannten Design Thinking Workshops werden &Auml;rzte, Pflegepersonal, Forscher und Verwaltungsmitarbeitende an der Entwicklung beteiligt, um optimale Arbeitsbedingungen f&uuml;r alle Arbeitsbereiche zu schaffen.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Das Modell des KiTZ-Neubaus erkl&auml;rte Architekt Hanno Chef-Hendriks: &bdquo;Der Geb&auml;udeentwurf folgt der Idee der engen Kooperation von Forschung und Therapie in einem Haus. Ziel ist die Gestaltung eines Umfeldes, das eine nachhaltige und leistungsf&auml;hige Versorgung der Patienten und ihrer Angeh&ouml;rigen gew&auml;hrleistet und eine Forschung erm&ouml;glicht, die Patienten auch &uuml;ber Heidelberg hinaus zugutekommt. Dar&uuml;ber hinaus soll die Architektur ihren Teil zu einem positiven Arbeitsumfeld beitragen und dadurch die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden f&ouml;rdern.&ldquo; Daf&uuml;r werden Patientenbereiche, Untersuchungs- und Aufenthaltsr&auml;ume sowie R&auml;ume f&uuml;r Forschung, Besprechung und Schulung um eine gemeinsame Mitte komponiert. &bdquo;Das erzeugt eine gute Orientierung und kurze Wege&ldquo;, betont Chef-Hendriks.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>&Auml;u&szlig;erst zufrieden mit den Pl&auml;nen zeigen sich auch die drei Direktoren des KiTZ, Professor Stefan Pfister, Professor Olaf Witt und Professor Andreas Kulozik.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>&bdquo;Wir, das Direktorium und alle Mitarbeiter am KiTZ, sind sehr gl&uuml;cklich und unendlich dankbar f&uuml;r dieses eigentlich unfassbare Geschenk und den tollen architektonischen Entwurf! Dass wir unsere Aktivit&auml;ten in der kinderonkologischen Forschung und Krankenversorgung, die bisher auf sechs verschiedene Geb&auml;ude auf dem Campus verteilt stattfinden, zuk&uuml;nftig unter einem Dach vereinen k&ouml;nnen, wird ganz erhebliche Synergien freisetzen, die wir zum Wohle der Patienten nutzen wollen &ndash; in Heidelberg und dar&uuml;ber hinaus&ldquo;, sagt Stefan Pfister.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><strong><span>Bilder zur Pressemitteilung stehen zum Download zur Verf&uuml;gung:</span></strong></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><a href="https://www.kitz-heidelberg.de/fileadmin/media/kitz/news/2020/kitz_neubau_2020_aussen.jpg">https://www.kitz-heidelberg.de/fileadmin/media/kitz/news/2020/kitz_neubau_2020_aussen.jpg</a></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><a href="https://www.kitz-heidelberg.de/fileadmin/media/kitz/news/2020/kitz_neubau_2020_innen.jpg">https://www.kitz-heidelberg.de/fileadmin/media/kitz/news/2020/kitz_neubau_2020_innen.jpg</a></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><a href="https://www.kitz-heidelberg.de/fileadmin/media/kitz/news/2020/kitz_neubau_2020_zimmer.jpg">https://www.kitz-heidelberg.de/fileadmin/media/kitz/news/2020/kitz_neubau_2020_zimmer.jpg</a></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span>Bildquelle: Heinle, Wischer und Partner</span></span></span></p><p><span><span><span><strong><span><span>Bildunterschrift Bilder KiTZ-Neubau :</span></span></strong></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Die Bilder zeigen die Au&szlig;enansicht, den Eingangsbereich und die Patientenzimmer des geplanten KiTZ-Neubaus, mit dem das Architekturb&uuml;ro Heinle, Wischer und Partner beauftragt wurde.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><strong><span>Bildunterschrift Gruppenbild:</span></strong></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Personen v. l.: Prof. Dr. Olaf Witt (Direktor KiTZ), Prof. Dr. Michael Baumann (Vorstandsvorsitzender DKFZ), Gerda Tschira (Stifterin, ODWIN gGmbH), Prof. Dr. Andreas Kulozik (Direktor KiTZ), Dietmar Hopp (Stifter, Dietmar Hopp Stiftung GmbH), Theresia Bauer (Ministerin f&uuml;r Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-W&uuml;rttemberg), Prof. Dr. Stefan Pfister (Direktor KiTZ), Hanno Chef-Hendriks (Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten), Willem Tell (Vorstandsmitglied von BILD hilft e.V. &bdquo;Ein Herz f&uuml;r Kinder&ldquo;), Prof. Dr. Ingo Autenrieth (Vorstandsvorsitzender UKHD), Till Behnke (Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten), Manfred Fuchs (Stifter, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Fuchs Petrolup SE)</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Bildquelle: Tobias Schwerdt/KiTZ</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><strong><span><span><span>Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ)</span></span></span></strong></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span><span><span>Das &bdquo;Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg&ldquo; (KiTZ) ist eine kinderonkologische Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg und der Universit&auml;t Heidelberg. Wie das Nationale Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das sich auf Erwachsenenonkologie konzentriert, orientiert sich das KiTZ in Art und Aufbau am US-amerikanischen Vorbild der so genannten "Comprehensive Cancer Centers" (CCC). Das KiTZ ist gleichzeitig Therapie- und Forschungszentrum f&uuml;r onkologische und h&auml;matologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Es verfolgt das Ziel, die Biologie kindlicher Krebs- und schwerer Bluterkrankungen wissenschaftlich zu ergr&uuml;nden und vielversprechende Forschungsans&auml;tze eng mit der Patientenversorgung zu verkn&uuml;pfen &ndash; von der Diagnose &uuml;ber die Behandlung bis hin zur Nachsorge. Krebskranke Kinder, gerade auch diejenigen, f&uuml;r die keine etablierten Behandlungsoptionen zur Verf&uuml;gung stehen, bekommen im KiTZ einen individuellen Therapieplan, den Experten verschiedener Disziplinen in Tumorkonferenzen gemeinsam erstellen. Viele junge Patienten k&ouml;nnen an klinischen Studien teilnehmen und erhalten damit Zugang zu neuen Therapieoptionen. Beim &Uuml;bertragen von Forschungserkenntnissen aus dem Labor in die Klinik &uuml;bernimmt das KiTZ damit Vorbildfunktion.</span></span></span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><strong><span><span><span>Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ)</span></span></span></strong></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die gr&ouml;&szlig;te biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. &Uuml;ber 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren pr&auml;ziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden k&ouml;nnen.</span></span> </span></span></p><p><span><span><span><span>Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte B&uuml;rger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.</span></span> </span></span></p><p><span><span><span><span>Gemeinsam mit Partnern aus den Universit&auml;tskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg au&szlig;erdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium f&uuml;r Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren f&uuml;r Gesundheitsforschung, unterh&auml;lt das DKFZ Translationszentren an sieben universit&auml;ren Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkar&auml;tigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ans&auml;tze aus der Krebsforschung in die Klinik zu &uuml;bertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-W&uuml;rttemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.</span></span></span></span></p><p><span><span><span><strong><span>Universit&auml;tsklinikum und Medizinische Fakult&auml;t Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang</span></strong></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakult&auml;t der Universit&auml;t Heidelberg z&auml;hlt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung f&uuml;r den Patienten. Klinikum und Fakult&auml;t besch&auml;ftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden j&auml;hrlich rund 65.000 Patienten vollstation&auml;r, 56.000 mal Patienten teilstation&auml;r und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das f&uuml;hrende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsg&auml;nge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende &Auml;rztinnen und &Auml;rzte in Heidelberg.</span> <span><span><span><a href="http://www.klinikum-heidelberg.de">www.klinikum-heidelberg.de</a></span></span></span></span></span></span></p><p><span><span><strong><span><span><span>Die Dietmar Hopp Stiftung</span></span></span></strong></span></span></p><p><span><span><span><span><span>Die Dietmar Hopp Stiftung GmbH wurde 1995 gegr&uuml;ndet, um die Umsetzung gemeinn&uuml;tziger Projekte zu erm&ouml;glichen. Das Stiftungsverm&ouml;gen besteht &uuml;berwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat.</span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span>Seit ihrer Gr&uuml;ndung hat die Stiftung, die zu den gr&ouml;&szlig;ten Privatstiftungen Europas z&auml;hlt, rund 800 Millionen Euro (Stand Dezember 2019) ausgesch&uuml;ttet. Der Schwerpunkt der F&ouml;rderaktivit&auml;ten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden f&uuml;hlt.</span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span>Auf Antrag f&ouml;rdert die Stiftung Projekte gemeinn&uuml;tziger Organisationen in den Bereichen Medizin, Soziales, Bildung, Jugendsport und Klimaschutz.</span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span>Dar&uuml;ber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung GmbH ihre satzungsgem&auml;&szlig;en Zwecke auch durch eigene F&ouml;rderaktionen um. Als besondere Aktion begeistern unter dem Titel &bdquo;alla hopp!&ldquo; 19 Bewegungs- und Begegnungsanlagen f&uuml;r alle Generationen. Zwischen 2015 und 2017 errichtete die Stiftung die Bewegungs- und Begegnungsanlagen im Gesamtwert von 45 Millionen Euro und schenkte die den 19 beteiligten Gemeinden.</span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span>2014 hat die Dietmar Hopp Stiftung GmbH die Klimastiftung f&uuml;r B&uuml;rger gegr&uuml;ndet. Sie betreibt seit Oktober 2019 mit der Klima Arena in Sinsheim einen innovativen Ausstellungs- und au&szlig;erschulischen Lernort f&uuml;r alle, die sich nachhaltig f&uuml;r Klima und Umwelt engagieren m&ouml;chten.</span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><span><span>Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und der Sportregion Rhein-Neckar e.V.</span></span></span></span></span></p><p><span><span><span><strong><span>Ansprechpartner f&uuml;r die Presse:</span></strong></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Dr. Alexandra Moosmann</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Leitung Kommunikation KiTZ</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ)</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Im Neuenheimer Feld 130.3</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>69120 Heidelberg</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>T: +49 (0) 6221 56 36434</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>E-Mail: a.moosmann@kitz-heidelberg.de</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>E-Mail: presse@kitz-heidelberg.de</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>www.kitz-heidelberg.de</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Dr. Sibylle Kohlst&auml;dt</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Strategische Kommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Deutsches Krebsforschungszentrum</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Im Neuenheimer Feld 280</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>69120 Heidelberg</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>T: +49 6221 42 2843</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>F: +49 6221 42 2968</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>E-Mail: S.Kohlstaedt@dkfz.de</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>E-Mail: presse@dkfz.de</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>www.dkfz.de</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Doris R&uuml;bsam-Brodkorb</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Leiterin Unternehmenskommunikation & Pressesprecherin</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Universit&auml;tsklinikum und Medizinische Fakult&auml;t Heidelberg</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Im Neuenheimer Feld 672</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>69120 Heidelberg</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>T: +49 6221 56-5052</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>F: +49 6221 56-4544</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>www.klinikum.uni-heidelberg.de</span></span></span></span></p><p><span><span><span><span>Dr. Katja Jewski</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Referentin &Ouml;ffentlichkeitsarbeit</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Dietmar Hopp Stiftung</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Opelstra&szlig;e 28</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>68789 St. Leon-Rot</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>Tel. 06227 8608 587</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>katja.jewski@dietmar-hopp-stiftung.de</span></span></span></span><br /><span><span><span><span>www.dietmar-hopp-stiftung.de</span></span></span></span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Forschung,Patientenversorgung,Onkologie,Gesundheitswesen und Politik,Kinderheilkunde,Campus,KiTZ]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Sep 2020 17:39:03 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 15 Sep 2021 11:39:02 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/auszligenansichtkitz.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Au&amp;szlig;enansicht des geplanten KiTZ-Neubaus]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Au&amp;szlig;enansicht des geplanten KiTZ-Neubaus. Quelle: Heinle, Wischer und Partner]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Mit „Corona-Taxi“ Leben retten</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mit-corona-taxi-leben-retten/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mit-corona-taxi-leben-retten/</guid><pp:caseid>394214</pp:caseid><pp:subtitle>Heidelberger Pflegende und Studierende betreuen Patienten in häuslicher Quarantäne</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><span><span>Fieber, Atemnot und starke Schmerzen &ndash; viele Covid 19-Patienten m&uuml;ssen aufgrund schwerer Symptome station&auml;r behandelt werden. Ein Gro&szlig;teil der 1.281 Betroffenen, die bis Juni 2020 im Rhein-Neckar-Kreis und Stadtgebiet Heidelberg am Corona-Virus erkrankten, kurierte die Erkrankung jedoch in den eigenen vier W&auml;nden aus. Daf&uuml;r war ein am UKHD entwickeltes interprofessionelles Projekt ma&szlig;geblich: W&auml;hrend ihrer h&auml;uslichen Quarant&auml;ne werden die Patienten engmaschig durch &Auml;rzte, Pflegende und Medizinstudierende des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg (UKHD) betreut. M&ouml;glich machten dies ein eigens eingerichtetes Callcenter am UKHD und das Heidelberger &bdquo;Corona-Taxi&ldquo;. Die Initiative f&uuml;r das Projekt, das von Mitarbeitern des Pflegedienstes und Medizinstudierenden getragen wird, ging vom Heidelberger Universit&auml;tsklinikum aus und wurde Anfang M&auml;rz in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und der Koordinierungsstelle des Rhein-Neckar-Kreises umgesetzt.</span></span></span></p><ul></ul><h3><span><span><span><span><span>&bdquo;Corona-Callcenter&ldquo;</span></span></span></span></span></h3><p><span><span><span>Alle Patienten, die in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis positiv getestet wurden, werden durch das Gesundheitsamt registriert und dem &bdquo;Corona-Callcenter&ldquo; am UKHD tagesaktuell mitgeteilt. Die h&ouml;hersemestrigen Studierenden und PJler kontaktieren initial alle positiv Getesteten und befragen sie nach ihren Symptomen und dem Gesundheitszustand. Die Callcenter-Teams rufen danach weiterhin alle zwei bis drei Tage bei den Patienten an und erheben in einer strukturierten Befragung die aktuelle Symptomatik. Patienten die subjektiv nur milde erkrankt sind und nach f&uuml;nf Tagen kein relevantes Fieber haben, k&ouml;nnen sich &bdquo;abmelden&ldquo;. Zeigen Patienten st&auml;rkere Symptome oder klagen &uuml;ber Atemnot und Probleme mit der Nahrungs- und Fl&uuml;ssigkeitsaufnahme, besprechen die Call-Center dies mit der medizinischen Leitung, Dr. Theresa Hippchen, und Prof. Dr. Uta Merle, komm. &Auml;rztliche Direktorin der Klinik f&uuml;r Gastroenterologie, Infektionen, Vergiftungen, Medizinische Universit&auml;tsklinik. Sehen die &Auml;rztinnen medizinischen Betreuungsbedarf, werden die Patienten vom Corona-Taxi besucht.</span></span></span></p><ul></ul><h3><span><span><span><span><span>&bdquo;Corona-Taxi&ldquo;</span></span></span></span></span></h3><p><span><span><span>Wird ein Hausbesuch erforderlich, starten die Klinik-Teams nach einer morgendlichen Besprechung der Touren mit der Pflegedienstleitung in Kleinbussen, den so genannten &bdquo;Corona-Taxis&ldquo;, zu ihren Eins&auml;tzen. Pro Fahrzeug sind mindestens zwei Pflegende oder Medizinstudierende im Einsatz, die von der pflegerischen Leitung der Medizinischen Universit&auml;tsklinik koordiniert werden. Vor Ort f&uuml;hren die Pflegenden und Studierenden je nach Symptomatik Blutdruckmessung, Pulsoxymetrie und Blutabnahme oder auch weiterf&uuml;hrende Untersuchungen durch. Die Labordiagnostik erfolgt zentral am UKHD.</span></span></span></p><ul></ul><h3><span><span><span><span><span>Sp&uuml;rbare Entlastung f&uuml;r Patienten und Pflegepersonal</span></span></span></span></span></h3><p><span><span><span>Durch die telefonische und aktive Beobachtung der Covid19-Patienten und eine fr&uuml;hzeitige Initiierung einer station&auml;ren Therapie im Falle einer Verschlechterung, konnte in vielen F&auml;llen ein schwerer Verlauf verhindert werden. &bdquo;Ab dem siebten Tag einer Covid19-Erkrankung kann es zu einer klinischen Verschlechterung des Gesundheitszustandes kommen. Patienten in h&auml;uslicher Quarant&auml;ne scheuen sich jedoch h&auml;ufig davor, sich ins Krankenhaus einweisen zu lassen, wenn es ihnen schlechter geht, so dass der Kontakt mit den Corona-Teams half, eine notwendige station&auml;re Aufnahme fr&uuml;hzeitig einzuleiten&ldquo;, berichtet Prof. Dr. Uta Merle. Bei etwa drei Prozent der Patienten stellte sich bereits beim Anruf durch die Callcenter-Teams heraus, dass sie station&auml;r aufgenommen werden mussten.</span></span></span></p><p><span><span><span>&bdquo;Die Studierenden haben durch ihren freiwilligen Einsatz die Pflegekr&auml;fte am UKHD, die in der station&auml;ren Versorgung der Patienten ben&ouml;tigt wurden, sp&uuml;rbar entlastet. Die Patienten berichten dar&uuml;ber hinaus, dass ihnen der Kontakt zu den Pflegenden und Studierenden w&auml;hrend ihrer Isolation psychisch sehr zugute kam&ldquo;, erg&auml;nzt Inga Unger, Pflegedienstleitung der Medizinischen Universit&auml;tsklinik Heidelberg, die die Touren der Taxis mit ihrer Kollegin Alexandra Noll plant und die Eins&auml;tze in allen Belangen betreut.</span></span></span></p><ul></ul><h3>Weltweites Interesse am Projekt</h3><p><span><span><span>Das beispielhafte Projekt wurde in k&uuml;rzester Zeit organisiert und stie&szlig; weltweit auf Aufmerksamkeit. So berichteten die New York Times ebenso wie viele &uuml;berregionale deutsche, skandinavische oder australische Medien &uuml;ber den ungew&ouml;hnlichen Einsatz der Heidelberger Corona-Taxis. Unabh&auml;ngig davon stellen das Projekt und das gro&szlig;e Engagement aller Beteiligten unter schwierigsten Bedingungen vor allem f&uuml;r die Patienten zu Hause einen unsch&auml;tzbaren Gewinn dar.</span></span></span></p><ul></ul>]]></description><category><![CDATA[Pflege,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik,Lungenheilkunde]]></category>
            <pubDate>Tue, 23 Jun 2020 14:12:37 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 20 Oct 2021 11:46:35 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/richtig-wichtig-lebenswichtig/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/richtig-wichtig-lebenswichtig/</guid><pp:caseid>392742</pp:caseid><pp:subtitle>Am 06. Juni ist Tag der Organspende</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Etwa 9.000 Menschen stehen in Deutschland auf der Warteliste f&uuml;r ein Spenderorgan. 2019 gab es bundesweit etwa 930 Organspenderinnen und Organspender. Am j&auml;hrlichen Tag der Organspende wird den Spenderinnen und Spendern gedankt, aber auch Aufkl&auml;rung betrieben und auf die Wichtigkeit einer Entscheidung f&uuml;r oder gegen eine Organspende aufmerksam gemacht.</p>

<p>Am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg wurden im vergangenen Jahr 120 Nieren, 55 Lebern und zw&ouml;lf Bauchspeicheldr&uuml;sen transplantiert. Im Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung erkl&auml;rt Prof. Markus B&uuml;chler, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor der Chirurgischen Klinik am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg, warum er diese Zahlen bedenklich findet und weshalb es wichtig ist, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen.</p>

<p>Das ganze Interview lesen Sie <a href="https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-tag-der-organspende-bei-allen-organen-herrscht-ein-furchtbarer-mangel-_arid,517945.html" target="_blank">hier</a>.</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-tag-der-organspende-bei-allen-organen-herrscht-ein-furchtbarer-mangel-_arid,517945.html" target="_blank">Interview mit Prof. B&uuml;chler, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor der Chirurgischen Klinik am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg, in der Rhein-Neckar-Zeitung</a></p><p><a href="https://www.organspende-info.de/start.html" target="_blank">Informationen der Bundeszentrale f&uuml;r Gesundheitliche Aufkl&auml;rung</a></p><p><a href="https://www.organspende-info.de/zahlen-und-fakten.html" target="_blank">Zahlen und Fakten zur Organspende</a></p><p><a href="https://www.organspendetag.de/" target="_blank">Homepage des Tags der Organspende</a></p><p><a href="https://www.organspende-info.de/gesetzliche-grundlagen/entscheidungsloesung.html" target="_blank">Informationen zur Entscheidungsl&ouml;sung</a></p>]]></description><category><![CDATA[News,Chirurgie,Gesundheitswesen und Politik,Patientenversorgung]]></category>
            <pubDate>Sat, 06 Jun 2020 10:54:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Sun, 07 Jun 2020 08:54:25 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/slider4uk-klein-469066.jpg?86624</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[slider4uk_klein]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Tag der Pflegenden 2020: Nächtliche Beleuchtung symbolisiert die große Bedeutung des Pflegeberufes für die Zukunft der Gesellschaft</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/tag-der-pflegenden-2020-naechtliche-beleuchtung-symbolisiert-die-grosse-bedeutung-des-pflegeberufes-fuer-die-zukunft-der-gesellschaft/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/tag-der-pflegenden-2020-naechtliche-beleuchtung-symbolisiert-die-grosse-bedeutung-des-pflegeberufes-fuer-die-zukunft-der-gesellschaft/</guid><pp:caseid>389802</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Am 12. Mai ist Internationaler Tag der Pflegenden | Die Stadt Heidelberg und das UKHD setzen gemeinsam ein Zeichen der Anerkennung f&uuml;r den Pflegeberuf | Alte Br&uuml;cke, Rathaus und das Verwaltungsgeb&auml;ude des UKHD werden nachts blau beleuchtet</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Gemeinsame Pressemitteilung des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Stadt Heidelberg</strong></p><p>Die Stadt Heidelberg und das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD) setzen anl&auml;sslich des Internationalen Tags der Pflegenden am Dienstag, 12. Mai, ein Zeichen der Anerkennung f&uuml;r den Pflegeberuf: Gemeinsam beleuchten Stadt und Klinikum mit der Alten Br&uuml;cke, dem Rathaus und dem Verwaltungsgeb&auml;ude des UKHD drei Geb&auml;ude im Stadtgebiet.</p>

<p>Die Alte Br&uuml;cke und das Rathaus in Heidelberg werden an den Abenden des 11. und 12. Mai (21 bis 24 Uhr) blau beleuchtet. Als Zeichen der Dankbarkeit und Verbundenheit greift die Stadt damit die Farbe des Universit&auml;tsklinikums auf. An der Fassade des Verwaltungsgeb&auml;udes des Uniklinikums wird die ganze Woche &uuml;ber nachts der Slogan &bdquo;Unsere Pflege f&uuml;r Eure Zukunft!&ldquo; zu lesen sein. &bdquo;Mit der n&auml;chtlichen Beleuchtung machen wir weithin sichtbar auf die Bedeutung der professionellen Pflege f&uuml;r unsere Gesellschaft aufmerksam&ldquo;, erkl&auml;rt Edgar Reisch, Pflegedirektor und Vorstandsmitglied am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg, der den Impuls f&uuml;r die Aktion gab. &bdquo;Gerade die letzten Wochen und Monate haben uns allen noch einmal deutlich gezeigt, dass die Pflegeberufe eine unersetzliche S&auml;ule in der Patientenversorgung sind. Besonders freue ich mich, dass uns die Stadt bei diesem Ansinnen unterst&uuml;tzt.&ldquo;</p>

<p>&bdquo;Die Pflegekr&auml;fte im Universit&auml;tsklinikum und in anderen Kliniken, in Pflegeheimen und bei Pflegediensten leisten Tag f&uuml;r Tag eine gro&szlig;artige Arbeit. Sie sind f&uuml;r ihre Mitmenschen da und versorgen sie. Sie h&ouml;ren ihnen zu und sprechen mit ihnen. Sie helfen, wo sie k&ouml;nnen. W&auml;hrend der aktuellen Corona-Pandemie wird umso mehr deutlich, wie wichtig sie f&uuml;r die Gesundheit von uns allen sind. Mein gro&szlig;er Dank gilt daneben auch den vielen Menschen in Heidelberg, die sich t&auml;glich zu Hause um ihre pflegebed&uuml;rftigen Angeh&ouml;rigen k&uuml;mmern&ldquo;, sagt Oberb&uuml;rgermeister Prof. Dr. Eckart W&uuml;rzner.</p><h3>Pflege am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg &ndash; Vielfalt seit 1561</h3><p>Am UKHD sind rund 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflege- und Funktionsdienst t&auml;tig. &bdquo;In einem Klinikum der Maximalversorgung mit mehr als 50 klinischen Fachbereichen sind die Aufgaben der Pflege so vielf&auml;ltig wie das Leistungsspektrum selbst&ldquo;, erkl&auml;rt Pflegedirektor Edgar Reisch. &bdquo;Das Fundament sehr guter Pflege besteht aus hoch qualifizierten, motivierten Pflegekr&auml;ften, die in interprofessionellen Teams Verantwortung f&uuml;r die Patienten &uuml;bernehmen.&ldquo;</p><p>Seit drei Jahren l&auml;uft zudem am UKHD das Strategieprojekt &bdquo;Heidelberger Expertise im Pflegedienst&ldquo;, kurz HEP 2020, mit dem Ziel, die Kompetenz und Expertise von Pflege am Universit&auml;tsklinikum sichtbar zu machen und weiter zu entwickeln. Dazu bedarf es moderner Arbeitsbedingungen f&uuml;r Pflegende und Karrierem&ouml;glichkeiten. &bdquo;Wir m&ouml;chten Pflegekr&auml;fte finden, sie binden und entwickeln&ldquo;, betont Reisch. Daf&uuml;r wurden am UKHD Arbeitsgruppen etabliert, die wichtige Zukunftsthemen f&uuml;r den Pflegeberuf bearbeiten &ndash; von der Arbeitszeitgestaltung bis zur Akademisierung der Pflege.</p><p>Gemeinsam mit der Evangelischen Stadtmission Heidelberg betreibt das Klinikum au&szlig;erdem die Akademie f&uuml;r Gesundheitsberufe Heidelberg (AfG), an der in zw&ouml;lf Gesundheitsberufen ausgebildet wird und vier staatlich anerkannte Weiterbildungen f&uuml;r Pflegeberufe sowie zahlreiche Fortbildungen angeboten werden. Zusammen mit der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg bietet die AfG au&szlig;erdem den dualen ausbildungsbegleitenden Studiengang &bdquo;Interprofessionelle Gesundheitsversorgung (B.Sc.)&ldquo; an.</p><p>&nbsp;</p><h3>Internationaler &bdquo;Tag der Pflegenden&ldquo; am 12. Mai</h3><p>Das internationale Motto des diesj&auml;hrigen &bdquo;Tags der Pflegenden&ldquo; lautet: &bdquo;Nursing the World to Health&ldquo;. Der Aktionstag findet j&auml;hrlich am 12. Mai statt und soll die Bedeutung der professionellen Pflege f&uuml;r alle Menschen dieser Welt w&uuml;rdigen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2020 zum weltweiten Jahr der Pflegenden und Hebammen erkl&auml;rt. Zudem f&auml;llt der Aktionstag auf den 200. Jahrestag der Geburt von Florence Nightingale &ndash; der Begr&uuml;nderin der Krankenpflege.</p><p>&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen im Internet</h3><p><a href="http://www.ukhd.de">www.ukhd.de</a></p><p><a href="http://www.du-wirst-wachsen.de">www.du-wirst-wachsen.de</a></p><p><a href="http://www.heidelberg.de">www.heidelberg.de</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Kontakt</h3><p><strong>Universit&auml;tsklinikum Heidelberg</strong><br />Pflegedirektion<br />Anja K&ouml;nig<br />Tei.: 06221/59-8989<br />E-Mail: anja.koenig@med.uni-heidelberg.de</p><p><strong>Amt f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit der Stadt Heidelberg</strong><br />Tel.: 06221/58-12000<br />E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:presse@heidelberg.de">presse@heidelberg.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik,Lehre und Ausbildung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Mon, 11 May 2020 11:39:19 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 10 Aug 2020 11:38:31 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/20200510-tagderpflege-093.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Tag der Pflegenden 2020 - Verwaltungsgeb&amp;auml;ude]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die Stadt Heidelberg und das Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD) setzen anl&amp;auml;sslich des Internationalen Tags der Pflegenden am Dienstag, 12. Mai, ein Zeichen der Anerkennung f&amp;uuml;r den Pflegeberuf: Gemeinsam beleuchten Stadt und Klinikum mit der Alten Br&amp;uuml;cke, dem Rathaus und dem Verwaltungsgeb&amp;auml;ude des UKHD drei Geb&amp;auml;ude im Stadtgebiet.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>„Wir befinden uns gerade in der Phase des Sortierens“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wir-befinden-uns-gerade-in-der-phase-des-sortierens/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wir-befinden-uns-gerade-in-der-phase-des-sortierens/</guid><pp:caseid>389235</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Wo wird aktuell woran geforscht? Und wie k&ouml;nnen wir den &Uuml;berblick behalten, um das Rad nicht immer wieder neu zu erfinden? Dar&uuml;ber haben wir mit Prof. Dr. Dr. med. Markus Ries vom Zentrum f&uuml;r Kinder- und Jugendmedizin des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg, einem der Initiatoren der &bdquo;COVID-19-Karte der Hoffnung&ldquo;, gesprochen.</strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><em>Interview: Marina Urbanietz</em></p>

<p><strong>Herr Prof. Ries, Sie haben gemeinsam mit einem Geoinformatik-Team die</strong>&nbsp;<a href="https://covid-19.heigit.org/clinical_trials.html"><strong>&bdquo;COVID-19-Karte der Hoffnung&ldquo;</strong></a>&nbsp;<strong>entwickelt, die aktuelle Forschungsaktivit&auml;ten in Bezug auf Covid-19 weltweit abbildet. Wie entstand diese Idee?</strong></p>

<p><strong>Prof. Ries:</strong>&nbsp;Neben meiner T&auml;tigkeit als Kinderarzt bin ich auch im Katastrophenschutz aktiv. Die Situation mit Covid-19 entwickelt sich nach den Prinzipien der Katastrophenmedizin: Zuerst scheint alles sehr chaotisch zu sein, doch dann sortieren sich die Dinge. In dieser ersten Phase wurden einige &ndash; sehr gute &ndash; Karten zur Infektionsausbreitung ver&ouml;ffentlicht. Doch langsam befinden wir uns in der &bdquo;Phase des Sortierens&ldquo; &ndash; es passiert gerade sehr viel in den verschiedenen Forschungsbereichen zu Covid-19. Doch die gro&szlig;e Frage ist: Wer macht was wo und wie? Wie vermeiden wir, dass das Rad in verschiedenen Teilen der Welt immer wieder neu erfunden wird? Eine transparente Darstellung der weltweiten Forschungsentwicklungen hat aus meiner Sicht bisher gefehlt &ndash; so entstand unsere&nbsp;<a href="https://covid-19.heigit.org/clinical_trials.html">&bdquo;Karte der Hoffnung&ldquo;</a>.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Auf welchen Daten basiert die Karte und wie oft wird sie aktualisiert?</strong></p>

<p><strong>Prof. Ries:</strong>&nbsp;Unsere Karte ist eine medizinisch-geografische Visualisierung der Daten aus der International Clinical Trials Registry Platform (ICTRP), eine Datenbasis der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Kleinere Aktualisierungen f&uuml;hren wir w&ouml;chentlich durch, umfangreiche &Auml;nderungen werden alle vier Wochen vorgenommen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Wie viele Covid-19-Studien laufen derzeit und aus welchen Forschungsgebieten kommen die meisten Arbeiten?</strong></p>

<p><strong>Prof. Ries:</strong>&nbsp;Aktuell haben wir 1514 klinische Studien, die in der oben erw&auml;hnten&nbsp;WHO-Datenbasis registriert sind. Grunds&auml;tzlich haben wir alle Forschungsaktivit&auml;ten in neun Hauptkategorien unterteilt:</p>

<ul>
<li>Diagnostik</li>
<li>Hintergr&uuml;nde der Erkrankung</li>
<li>Therapeutische Strategien</li>
<li>Medikamentenentwicklung</li>
<li>Innovative therapeutische Ans&auml;tze (z. B. Plasmatherapie, Stammzellentherapie)</li>
<li>Impfstoffentwicklung</li>
<li>Alternative therapeutische Ans&auml;tze (z. B. pflanzliche Medizin,&nbsp;TCM)</li>
<li>Auswirkungen von Covid-19 auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitssektor</li>
<li>Andere Studien, die nicht eindeutig einer der oben genannten Kategorien zugeordnet werden k&ouml;nnen</li>
</ul>

<p>Am meisten passiert aktuell in den Bereichen der Medikamentenforschung und -entwicklung sowie bei der Erforschung der Hintergr&uuml;nde von Covid-19 (s. Abb.).</p><p><strong>In welchen Forschungsgebieten ist der Bedarf an Studien aus Ihrer Sicht am gr&ouml;&szlig;ten?</strong></p><p><strong>Prof. Ries:</strong>&nbsp;Es ist schwer, einen der Bereiche &uuml;ber alle anderen zu stellen. Nat&uuml;rlich brauchen wir einen wirksamen und sicheren Impfstoff, deswegen w&uuml;rde ich die Impfstoffentwicklung sehr hoch priorisieren.</p><p>Im therapeutischen Bereich finde ich den&nbsp;WHO-Ansatz&nbsp;<a href="https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/global-research-on-novel-coronavirus-2019-ncov/solidarity-clinical-trial-for-covid-19-treatments">&bdquo;Solidarity&ldquo; clinical Trial for&nbsp;COVID-19 treatments</a>&nbsp;ausgesprochen interessant. Dabei hat die&nbsp;WHO&nbsp;vier besonders interessante Wirkstoffe oder Wirkstoff-Kombinationen ausgew&auml;hlt (Remdesivir, Chloroquin und Hydroxychloroquin, Lopinavir und Ritonavirum sowie Lopinavir und Ritonavir in Kombination mit Interferon-beta), um sie in einem klinischen Studienprogramm in mehreren L&auml;ndern zu testen. In Deutschland wird die Projektkoordination von dem Deutschen Zentrum f&uuml;r Infektionsforschung (DZIF) und dem Deutschen Zentrum f&uuml;r Lungenforschung (DZL) &uuml;bernommen.</p><p><a href="https://www.dzif.de/de/dzif-und-dzl-koordinieren-deutschland-den-who-solidarity-trial">Mehr Informationen dazu finden Sie hier>></a></p><p>Sehr wichtig finde ich auch die Untersuchungen in Bezug auf die Auswirkungen von Covid-19 sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit von &Auml;rztinnen und &Auml;rzten sowie anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im medizinischen Sektor.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Welche L&auml;nder sind aktuell in der Covid-19-Forschung besonders aktiv?</strong></p><p><strong>Prof. Ries:</strong>&nbsp;Ich glaube, unsere Karte kann diese Frage am besten beantworten (s. Abb.). Wenn man sich die Verbindung zwischen China und Europa anschaut, k&ouml;nnten wir sogar &uuml;ber eine Art &bdquo;Seidenstra&szlig;e der klinischen Forschung&ldquo; sprechen. China, Europa und Nordamerika f&uuml;hren aktuell die meisten Studien in Bezug auf Covid-19 durch. Aber auch Australien und S&uuml;damerika sind in vielen Forschungskategorien aktiv.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Sie sind Facharzt f&uuml;r Kinder- und Jugendmedizin. Welche Forschungsarbeiten und -ergebnisse im p&auml;diatrischen Bereich in Bezug auf Covid-19 sind besonders interessant?</strong></p><p><strong>Prof. Ries:</strong>&nbsp;Aktuell werden vor allem zwei interessante Fragestellungen zum Verst&auml;ndnis von Covid-19 bei Kindern diskutiert: Welche Rolle spielen sie bei der &Uuml;bertragung und warum haben Kinder in der Regel keine schweren Verl&auml;ufe? Insbesondere die Antwort auf die zweite Frage k&ouml;nnte eventuell auch Hinweise f&uuml;r Therapieans&auml;tze bei Erwachsenenliefern. Hierzu ist aktuell eine Studie gestartet worden, an der unsere Klinik federf&uuml;hrend beteiligt ist. Eine&nbsp;<a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2006100?query=featured_coronavirus">Studie in Island</a>&nbsp;hatte k&uuml;rzlich gezeigt, dass Kinder unter zehn Jahren seltener mit Covid-19 infiziert waren als Erwachsene.&nbsp;<a href="https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.03.20028423v3">Fr&uuml;here Daten aus China</a>&nbsp;hatten dagegen nahegelegt, dass Kinder &auml;hnlich h&auml;ufig infiziert sind, aber manchmal weniger schwer erkranken als Erwachsene. Die neue Studie soll nun die Situation in Deutschland analysieren.</p><p><a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/studie-ueber-corona-bei-kindern/">Mehr Informationen dazu finden Sie hier>></a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>W&auml;re eine solche Forschungskarte auch f&uuml;r andere medizinischen Themen &ndash; abseits der Covid-19-Epidemie &ndash; denkbar? Ist diesbez&uuml;glich bereits etwas geplant?</strong></p><p><strong>Prof. Ries:</strong>&nbsp;Klar, es w&auml;re grunds&auml;tzlich denkbar. Geplant ist allerdings aktuell noch nichts, da es bei solchen Projekten meist eine Frage der Kapazit&auml;ten und auch der Finanzierung ist. Aber ich glaube, die Covid-19-Karte stellt eine gute Basis f&uuml;r weitere &auml;hnliche Projekte dar.</p><p>&nbsp;</p><h3>&Uuml;ber dieses Interview</h3><p>Das Interview wurde am 27.04.2020 von Marina Urbanietz im Auftrag von der &Auml;rzteplattform coliquio durchgef&uuml;hrt und dem UKHD freundlicherweise von coliquio zur Verf&uuml;gung gestellt.</p><p><a href="https://www.coliquio.de/wissen/covid-19-klinik-100/interview-prof-ries-sortieren-100" target="_blank">Das Interview auf coliquio.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[News,Forschung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 May 2020 11:43:20 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 06 May 2020 09:43:20 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Medizin studieren in Corona-Zeiten</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/medizin-studieren-in-corona-zeiten/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/medizin-studieren-in-corona-zeiten/</guid><pp:caseid>388652</pp:caseid><pp:subtitle>Sommersemester an der Medizinischen Fakultät Heidelberg erfolgreich gestartet</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Vorlesungen und Seminare finden in einer online Lehr- und Lernplattform statt</strong>&nbsp;<strong>| Die Medizinische Fakult&auml;t Heidelberg hat schon fr&uuml;h auf digitale Lehre gesetzt | Auch praktische Lehrformate werden teilweise digital umgesetzt&nbsp;</strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Am 30. M&auml;rz startete an der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg ein Sommersemester unter besonderen Bedingungen: Wie gelingt die Vermittlung komplexer Sachverhalte, wenn Dozent und Student Abstand halten sollen? Nun zieht Prof. Dr. Sabine Herpertz, Studiendekanin der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg eine positive Bilanz. &bdquo;Wir sind erfolgreich in den neuen Lehrabschnitt gestartet.&ldquo; Fast alle Lehrangebote der &bdquo;Vorklinik&ldquo;, dem ersten Abschnitt des Medizinstudiums, wurden p&uuml;nktlich zum Unterrichtsbeginn in digitaler Form erstellt und in eine online Lehr- und Lernplattform eingebunden.</p>

<p>Interaktive Seminare und Tutorien werden dort per Videokonferenz umgesetzt. Inhalte k&ouml;nnen gemeinsam mit den Dozenten an digitalen Whiteboards erarbeitet, Referate gehalten und Klausurfragen besprochen werden. &bdquo;Wir haben das Gl&uuml;ck, dass wir schon seit Jahren auf digitale Lehre gesetzt und eine eigene IT-Infrastruktur und Medienwerkstatt aufgebaut haben,&ldquo; sagt Dr. Stefan Titz, wissenschaftlicher Leiter der IT-Lehre der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg. Dadurch war es unter anderem m&ouml;glich, in den letzten Wochen rund 500 Lehrvideos aufzunehmen. Daneben k&ouml;nnen Vorlesungen direkt auf der Lehrplattform gestreamt und mit einem Chat kombiniert werden. Allein in der Vorklinik nehmen derzeit 800 Studierende online an ca. 1000 Veranstaltungen teil.</p>

<p>Auch praktische Lehrangebote sind teilweise m&ouml;glich. Experimente der Physik und Physiologie wurden als Video aufgezeichnet, die in Webmeetings diskutiert und anschlie&szlig;end protokolliert werden. In der Anatomie und Pathologie stehen schon seit vielen Jahren virtuelle Mikroskopie-Kurse zur Verf&uuml;gung. Dar&uuml;ber hinaus gibt es vielf&auml;ltige digitale Angebote, die Studierende im Eigenstudium bearbeiten k&ouml;nnen. Dazu z&auml;hlen beispielsweise fallbezogene Lerneinheiten, sogenannte Problemorientiertes Lernen (POL)-Kurse. Oder auch &bdquo;virtuelle Patienten&ldquo;; interaktive Modelle realit&auml;tsnaher Krankheitsf&auml;lle, anhand derer Studierende Krankheitsbilder und die entsprechenden Behandlungen erlernen k&ouml;nnen.</p>

<p>&bdquo;Das Angebot wird von den Studenten sehr gut angenommen,&ldquo; sagt Herpertz. &bdquo;Wir haben eine rege Teilnahme beobachtet und viele positive R&uuml;ckmeldungen der Studierenden bekommen. Technische Probleme sind bisher kaum aufgetreten. Daher f&uuml;hlen wir uns f&uuml;r das Semester gut ger&uuml;stet.&ldquo;</p>

<p>&bdquo;Letztlich war das ein Kraftakt der nur durch das gemeinsame Engagement von Dozierenden, Lehrkoordinatoren und Kollegen des Studiendekanats m&ouml;glich war. Ein besonderer Dank gilt au&szlig;erdem dem Universit&auml;tsrechenzentrum (URZ), das die Voraussetzungen geschaffen hat, um das Videokonferenzsystem &bdquo;heiCONF&ldquo; in unsere IT-Infrastruktur integrieren zu k&ouml;nnen&ldquo;, so Titz.</p>

<p>&bdquo;Im M&auml;rz ver&auml;nderte sich die Situation rasant, und es bedurfte schnell eines digitalen Ersatzes f&uuml;r den Pr&auml;senzunterricht. Daher haben wir heiCONF f&uuml;r die gesamte Universit&auml;t zur Verf&uuml;gung gestellt und die f&uuml;r die Integration ben&ouml;tigte Rechte-Verwaltung selbst entwickelt,&ldquo; sagt Prof. Dr. Vincent Heuveline, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor des Universit&auml;tsrechenzentrums (URZ) der Universit&auml;t Heidelberg.</p>

<p>Ab dem f&uuml;nften Semester folgt auf die &bdquo;Vorklinik&ldquo; die &bdquo;Klinik&ldquo;: Der zweite Abschnitt des Studiums, in dem in Kombination mit Vorlesungen und Seminaren auch klinische Erfahrungen gesammelt werden. W&auml;hrend auch hier die gleichen digitalen Angebote wie in der Vorklinik in gro&szlig;em Umfang genutzt werden k&ouml;nnen, wird in diesem Sommersemester das &bdquo;bed-site teaching&ldquo;, die Lehre am Krankenbett, nicht durchgef&uuml;hrt. &bdquo;Nat&uuml;rlich sind praktische Erfahrungen f&uuml;r angehende &Auml;rzte wichtig, doch der Schutz von Patienten, Behandlern, Dozenten und Studierenden hat aktuell nat&uuml;rlich oberste Priorit&auml;t&ldquo;, so Herpertz.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Weitere Informationen im Internet</h3>

<p><strong>Medizinstudium an der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg</strong><br />
<a href="http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/Humanmedizin.110062.0.html" target="_blank">HeiCuMed (Humanmedizin)</a><br />
<a href="http://www.medizinische-fakultaet-hd.uni-heidelberg.de/Zahnmedizin.111161.0.html" target="_blank">HeiCuDent (Zahnmedizin)</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Ansprechpartner</h3>

<p><strong>Prof. Dr. Sabine Herpertz</strong><br />
Studiendekanin der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg<br />
06221 56-22751<br />
<a href="mailto:Sabine.Herpertz@med.uni-heidelberg.de">Sabine.Herpertz@med.uni-heidelberg.de</a></p>

<p><strong>Dr. Stefan Titz</strong><br />
Wissenschafltlicher Leiter der IT-Lehre an der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg<br />
06221 56-4073<br />
<a href="mailto:titz@physiologie.uni-heidelberg.de">titz@physiologie.uni-heidelberg.de</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Lehre und Ausbildung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 Apr 2020 16:30:02 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 29 Apr 2020 14:33:54 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/slider4uk-klein-469066.jpg?86624</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[slider4uk_klein]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Covid-19-Studie in Baden-Württemberg: Welche Rolle spielen Kinder bei der Virusverbreitung?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/covid-19-studie-in-baden-wuerttemberg-welche-rolle-spielen-kinder-bei-der-virusverbreitung/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/covid-19-studie-in-baden-wuerttemberg-welche-rolle-spielen-kinder-bei-der-virusverbreitung/</guid><pp:caseid>388369</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>2.000 Kinder von ein bis zehn Jahren mit jeweils einem Elternteil sollen untersucht werden/ Wie viele sind infiziert oder hatten bereits Viruskontakt und Abwehrstoffe gebildet? / Ergebnisse k&ouml;nnten Entscheidungen zur Betreuungssituation von Kindern erleichtern</strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Welche Rolle spielen Kinder bei der Verbreitung des Corona-Virus? Um diese Frage beantworten zu k&ouml;nnen, haben Baden-W&uuml;rttembergische Universit&auml;tskliniken gemeinsam eine Studie konzipiert, die insgesamt rund 2.000 Haushalte einschlie&szlig;en soll. Als Studienteilnehmer werden jeweils ein Kind im Alter von ein bis zehn Jahren und ein Elternteil gesucht. Die Wissenschaftler untersuchen, wie viele Kinder und deren Eltern aktuell infiziert sind oder bereits Kontakt zum Corona-Virus hatten und daraufhin Antik&ouml;rper als Abwehrstoffe gebildet haben. Die Forscher erwarten unter anderem Hinweise darauf, ob es Unterschiede in der Infektionsrate gibt, inwieweit sich Kinder und ihre Eltern gegenseitig mit dem Virus anstecken und inwieweit Wohnsituation und Beruf der Eltern hierbei eine Rolle spielen. Besonders wichtig ist ein m&ouml;glicher Unterschied bei Kindern, welche in Notbetreuungen weiterhin mit anderen Kindern Kontakt haben gegen&uuml;ber Kindern, welche ausschlie&szlig;lich in der Kernfamilie leben. Planung, Durchf&uuml;hrung und Auswertung der Studie erfolgt gemeinsam an den beteiligten Standorten. Die Leitung der Studie &uuml;bernimmt das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg. Hier k&ouml;nnen aktuell bereits die ersten Teilnehmer rekrutiert werden.</p>

<p>Die Initiative zur Studie ging von Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann aus, die Idee ist in seinem Wissenschafts-Beraterkreis entstanden. Die Kosten der Studie belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, die das Land &uuml;bernehmen wird.</p>

<p>&bdquo;Die internationale Studienlage zum Verlauf von Covid-19-Infektionen bei Kindern und zum &Uuml;bertragungsrisiko ist noch d&uuml;nn. F&uuml;r Deutschland liegen dazu noch keine belastbaren Daten vor&ldquo;, sagt Prof. Dr. Georg Hoffmann, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor des Zentrums f&uuml;r Kinder- und Jugendmedizin am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg und Leiter der Studie. &bdquo;Unser Ziel ist es zu einer wissenschaftlichen Grundlage f&uuml;r wichtige politische und gesellschaftliche Entscheidungen beizutragen: Was ist der aktuelle Stand in Baden-W&uuml;rttemberg im Hinblick auf &Ouml;ffnungen von Kitas, Kinderg&auml;rten und Schulen f&uuml;r die Sicherheit der Kinder, ihrer Familien und der Mitarbeiter?&ldquo;</p>

<p>Schwere Erkrankungsverl&auml;ufe mit COVID-19 bei Kindern sind nach vorliegenden Daten aus verschiedenen L&auml;ndern selten. Bisher ver&ouml;ffentlichte Studien zeigten, dass Kinder mit COVID-19 Infektion h&auml;ufig keine Symptome wie Husten, Fieber und Durchfall haben bzw. die Symptomatik meist nur mild ausgepr&auml;gt ist (Lu et al. 2020, Wu JT et al. 2020). Eine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte bev&ouml;lkerungsbasierte Studie aus Island berichtete, dass Kinder unter zehn Jahren deutlich seltener infiziert waren als Jugendliche und Erwachsene (Gudbjartsson et al. 2020), allerdings gibt es aus China auch Berichte, dass Kinder vergleichbar h&auml;ufig infiziert, aber seltener krank werden; deswegen sind Daten f&uuml;r Baden-W&uuml;rttemberg notwendig.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Wie l&auml;uft die Studienteilnahme ab?</h3>

<p>Es werden Studienteilnehmer aus Baden-W&uuml;rttemberg in die Studie eingeschlossen. Kind und Elternteil m&uuml;ssen im selben Haushalt leben. Die Teilnehmer beantworten einen Fragebogen u.a. zur famili&auml;ren, beruflichen und Wohn-Situation, Gesundheitszustand, Betreuung in Kitas, Kinderg&auml;rten, Schulen. In der Ambulanz der Kinderklinik werden von dem Kind und von dem begleitenden Elternteil je ein Nasen-/Rachenabstrich und eine Blutprobe (hierzu kann vorab das Kind auf Wunsch auch ein Pflaster bekommen, das die Haut an der Stelle bet&auml;ubt) zur Bestimmung von SARS-CoV-2 im Nasen-/Rachenabstrich und zur Bestimmung von SARS-CoV-2 Antik&ouml;rpern im Blut entnommen. Das Ergebnis wird den Teilnehmern im Nachgang mitgeteilt.</p>

<p>Die Untersuchungen haben keinen Einfluss auf den Gesundheitszustand der Studienteilnehmer und es findet keine Nachbeobachtung statt. Insgesamt betr&auml;gt der studienbedingte Zeitaufwand f&uuml;r die Teilnehmer ca. 15 Minuten plus individueller Anfahrt.</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Forschung,Gesundheitswesen und Politik,Kinderheilkunde,Lungenheilkunde]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Apr 2020 14:24:33 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 28 Apr 2020 12:24:32 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Gemeinsam durch die Corona-Krise –  das UKHD auf dem Weg in eine neue Normalität</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gemeinsam-durch-die-corona-krise---das-ukhd-auf-dem-weg-in-eine-neue-normalitaet/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/gemeinsam-durch-die-corona-krise---das-ukhd-auf-dem-weg-in-eine-neue-normalitaet/</guid><pp:caseid>387974</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Vorbereitungen zur schrittweisen R&uuml;ckkehr zum Regelbetrieb: Ein &Uuml;berblick &uuml;ber Strategien, Umstellungen und Sicherheitsma&szlig;nahmen / Patientensicherheit hat Priorit&auml;t / Freie Intensivbetten vorhanden / Medizinisch notwendige, planbare Operationen m&ouml;glich / Ambulante Versorgung l&auml;uft in vollem Umfang</strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund abnehmender Infektionszahlen im Rhein-Neckar-Raum r&uuml;stet sich das Universit&auml;tsklinikum (UKHD) f&uuml;r eine &bdquo;neue Normalit&auml;t&ldquo;, in der einerseits getrennt die station&auml;re Versorgung von COVID-19-Patienten sichergestellt wird und andererseits der Regelbetrieb vorbereitet und Schritt f&uuml;r Schritt wieder aufgenommen werden kann. Eine F&uuml;lle von Ma&szlig;nahmen wurde getroffen, um weiterhin mit dem Corona-Virus infizierte Patienten bestm&ouml;glich zu versorgen, aber auch mehr Kapazit&auml;ten f&uuml;r andere schwerkranke Patienten, die dringend eine Versorgung brauchen, zur Verf&uuml;gung zu stellen und gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Sicherheit f&uuml;r alle zu bieten.</p><p>Ein erster wichtiger Schritt des UKHD auf diesem Weg ist, wieder mehr Intensivbetten f&uuml;r andere schwerkranke Patienten zur Verf&uuml;gung zu stellen. Eine Ma&szlig;nahme, die das UKHD in der aktuellen Situation gut vertreten kann, wie der neue Leitende &Auml;rztliche Direktor des Universit&auml;tsklinikums, Prof. Dr. Ingo Autenrieth, erl&auml;utert: &bdquo;Seit der Aufnahme des ersten COVID-19-Patienten Ende Februar 2020 haben wir am Universit&auml;tsklinikum rund 130 Patienten mit einer Corona-Virus-Infektion station&auml;r behandelt&ldquo;, so Ingo Autenrieth. &bdquo;Insgesamt hatten wir in den vergangenen Wochen im Durchschnitt zeitgleich 20 bis 30 COVID-19-Intensivpatienten am UKHD, was circa zehn Prozent der Kapazit&auml;t unserer Intensivbetten entsprach. Damit waren weit weniger als die zur Verf&uuml;gung gestellten 50 Prozent n&ouml;tig. Der Virusnachweis bei Patienten in der Region und die Aufnahme von Patienten mit COVID-19 gingen in den letzten Tagen stark zur&uuml;ck.&ldquo; Es gab also am Universit&auml;tsklinikum bislang stets genug freie Kapazit&auml;ten &ndash; und sollte die Entwicklung wider Erwarten einen ung&uuml;nstigen Verlauf nehmen, lassen sich innerhalb weniger Tage erneut mehr freie Intensivbetten vorhalten. &bdquo;Wir freuen uns, dass wir den Regelbetrieb langsam hochfahren k&ouml;nnen und dass aufgeschobene Operationen zum Wohl unserer Patienten nun langsam wieder durchgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen&ldquo;, so die Kaufm&auml;nnische Direktorin Katrin Erk, die am 1. April gemeinsam mit Ingo Autenrieth ihr neues Amt angetreten hat.</p><p>&nbsp;</p><h3>Viele gut koordinierte Ma&szlig;nahmen sorgen f&uuml;r Sicherheit</h3><p>Die geplante schrittweise &Ouml;ffnung erfolgt risikoadaptiert, ber&uuml;cksichtigt die spezielle regionale Auspr&auml;gung der Pandemie und stellt die Pr&auml;vention von Ziel- und Risikogruppen ins Zentrum der Ma&szlig;nahmen.</p><p>Damit der Klinikbetrieb schrittweise wieder zu einer neuen Form der Normalit&auml;t finden kann, ist eine F&uuml;lle von Sicherheitsvorkehrungen notwendig, die von den Pforten bis hin zu Operationss&auml;len und Stationen sowie Ver- und Entsorgung praktisch alle Bereiche des Universit&auml;tsklinikums betreffen. &bdquo;Es ist uns in enger Zusammenarbeit mit unserer Abteilung f&uuml;r Krankenhaushygiene gelungen, die Besucherstr&ouml;me so zu lenken, dass Patienten mit anderen Erkrankungen keine Wegekreuzungen mit Patienten mit COVID-19-Verdacht oder diagnostizierten COVID-19-Patienten haben&ldquo;, sagt Pflegedirektor Edgar Reisch. &bdquo;Zus&auml;tzlich messen wir an den Eingangspforten Fieber und geben einen Mund-Nasen-Schutz aus. &Uuml;berall werden die Sicherheits- und Hygieneregeln streng eingehalten. In den Ambulanzen werden alle Patienten sicherheitshalber &uuml;ber einen Fragebogen zu ihrem Gesundheitszustand und m&ouml;glichen COVID-19-Erkrankungen in ihrem Umfeld befragt.&ldquo;</p><p>Die Unterbringung der mit dem Corona-Virus infizierten Patienten erfolgt &ndash; streng r&auml;umlich isoliert von anderen Patienten &ndash; je nach Gesundheitszustand auf der Intensiv- bzw. Normalstation der Klinik f&uuml;r Gastroenterologie, Infektionskrankheiten, Vergiftungen des UKHD (Komm. &Auml;rztliche Direktorin Prof. Dr. Uta Merle). Eine weitere Ma&szlig;nahme, die wichtig ist, aber zun&auml;chst gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig sein wird: Im gesamten Klinikum gilt Schutzmaskenpflicht, nur in ihren Zimmern k&ouml;nnen Patienten die Masken abnehmen. Besuche sind, au&szlig;er in begr&uuml;ndeten Ausnahmef&auml;llen, weiterhin leider noch nicht erlaubt. Die F&uuml;lle von gut koordinierten Ma&szlig;nahmen zeigt auch intern Erfolg: Unter den Mitarbeitenden hat sich nur eine geringe Anzahl mit dem Corona-Virus infiziert. &bdquo;Dies zeigt uns, dass die Hygieneregeln eingehalten werden und dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr verantwortungsbewusst mit der neuen Situation umgehen&ldquo;, sagt Edgar Reisch.</p><p>&nbsp;</p><h3>Die Angst vor Ansteckung hat zu r&uuml;ckl&auml;ufigen Patientenzahlen gef&uuml;hrt</h3><p>Doch es gibt auch Nachrichten, die weniger erfreulich sind: Die Sorge vor einer Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus hat dazu gef&uuml;hrt, dass weniger Patienten mit akuten ernst zu nehmenden Symptomen &auml;rztliche Hilfe in Anspruch nahmen. So ist beispielsweise in der Stroke Unit bei der Abkl&auml;rung bzw. Behandlung von Schlaganf&auml;llen die Zahl der Patienten um rund 20 Prozent gesunken, in der Chest Pain Unit die Zahl der Patienten zur Abkl&auml;rung und Behandlung von Brustschmerzen, die z. B. auf einen Herzinfarkt hindeuten k&ouml;nnen, um mehr als 50 Prozent. &bdquo;In der Klinik ist alles f&uuml;r die Patientensicherheit getan. Die klinischen Behandlungspfade und die Behandlungsr&auml;ume f&uuml;r die Patienten mit Organerkrankungen sind komplett von den Versorgungsstrukturen f&uuml;r die COVID-19-Patienten getrennt&ldquo;, betonen Prof. Dr. Hugo Katus, &Auml;rztlicher Direktor der Klinik f&uuml;r Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und Prof. Dr. Wolfgang Wick, &Auml;rztlicher Direktor der Neurologischen Klinik. &bdquo;Im Ernstfall z&auml;hlt f&uuml;r unser Gehirn und Herz jede Minute.&ldquo; Der Appell &bdquo;Bleiben Sie zuhause&ldquo; ist f&uuml;r Gesunde v&ouml;llig richtig &ndash; f&uuml;r Menschen mit schweren Erkrankungen gilt jedoch, dass Zeit Leben rettet und es beispielsweise bei Symptomen eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls, nach einem Unfall, bei psychischen Krisen oder einer Krebserkrankung unerl&auml;sslich ist, schnell einen Arzt bzw. das Krankenhaus aufzusuchen.</p><p>Auch die Universit&auml;ts-Frauenklinik betont: Die Angst vor einer Ansteckung ist aus Sicht der Kliniker unbegr&uuml;ndet: &bdquo;Bislang ist bei uns noch keine mit dem Corona-Virus infizierte Schwangere entbunden worden. Falls dies einmal der Fall sein sollte, sind wir gut darauf eingestellt, Mutter und Kind bestm&ouml;glich und streng isoliert von anderen Patientinnen zu versorgen&ldquo;, sagt Kristina Marm&eacute;, Leitende Hebamme an der Frauenklinik. Werdende Eltern, so Marm&eacute;, k&ouml;nnen unbesorgt Vorsorgetermine in der Frauenklinik wahrnehmen und bei der Geburt darf jeder werdende Vater auch weiterhin selbstverst&auml;ndlich dabei sein.</p><p>Die zur Bew&auml;ltigung der Corona-Krise notwendigen Ma&szlig;nahmen haben auch am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg zu Einnahmeausf&auml;llen gef&uuml;hrt. &bdquo;Wir begr&uuml;&szlig;en daher die im COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz beschlossenen Ma&szlig;nahmen, die dazu dienen, Einnahmeausf&auml;lle auszugleichen, zus&auml;tzliche Intensivbetten mit Beatmungsm&ouml;glichkeit in Krankenh&auml;usern zu finanzieren sowie die weiteren Kompensationsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r h&ouml;here Kosten f&uuml;r Schutzausr&uuml;stung. Wir werden die Entwicklung sehr genau beobachten und mit unseren Partnern in der Gesundheitsversorgung und Politik diskutieren, an welchen Stellen das Bundesgesetz nachgebessert werden muss, um die Leistungsf&auml;higkeit der Universit&auml;tsklinika auf dem erwarteten hohen Niveau zu erhalten&ldquo;, so Katrin Erk.&bdquo;Wir brauchen dringend Mittel f&uuml;r die Weiterentwicklung der Digitalisierung im Gesundheitswesen, um die mit den Partnern in unserer Region und im Land im Rahmen der Pandemie erfolgreich entwickelten und genutzten digitalen Plattformen, Informations- und Steuerungsformate nachhaltig weiterzuentwickeln und k&uuml;nftig in allen Bereichen der Medizin zum Wohl der Patienten und bis hin zur Pr&auml;vention zu nutzen&ldquo;, erkl&auml;rt Prof. Ingo Autenrieth.</p><p>&nbsp;</p><h3>Corona-Virus: Ein langer und schwieriger Weg, der in Heidelberg gemeinsam gemeistert wird</h3><p>Die drei Klinikumsvorst&auml;nde Autenrieth, Erk und Reisch betonen gemeinsam die Steuerungs- und Lotsenfunktion, die dem Universit&auml;tsklinikum im Laufe der vergangenen Wochen zugewachsen ist. So entstand beispielsweise mit dem Gesundheitsamt Rhein-Neckar und den Krankenh&auml;usern der Region unter Leitung des UKHD die COVID-19-Koordinierungsstelle, von der aus freie Kapazit&auml;ten an Intensivbetten f&uuml;r Corona-Patienten zentral verwaltet werden. Weitere Ma&szlig;nahmen von tragender Bedeutung f&uuml;r die Gesundheitsversorgung in der Region sind die Koordinierungsstelle f&uuml;r freiwillige Helfer sowie die Einrichtung eines &bdquo;Corona-Taxis&ldquo;, mit dem Pflegefachkr&auml;fte und Medizinstudierende in Heidelberg unterwegs sind, um ambulant versorgte COVID-19-Patienten auch zuhause bestm&ouml;glich betreuen zu k&ouml;nnen. &bdquo;Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, insbesondere nat&uuml;rlich bei unseren Mitarbeitenden, f&uuml;r ihr gro&szlig;artiges Engagement in dieser Krise. Die anstehenden Probleme haben wir bislang gemeinsam bew&auml;ltigt. Wir w&uuml;nschen allen Beteiligten weiterhin gute Gesundheit und gutes Gelingen auf dem Weg in eine neue Normalit&auml;t&ldquo;, fasst Ingo Autenrieth stellvertretend f&uuml;r den Klinikumsvorstand zusammen</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik,Kardiologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 Apr 2020 17:11:15 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 27 Apr 2020 10:57:24 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/aufdemwegineineneuenormalitat2.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Auf dem Weg in eine neue Normalität 2]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das UKHD nimmt schrittweise wieder den Regelbetrieb auf. Einen &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber Strategien, Umstellungen und Sicherheitsma&amp;szlig;nahmen geben bei einer Pressekonferenz am 24. April 2020 Prof. Dr. Ingo B. Autenrieth, Leitender &amp;Auml;rztlicher Direktor (am Rednerpult), Katrin Erk, Kaufm&amp;auml;nnische Direktorin, Edgar Reisch, Pflegedirektor, Prof. Dr. Hugo A. Katus, Zentrumssprecher der Medizinischen Klinik, Prof. Dr. Wolfgang Wick, Zentrumssprecher der Kopfklinik und Kristina Marm&amp;eacute;, Leitende Hebamme der Frauenklinik (alle UKHD).]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Universitätsklinikum Heidelberg übergibt Covid-19-Testungen an dezentrale Test-Standorte</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaetsklinikum-heidelberg-uebergibt-covid-19-testungen-an-dezentrale-test-standorte/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/universitaetsklinikum-heidelberg-uebergibt-covid-19-testungen-an-dezentrale-test-standorte/</guid><pp:caseid>383637</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Drive In- und Walk In-Einrichtungen in Schwetzingen und Heidelberg Messplatz &uuml;bernehmen die Abstriche ab sofort vollst&auml;ndig / Untersuchung und Auswertung der Proben weiterhin in Laboren des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg / Klinikum konzentriert sich auf die Versorgung station&auml;r aufgenommener Covid-19-Patienten sowie aller anderen Patienten in den verschiedenen klinischen Bereichen</strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 25. M&auml;rz 2020, hat in Absprache mit dem Gesundheitsamt Heidelberg die Infektionsambulanz am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg die Testabstriche auf Covid-19 eingestellt. Alle neuen Testungen werden ab sofort an den Standorten Schwetzingen (Drive-in) und Heidelberg Messplatz / Kirchheim (Drive-in und Walk-in) durchgef&uuml;hrt. Seit dem 28. Februar 2020 waren am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg insgesamt rund 3000 Tests durchgef&uuml;hrt worden, zuletzt rund 350 pro Tag. Jetzt steht die dezentrale Infrastruktur f&uuml;r die Abstriche. Untersuchung und Auswertung der Proben werden weiterhin in den Laboren des Klinikums durchgef&uuml;hrt.</p>

<p>Die Infektionsambulanz des Universit&auml;tsklinikums hat dazu beigetragen, Risikopersonen zeitnah und sicher zu testen. Auch in Zukunft wird das Klinikum die Eind&auml;mmung der Pandemie durch Untersuchung der Proben in den eigenen Diagnostiklabors unterst&uuml;tzen. Au&szlig;erdem konzentrieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Versorgung station&auml;r aufgenommener Covid-19-Patienten sowie aller anderen Patienten in den verschiedenen klinischen Bereichen</p>

<p>Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch f&uuml;r das Stadtgebiet Heidelberg zust&auml;ndig ist, weist ausdr&uuml;cklich darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische R&uuml;cksprache zwingend erforderlich ist! Wer bef&uuml;rchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts t&auml;glich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 06221/522-1881.</p>

<p>Weitere Informationen auch unter <span><a href="http://www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus">www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus</a></span></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Mar 2020 12:16:54 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 31 Mar 2020 15:54:01 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/slider4uk-klein-469066.jpg?86624</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[slider4uk_klein]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Neujahrsempfang 2020</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neujahrsempfang-2020/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neujahrsempfang-2020/</guid><pp:caseid>373778</pp:caseid><pp:subtitle>„Das höchste Gut sind unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Dynamische Campusentwicklung, Investitionen in Infrastruktur, Technik und IT, Intensivierung der Mitarbeitergewinnung und St&auml;rkung der Forschungskooperationen als Basis f&uuml;r den gleichbleibend gro&szlig;en Erfolg des Medizinstandorts Heidelberg / Causa Bluttest hat 2019 Vieles &uuml;berschattet, die Aufarbeitung dauert an / Jahresergebnis nicht ausgeglichen</strong></p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Am 23. Januar 2020 empfing der Vorstand des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg rund 150 G&auml;ste aus Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft im Foyer der zuk&uuml;nftigen Chirurgischen Klinik &ndash; aktuell noch eine Baustelle. Umso gr&ouml;&szlig;er der Dank an Verm&ouml;gen und Bau Baden-W&uuml;rttemberg, Amt Mannheim und Heidelberg, das es erm&ouml;glichte, in diesem au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Rahmen ins neue Jahr zu starten. &bdquo;Wir freuen uns sehr, dass wir heute hier sein k&ouml;nnen&ldquo;, erkl&auml;rte der kommissarische Leitende &Auml;rztliche Direktor Prof. Dr. Matthias Karck. &bdquo;Der wegweisende Klinikbau ist ein wesentlicher Baustein der dynamischen Campusentwicklung des Medizinstandorts Heidelberg. Hier entsteht die Medizin der Zukunft.&ldquo;</p>

<p>Weitere bauliche Gro&szlig;projekte st&uuml;nden an, wie die Planungen f&uuml;r den Bau des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) und die Sanierung der Kopfklinik &ndash; fl&auml;chenm&auml;&szlig;ig die gr&ouml;&szlig;te Klinik des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg &ndash; bei laufendem Betrieb. Andere wurden erfolgreich abgeschlossen, wie die Aufstockung der Kinderklinik mit dem Umzug der Kinderchirurgie. Alle p&auml;diatrischen Bereiche sind jetzt unter einem Dach. Das ist ein gro&szlig;er Erfolg f&uuml;r Patienten, Familien und Mitarbeiter. &bdquo;Mein gro&szlig;er Dank gilt unseren F&ouml;rderern wie der Dietmar Hopp Stiftung, der Klaus Tschira Stiftung, der Odwin GgmbH, der Hector-Stiftung und der Manfred Lautenschl&auml;ger-Stiftung, dem Land Baden-W&uuml;rttemberg und unseren Kooperationspartnern, ohne die solche Gro&szlig;bauprojekte nicht zu stemmen sind.&ldquo;</p>

<p>Auch die Causa Bluttest und ihre Auswirkungen wurden thematisiert. &bdquo;2019 war kein einfaches Jahr f&uuml;r das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg&ldquo;, so Karck. &bdquo;Die Causa Bluttest hat Vieles &uuml;berschattet und zu Wechseln in der F&uuml;hrungsspitze gef&uuml;hrt. Die umfassende Aufarbeitung dauert an. Umso gr&ouml;&szlig;er unser Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter f&uuml;r ihr herausragendes Engagement und ihren t&auml;glichen Einsatz f&uuml;r den Patienten, gerade in diesem schwierigen Jahr 2019.&ldquo;</p>

<p><strong>Stabile Patientenzahlen, komplexe Therapien</strong></p>

<p>Auch wenn 2019 kein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielt werden konnte, blickt der Vorstand zuversichtlich in die Zukunft. &bdquo;Das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg ist eines der gr&ouml;&szlig;ten Zentren f&uuml;r die Behandlung schwerkranker Patienten. Die Leistungen sind 2019 auf hohem Niveau stabil. Wir geh&ouml;ren weiterhin zu den leistungsst&auml;rksten Universit&auml;tsklinika Deutschlands&ldquo;, so der kommissarische Kaufm&auml;nnische Direktor Hartmut Masanek. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden j&auml;hrlich circa 80.000 Patienten voll- und teilstation&auml;r und mehr als eine Million Mal Patienten ambulant behandelt. &bdquo;Die strukturelle Entwicklung der Universit&auml;tsmedizin ist rasant, Behandlungen werden immer komplexer und aufw&auml;ndiger. Deshalb ben&ouml;tigen wir neben gut ausgebildeten Experten auch modernste Infrastruktur, Technik und IT. Hier investieren wir&ldquo;, so Masanek. Nachholbedarf sieht er bei der Abbildung der Extremkostenf&auml;lle im Verg&uuml;tungssystem. &bdquo;Universit&auml;re Hochleistungsmedizin wird, gerade auch vor dem Hintergrund der rasant zunehmenden Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten, sowohl bei den laufenden Kosten als auch im Bereich der Investitionskosten nicht ausreichend finanziert. Gerade deshalb m&ouml;chten wir uns beim Land Baden-W&uuml;rttemberg f&uuml;r die Etablierung der Sanierungsoffensive bedanken. Ebenso geht mein Dank an alle Spender, die uns in unserer Anstrengung zur Sicherung einer hochwertigen Krankenversorgung unterst&uuml;tzen.&ldquo;</p><p><strong>Attraktiver Arbeitgeber</strong></p><p>&bdquo;Das h&ouml;chste Gut sind unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen&ldquo;, erkl&auml;rte Pflegedirektor Edgar Reisch. An Klinikum und Fakult&auml;t sind rund 13.700 Menschen besch&auml;ftigt. Das Klinikum investiere deshalb in Strukturen und Prozesse, die ihre Mitarbeiter unterst&uuml;tzen, in Aus- und Weiterbildung. So wird in Campus-N&auml;he ein Geb&auml;udekomplex entstehen mit rund 100 Mietwohnungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Auszubildende. Die Fertigstellung durch die Gesellschaft f&uuml;r Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg GGH ist f&uuml;r das Jahr 2021 geplant.</p><p>Die Akademie f&uuml;r Gesundheitsberufe bildet in zw&ouml;lf Berufen aus und f&uuml;hrt vier staatlich anerkannte Weiterbildungen f&uuml;r Pflegeberufe durch sowie zahlreiche Fortbildungen. &bdquo;Die Absolventen haben eine Arbeitsplatzgarantie bei uns&ldquo;, so Edgar Reisch. Um dem Pflegemangel auf dem Arbeitsmarkt entgegenzutreten, gewinnt das Klinikum mit dem Projekt 'Triple Win' erfolgreich Pflegekr&auml;fte aus dem Ausland, gemeinsam mit der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Internationale Zusammenarbeit. &bdquo;Insgesamt unterst&uuml;tzen aktuell 123 Pflegekr&auml;fte aus Serbien und Bosnien-Herzegowina die Heidelberger Pflegeteams."</p><p><strong>Exzellenzinitiative und Sonderforschungsbereiche</strong></p><p>Ein neuer Sonderforschungsbereich und zwei bereits bestehende erhielten 2019 die F&ouml;rderzusage in H&ouml;he von insgesamt rund 34 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. An der Medizinischen Fakult&auml;t sind somit insgesamt neun SFBs und SFB-Transregios angesiedelt, die Heidelberger Wissenschaftler sind an weiteren sechs SFBs beteiligt. &bdquo;Zu diesem gro&szlig;artigen Erfolg kann man allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nur gratulieren&ldquo;, sagte Prof. Dr. Hans-Georg Kr&auml;usslich, Dekan der Medizinischen Fakult&auml;t Heidelberg der Universit&auml;t Heidelberg.</p><p>Das erneute erfolgreiche Abschneiden der Universit&auml;t Heidelberg in der Exzellenzinitiative des Bundes und der L&auml;nder 2019 gibt auch der Medizinischen Forschung weiteren R&uuml;ckenwind. &bdquo;Der Medizin-Standort Heidelberg lebt von unseren Kooperationen mit universit&auml;ren und au&szlig;eruniversit&auml;ren Partnern wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Max-Planck-Institut f&uuml;r Medizinische Forschung und dem Europ&auml;ischen Laboratorium f&uuml;r Molekularbiologie&ldquo;, betonte Kr&auml;usslich. Diese auszubauen und die Rhein-Neckar-Region im nationalen und internationalen Forschungswettbewerb zu st&auml;rken, sei ein wichtiges Ziel der kommenden Jahre.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,HPStart,Gesundheitswesen und Politik,Campus]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 Jan 2020 12:03:04 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 24 Jan 2020 11:03:03 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/20200123-nje-vorstand-01.jpg?63308</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Neujahrsempfang 2020 - Vorstand]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Der Vorstand des Universit&amp;auml;tsklinikums Heidelberg beim Neujahrsempfang 2020 (v. l.): Prof. Dr. Matthias Karck (kommissarischer Leitender &amp;Auml;rztlicher Direktor), Hartmut Masanek (kommissarischer Kaufm&amp;auml;nnischer Direktor), Edgar Reisch (Pflegedirektor), Prof. Dr. Hans-Georg Kr&amp;auml;usslich (Dekan der Medizinischen Fakult&amp;auml;t Heidelberg). Quelle: Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Einigung in der TVUK-Lohn- und Gehaltstarifrunde 2019</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/einigung-in-der-tvuk-lohn--und-gehaltstarifrunde-2019/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/einigung-in-der-tvuk-lohn--und-gehaltstarifrunde-2019/</guid><pp:caseid>365755</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Der Arbeitgeberverband der baden-w&uuml;rttembergischen Universit&auml;tsklinika e. V. (AGU) und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben in der dritten Verhandlungsrunde f&uuml;r einen neuen Entgelttarifvertrag einen Durchbruch erzielt.</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Nach einer ganzt&auml;gigen und teils sehr kontrovers gef&uuml;hrten Verhandlung verst&auml;ndigten sich die beiden Tarifparteien auf folgende Eckpunkte unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung:</p>

<ul>
<li>Die Entgelte aller Besch&auml;ftigten des Tarifvertrags UK werden um ein Gesamtvolumen von 7,10 Prozent erh&ouml;ht.
<ul>
<li>Zum 1. November 2019 steigen die Geh&auml;lter r&uuml;ckwirkend um 4,1 Prozent, davon gehen 3,1 Prozent in die Tabellenentgelterh&ouml;hung.</li>
<li>Zum 1. Februar 2021 werden die Besch&auml;ftigten ein weiteres Plus von 3,00 Prozent erhalten.</li>
<li>Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 31. Januar 2022.</li>
</ul>
</li>
<li>Im Rahmen der neuen Entgeltordnung haben die Arbeitgeber au&szlig;erdem eine monatliche Zulage f&uuml;r die Pflegekr&auml;fte im Pflege- und Funktionsdienst in H&ouml;he von 200,00 Euro zum 1. Januar 2020 zugesagt.</li>
<li>Ebenso werden die Besch&auml;ftigten der Krankenpflegehilfe (KPH) mit einer mindestens einj&auml;hrigen Ausbildung ein monatliches Plus von 200,00 EUR erhalten.</li>
<li>F&uuml;r die Auszubildenden sieht der Tarifabschluss vielf&auml;ltige Verbesserungen vor:
<ul>
<li>Eine Starterpr&auml;mie in H&ouml;he von 450,00 Euro f&uuml;r alle Auszubildenden bei &Uuml;bernahme durch eines der AGU-Mitgliedsunternehmen.</li>
<li>Eine Gehaltssteigerung f&uuml;r die Auszubildenden Pflege/ BBiG/ KPH, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der Gesundheitsberufe r&uuml;ckwirkend zum 1. November 2019 um 80,00 Euro sowie zum 1. Januar 2021 um 50,00 Euro bei einer Laufzeit bis 31. Januar 2022.</li>
<li>Zus&auml;tzlich drei Lerntage ab 1. Januar 2020 f&uuml;r das erste und zweite Ausbildungsjahr.</li>
</ul>
</li>
<li>Ferner vereinbaren die Tarifparteien, Gespr&auml;che zu Regelungen f&uuml;r altersgerechtes Arbeiten aufzunehmen.</li>
</ul>

<p>&bdquo;Wir sind froh, diesen umfassenden und f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten sehr guten Tarifabschluss gemeinsam mit ver.di erreicht zu haben&ldquo;, so die beiden AGU-Vorst&auml;nde Gabriele Sonntag und Prof. Dr. Udo X. Kaisers. Mit den Regelungen f&uuml;r den Pflege- und Funktionsdienst st&auml;rken die Arbeitgeber der vier baden-w&uuml;rttembergischen Uniklinika den Pflegeberuf und wirken dem Fachkr&auml;ftemangel in diesem Bereich entgegen. &bdquo;In Kombination mit der vorgesehenen neuen Entgeltordnung, die ab Anfang 2020 greifen soll, sprechen wir von einer Verg&uuml;tungssteigerung f&uuml;r die Pflege von insgesamt 13 bis 22 Prozent&ldquo;, best&auml;tigen die AGU-Vorst&auml;nde. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation, in der sich alle vier Uniklinika aktuell befinden, stellt dieser Tarifabschluss einen Kraftakt dar: &bdquo;Wir sind bei der heutigen Verhandlung definitiv an unsere wirtschaftlichen Grenzen gegangen&ldquo;, betonen Gabriele Sonntag und Prof. Udo X. Kaisers.</p>

<h3>Weitere Informationen zum Tarfiabschluss</h3>

<p><a href="https://sway.office.com/OPqRCsuPEVhhuKlm?ref=Link" target="_blank">Homepage zu den Tarifverhandlungen des AGU</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Gesundheitswesen und Politik,Pflege,Lehre und Ausbildung,HPStart,Start]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 Nov 2019 13:36:29 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 07 Nov 2019 08:24:51 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/verwaltungsgebaude-444191-844244.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Verwaltung UKHD-MFHD]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Verwaltungsgeb&amp;auml;ude von Universit&amp;auml;tsklinikum und Medizinischer Fakult&amp;auml;t Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 672]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Warnstreik am 5. November: Akutversorgung der Patienten ist gewährleistet</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/warnstreik-am-5-november-2019-akutversorgung-der-patienten-ist-gewaehrleistet/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/warnstreik-am-5-november-2019-akutversorgung-der-patienten-ist-gewaehrleistet/</guid><pp:caseid>365458</pp:caseid><pp:subtitle>Medizinisch unaufschiebbare Patientenbehandlungen und dringend notwendige Operationen werden auch während des Streiks zuverlässig durchgeführt</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>F&uuml;r Dienstag, 5. November, hat die Gewerkschaft ver.di die Besch&auml;ftigten des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg zu einem ganzt&auml;gigen Warnstreik aufgerufen. Die drei anderen baden-w&uuml;rttembergischen Universit&auml;tsklinika Freiburg, T&uuml;bingen und Ulm werden bereits am Montag, 4. November, ganzt&auml;tig bestreikt.</p>

<p>Um die Versorgung der Patientinnen und Patienten sicher zu stellen, hat der Vorstand des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg mit ver.di eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen. Diese sieht eine personelle Besetzung wie an Wochenenden bzw. an Feiertagen vor. Die Ambulanzen des Klinikums bleiben somit geschlossen. Geplante Eingriffe, Diagnostik und Therapien k&ouml;nnen daher bedauerlicherweise an diesem Dienstag nicht stattfinden und werden kurzfristig nachgeholt.</p>

<p>Alle medizinisch unaufschiebbaren Patientenbehandlungen und dringend notwendige Operationen werden selbstverst&auml;ndlich auch w&auml;hrend des Streiks zuverl&auml;ssig durchgef&uuml;hrt. Die Notfallambulanzen bleiben w&auml;hrend des Streiks ge&ouml;ffnet, somit k&ouml;nnen auch Notf&auml;lle weiterhin wie gewohnt behandelt werden.</p>

<p>Der Vorstand des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg bittet die Patientinnen und Patienten, etwaige Unannehmlichkeiten aufgrund des von ver.di initiierten Streiks zu entschuldigen.</p>

<p>Hintergrund des Streiks ist die aktuell stattfindende TVUK-Lohn- und Gehaltstarifrunde 2019 mit entsprechenden Tarifverhandlungen zwischen dem Arbeitgeberverband der baden-w&uuml;rttembergischen Universit&auml;tsklinika e. V. (AGU) und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.</p>

<p>Das bisherige Angebot des AGU wurde von ver.di in der letzten Verhandlungsrunde am 25. Oktober als nicht verhandelbar zur&uuml;ckgewiesen. Dabei umfasst das Angebot f&uuml;r die Tabellensteigerung insgesamt f&uuml;nf Prozent f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten im Geltungsbereich des Tarifvertrags UK bei einer Laufzeit von 36 Monaten. Hierbei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Verg&uuml;tung in den baden-w&uuml;rttembergischen Universit&auml;tsklinika schon seit Jahren sp&uuml;rbar h&ouml;her ist als im TV&ouml;D. Zus&auml;tzlich hat der AGU eine Zulage f&uuml;r den Pflege- und Funktionsdienst in H&ouml;he von 200 Euro angeboten und erf&uuml;llt somit die Forderungen von ver.di vollumf&auml;nglich.</p>

<p>In Kombination mit der vorgesehenen neuen Entgeltordnung, die ab Anfang 2020 greifen soll, betr&auml;gt die Verg&uuml;tungssteigerung f&uuml;r die Pflege insgesamt acht bis 17 Prozent.</p>

<p>Au&szlig;erdem sollen alle Auszubildenden, die nach der Ausbildung an einem der vier Uniklinika bzw. an einer der dazugeh&ouml;rigen Ausbildungsst&auml;tten von einem Uniklinikum in Baden-W&uuml;rttemberg &uuml;bernommen werden, eine Starterpr&auml;mie von 450 Euro erhalten.</p>

<p>F&uuml;r Auszubildende, Praktikanten und Sch&uuml;ler in den Gesundheitsberufen soll die Verg&uuml;tung um 120 Euro erh&ouml;ht werden.</p>

<h3>Weitere Informationen</h3>

<p><a href="https://sway.office.com/OPqRCsuPEVhhuKlm?ref=Link" target="_blank">Informationen des&nbsp;AGU</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Mon, 04 Nov 2019 12:43:55 +0100</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 07 Nov 2019 08:25:28 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/logo-ukhd-featured2-385074.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Logo-UKHD-Featured 2]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>NCT Heidelberg als Onkologisches Zentrum zertifiziert</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/nct-heidelberg-als-onkologisches-zentrum-zertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/nct-heidelberg-als-onkologisches-zentrum-zertifiziert/</guid><pp:caseid>354028</pp:caseid><pp:subtitle>Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG von NCT Heidelberg und KiTZ</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Nationale Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg als &bdquo;Onkologisches Zentrum&ldquo; zertifiziert. | "Onkologische Zentrum&ldquo; erstreckt sich als Dachorganisation &uuml;ber alle zertifizierten Organkrebszentren am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD) | Neu ist die Zertifizierung zum &bdquo;Kinderonkologischen Zentrum&ldquo;&nbsp; und zum&nbsp;Kopf-Hals-Tumorzentrum</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) hat das Nationale Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg als &bdquo;Onkologisches Zentrum&ldquo; zertifiziert. Das &bdquo;Onkologische Zentrum&ldquo; erstreckt sich als Dachorganisation &uuml;ber alle zertifizierten Organkrebszentren am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD). Dazu geh&ouml;rt in diesem Jahr erstmals auch die Zertifizierung zum &bdquo;Kinderonkologischen Zentrum&ldquo; am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ). Ebenfalls neu ist die Zertifizierung zum Kopf-Hals-Tumorzentrum. Durch den Qualit&auml;tssicherungsprozess m&ouml;chte die DKG die Betreuung onkologischer Patienten weiter optimieren. Das NCT Heidelberg wurde als Zentrum f&uuml;r Pr&auml;zisionsonkologie mit deutschlandweitem Einzugsgebiet gew&uuml;rdigt.</p>

<p>Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Deutschen Krebshilfe (DKH).</p>

<p>Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg (UKHD) und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).</p>

<p>Eine Gutachterkommission bescheinigte dem NCT Heidelberg, dass die Qualit&auml;tskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) im Hinblick auf die klinische Versorgung krebskranker Erwachsener und Kinder erf&uuml;llt sind. Besonders hervorgehoben wurden das gro&szlig;e Engagement und die hohe Qualit&auml;t, um die Versorgung krebserkrankter Menschen wissenschaftlich fundiert zu verbessern. Hierbei liegt der Fokus auf einer personalisierten Tumorbehandlung und der Weiterentwicklung von Krebstherapien. Die Zertifizierung als &bdquo;Onkologisches Zentrum&ldquo; ist Voraussetzung f&uuml;r die Auszeichnung &bdquo;Onkologisches Spitzenzentrum&ldquo;, die das NCT Heidelberg bereits im letzten Jahr zum dritten Mal in Folge von der Deutschen Krebshilfe (DKH) erhalten hat.</p>

<p>Kliniken, die von der DKG zertifiziert werden, m&uuml;ssen hohe fachliche Anforderungen erf&uuml;llen. Zudem zeichnen sich die Zentren dadurch aus, dass verschiedene Abteilungen und niedergelassene Experten vernetzt und interdisziplin&auml;r zusammenarbeiten. Die zertifizierten Zentren m&uuml;ssen j&auml;hrlich nachweisen, dass sie die fachlichen Kriterien f&uuml;r die Behandlung von Tumorerkrankungen erf&uuml;llen. Die Qualit&auml;tsmanagerin Florine Heine und die Leiterin des NCT Krebsregisters Nina Bougatf mit ihrem Team sorgen daf&uuml;r, dass das hohe Niveau der Qualit&auml;tssicherung am Standort Heidelberg sichergestellt wird.</p>

<p>Den Patienten kann der Blick auf die Zertifizierung eines Zentrums helfen, sich bei der Suche nach einer geeigneten Klinik f&uuml;r ihre Krebserkrankung zu orientieren. Entsprechend ihrer Ausstattung, Spezialisierung und Vernetzung unterscheidet man folgende Zentren:</p>

<ul>
<li>Organkrebszentren, die auf eine Tumorart spezialisiert sind.</li>
<li>Onkologische Zentren, die auf mehrere Tumorarten und Fachgebiete spezialisiert sind.</li>
<li>Onkologische Spitzenzentren, die sehr umfangreich qualifiziert sind und insbesondere auch Krebsforschung betreiben.</li>
</ul>

<p>&bdquo;Das Onkologische Zentrum darf man sich nicht als einzelnes Geb&auml;ude oder eine einzelne Abteilung vorstellen &ndash; gemeint ist vielmehr die organisatorische Vernetzung vieler Abteilungen und Kliniken auf dem Campus Heidelberg sowie mit zahlreichen regionalen Partnern&ldquo;, berichtet Dirk J&auml;ger, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender und &Auml;rztlicher Direktor am NCT Heidelberg.</p>

<p>Um f&uuml;r jeden Krebspatienten den bestm&ouml;glichen Behandlungsplan zu erstellen, finden interdisziplin&auml;re Tumorkonferenzen statt. Das multidisziplin&auml;re Expertenteam bespricht in 27 w&ouml;chentlich stattfindenden Konferenzen pro Jahr &uuml;ber 9.500 F&auml;lle. Stark ist das NCT Heidelberg auch bei den therapiebegleitenden Programmen: Ein breites Angebot an Beratungsdiensten, Informationen und eine enge Kooperation mit Selbsthilfegruppen steht bereit, um Patienten und Angeh&ouml;rige zu unterst&uuml;tzen.</p>

<p>&bdquo;Die Zertifizierung als Onkologisches Zentrum best&auml;tigt, dass das NCT Heidelberg seinem Auftrag als zentrale Anlaufstelle f&uuml;r Krebspatienten in vollem Umfang nachkommt. Unsere Patienten werden interdisziplin&auml;r und auf dem neuesten Stand des Wissens behandelt und begleitet. Durch intensive Forschungsaktivit&auml;ten am NCT Heidelberg k&ouml;nnen wir unsere Patienten in rund 500 klinische Studien einschlie&szlig;en und ihnen so den Zugang zu innovativen Behandlungen erm&ouml;glichen&ldquo;, sagt Stefan Fr&ouml;hling, kommissarischer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor am NCT Heidelberg.</p>

<p>Bestandteil der Zertifizierung ist auch die Auszeichnung der Klinik f&uuml;r P&auml;diatrische Onkologie, H&auml;matologie und Immunologie des UKHD zum &bdquo;Kinderonkologischen Zentrum&ldquo;. Die Klinik ist gleichzeitig Teil des Hopp-Kindertumorzentrums KiTZ in Heidelberg &ndash; hier werden die KiTZ-Patienten medizinisch versorgt. &bdquo;Wir freuen uns sehr &uuml;ber die Zertifizierung&ldquo;, sagt Andreas Kulozik, KiTZ-Direktor und Leiter der Klinik. &bdquo;Damit k&ouml;nnen wir die Qualit&auml;t der Versorgung unserer Patienten transparenter darstellen.&ldquo; Zentrumskoordinator Hendrik Witt, Kinderonkologe am KiTZ, der zusammen mit Charlotte Knorr den Zertifizierungsprozess zum Kinderonkologischen Zentrum betreut hat, erg&auml;nzt: &bdquo;Im Zuge der Zertifizierung konnten wir viele unserer Vorg&auml;nge effizienter gestalten, unser internes Qualit&auml;tsmanagement verbessern und Abl&auml;ufe im klinischen Alltag f&uuml;r unsere Patienten optimieren.&ldquo;</p>

<h3>Struktur des Onkologischen Zentrums Heidelberg</h3>

<p>Zentrumsleiter: Prof. Dr. Dirk J&auml;ger<br />
Zentrumskoordinatorin: Dr. Paula Klug<br />
Qualit&auml;tsmanagerin: Florine Heine<br />
Leitung Krebsregister/IT: Nina Bougatf</p>

<h4>Prostatakrebszentrum (Transit: &Uuml;bergangsstadium zur Zertifizierung)</h4>

<p>Zentrumsleiter: Prof. Dr. Markus Hohenfellner<br />
Zentrumskoordinatorin: Dr. Claudia Gasch (Urologie), PD Dr. Matthias Uhl (Radioonkologie)</p>

<h4>Darmkrebszentrum&nbsp;(Transit: &Uuml;bergangsstadium zur Zertifizierung)</h4>

<p>Zentrumsleiter: Prof. Dr. Martin Schneider<br />
Zentrumskoordinator: Prof. Dr. Thomas Schmidt (Chirurgie), PD Dr. Niels Halama (Med. Onko)</p>

<h4>Brustkrebszentrum (zertifiziert seit 9/2003)</h4>

<p>Zentrumsleiter: Prof. Dr. Florian Sch&uuml;tz<br />
Zentrumskoordinator: Prof. Dr. J&ouml;rg Heil</p>

<h4>Gyn&auml;kologisches Krebszentrum (zertifiziert seit 6/2016)</h4>

<p>Zentrumsleiter: Prof. Dr. Christof Sohn<br />
Zentrumskoordinator: Prof. Dr. Markus Wallwiener</p>

<h4>Lungenkrebszentrum (zertifiziert seit 6/2009) Thoraxklinik</h4>

<p>Zentrumsleiter: Dr. Helge Bischoff<br />
Zentrumskoordinator: PD Dr. Martin Eichhorn</p>

<h4>Hautkrebszentrum (zertifiziert seit 1/2009)</h4>

<p>Zentrumsleiter: Prof. Dr. Alexander Enk<br />
Zentrumskoordinatorin: Prof. Dr. Jessica Hassel</p>

<h4>Kinderonkologisches Zentrum (zertifiziert seit 7/2019)</h4>

<p>Zentrumsleiter: Prof. Dr. Andreas Kulozik, PhD<br />
Zentrumskoordinator: PD Dr. Hendrik Witt</p>

<h4>Kopf-Hals-Tumorzentrum (zertifiziert seit 7/2019)</h4>

<p>Zentrumsleiter: Prof. Dr. J&uuml;rgen Hoffmann (MKG)<br />
Zentrumskoordinator: Dr. Karim Zaoui (HNO)</p><h3>Ansprechpartner f&uuml;r die Presse</h3><p><strong>Dr. Friederike Fellenberg</strong><br />Nationales Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg<br />Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />Im Neuenheimer Feld 460<br />69120 Heidelberg<br />Tel.: +49 6221 56-5930<br />Fax: +49 6221 56-5350<br />E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de<br />www.nct-heidelberg.de</p><p><strong>Dr. Elke Matuschek</strong><br />Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ)<br />Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />Im Neuenheimer Feld 130.3/7.320<br />69120 Heidelberg<br />Tel.: +49 6221 56-36434<br />E-Mail: <a href="mailto:media@kitz-heidelberg.de">media@kitz-heidelberg.de</a></p><p><strong>Doris R&uuml;bsam-Brodkorb</strong><br />Universit&auml;tsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakult&auml;t der Universit&auml;t Heidelberg<br />Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />Im Neuenheimer Feld 672<br />69120 Heidelberg<br />Tel.: +49 6221 56-5052<br />Fax: +49 6221 56-4544<br />E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de<br /><a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de">www.klinikum.uni-heidelberg.de</a></p><p><strong>Dr. Sibylle Kohlst&auml;dt</strong><br />Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)<br />Kommunikation und Marketing<br />Deutsches Krebsforschungszentrum<br />Im Neuenheimer Feld 280<br />69120 Heidelberg<br />Tel.: +49 6221 42-2843<br />Fax: +49 6221 42-2968<br />E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de<br /><a href="http://www.dkfz.de">www.dkfz.de</a></p><p>&nbsp;</p><h3>Nationales Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg</h3><p>Das Nationale Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ans&auml;tze aus der Krebsforschung m&ouml;glichst schnell in die Klinik zu &uuml;bertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl f&uuml;r die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Pr&auml;vention. Die Tumorambulanz ist das Herzst&uuml;ck des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fach&uuml;bergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien er&ouml;ffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur &Uuml;bertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterst&uuml;tzt diese in ihrer Arbeit. Seit 2015 hat das NCT Heidelberg in Dresden einen Partnerstandort. In Heidelberg wurde 2017 das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) gegr&uuml;ndet. Die Kinderonkologen am KiTZ arbeiten in gemeinsamen Strukturen mit dem NCT Heidelberg zusammen.</p><h3>Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ)</h3><p>Das &bdquo;Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg&ldquo; (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Wie das Nationale Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das sich auf Erwachsenenonkologie konzentriert, orientiert sich das KiTZ in Art und Aufbau am US-amerikanischen Vorbild der so genannten "Comprehensive Cancer Centers" (CCC). Das KiTZ ist gleichzeitig Therapie- und Forschungszentrum f&uuml;r onkologische und h&auml;matologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Es verfolgt das Ziel, die Biologie kindlicher Krebserkrankungen wissenschaftlich zu ergr&uuml;nden und vielversprechende Forschungsans&auml;tze eng mit der Patientenversorgung zu verkn&uuml;pfen &ndash; von der Diagnose &uuml;ber die Behandlung bis hin zur Nachsorge. Krebskranke Kinder, gerade auch diejenigen, f&uuml;r die keine etablierten Behandlungsoptionen zur Verf&uuml;gung stehen, bekommen im KiTZ einen individuellen Therapieplan, den Experten verschiedener Disziplinen in Tumorkonferenzen gemeinsam erstellen. Viele junge Patienten k&ouml;nnen an klinischen Studien teilnehmen und erhalten damit Zugang zu neuen Therapieoptionen. Beim &Uuml;bertragen von Forschungserkenntnissen aus dem Labor in die Klinik &uuml;bernimmt das KiTZ damit Vorbildfunktion.</p><h3>Universit&auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD)</h3><p>Das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakult&auml;t der Universit&auml;t Heidelberg z&auml;hlt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung f&uuml;r den Patienten. Klinikum und Fakult&auml;t besch&auml;ftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden j&auml;hrlich rund 65.000 Patienten vollstation&auml;r, 56.000 mal Patienten teilstation&auml;r und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das f&uuml;hrende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsg&auml;nge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende &Auml;rztinnen und &Auml;rzte in Heidelberg.</p><h3>Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)</h3><p>Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die gr&ouml;&szlig;te biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. &Uuml;ber 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren pr&auml;ziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden k&ouml;nnen.</p><p>Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte B&uuml;rger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.</p><p>Gemeinsam mit Partnern aus den Universit&auml;tskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum f&uuml;r Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg au&szlig;erdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium f&uuml;r Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren f&uuml;r Gesundheitsforschung, unterh&auml;lt das DKFZ Translationszentren an sieben universit&auml;ren Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkar&auml;tigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ans&auml;tze aus der Krebsforschung in die Klinik zu &uuml;bertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.</p><p>Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-W&uuml;rttemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Onkologie,Gesundheitswesen und Politik,Patientenversorgung,Forschung]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 Aug 2019 13:29:56 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 15 Aug 2019 13:31:17 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/nct-486512.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[NCT]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das Nationale Centrum f&amp;uuml;r Tumorerkrankungen Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wissenschaft im Zeichen des globalen Wandels</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wissenschaft-im-zeichen-des-globalen-wandels/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wissenschaft-im-zeichen-des-globalen-wandels/</guid><pp:caseid>347735</pp:caseid><pp:subtitle>DFG fördert neue Heidelberger Forschungsgruppe</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt Heidelberger Forschungsgruppe zum Thema „Klimawandel und Gesundheit in Afrika südlich der Sahara“ / Förderung beläuft sich auf rund fünf Millionen Euro in den kommenden drei Jahren / Weiteres Public Health-Projekt zur Gesundheit Geflüchteter mit Heidelberger Beteiligung unter den Geförderten</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Großer Erfolg für das Heidelberger Institut für Global Health am Universitätsklinikum Heidelberg: Heidelberger Wissenschaftler haben federführend eine DFG-Forschungsgruppe zum Thema „Klimawandel und Gesundheit in Afrika südlich der Sahara“ eingeworben. Das neue Konsortium umfasst elf Einzelprojekte und neun Forschungseinrichtungen in Deutschland, der Schweiz, Burkina Faso und Kenia. Die Forschungsgruppe musste sich in einem zweistufigen Verfahren gegen 37 Mitbewerber durchsetzen. Sie wird über drei Jahre – mit Möglichkeit auf Verlängerung – mit rund fünf Millionen Euro an den Start gehen.</p><p>&nbsp;</p><h3>Wie wird es im Jahr 2050 um die Gesundheit im südlichen Afrika bestellt sein?</h3><p>Im Fokus der interdisziplinären Forschungsgruppe stehen globale Gesundheitsprobleme in Zeiten des Klimawandels. „Schwerpunkt unserer Forschung ist Afrika. Die Menschen dort leiden besonders stark unter den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels, obwohl sie kaum zu dessen Entstehung beigetragen haben“, sagt der Sprecher des Forschungsprojekts, Prof. Dr. Rainer Sauerborn, der bis 2016 Direktor des Heidelberger Instituts für Global Health war und heute eine Senior-Professur innehat. „Der Klimawandel führt in Afrika unter anderem zu einer Zunahme von Malaria, Unterernährung von Kindern und zu Hitzestress. Wir untersuchen das Ausmaß dieser Gesundheitsschäden und erarbeiten Voraussagen für das Jahr 2050 unter unterschiedlichen Klimaszenarien.“ Neben der genauen Erfassung von klimabedingten Gesundheitsschäden testen die Wissenschaftler darüber hinaus die Wirksamkeit möglicher Anpassungsmaßnahmen in Interventionsstudien.</p><p>Klimaveränderungen und ihre gesundheitlichen Folgen hängen von vielen ökologischen, ökonomischen, politischen, landwirtschaftlichen und kulturellen Faktoren ab. Dasselbe gilt für lokale Anpassungsmöglichkeiten. Um diese Fragen beantworten zu können, bedarf es eines großen Spektrums an Forschungsdisziplinen wie beispielsweise Klimaforschung, Wirtschaftswissenschaften, Politik, Medizin, Geografie, Landwirtschaft und mathematische Modellierung. Die Heidelberger Wissenschaftler arbeiten deshalb mit sechs Forschungseinrichtungen in Deutschland und der Schweiz zusammen: dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Charité - Universitätsmedizin Berlin, der Humboldt Universität zu Berlin sowie dem Schweizerischen Tropen- und Public-Health Institut. Zentral für das Gelingen der wissenschaftlichen Arbeit ist die partnerschaftliche Einbeziehung von zwei afrikanischen Forschungszentren: dem „Centre de Recherche en Santé de Nouna“ in Burkina Faso und dem „Kenya Medical Research Institute“ in Kisumu/Kenia.</p><p>&nbsp;</p><h3>Heidelberger Public Health-Experten an weiterer DFG-Forschungsgruppe beteiligt</h3><p>Darüber hinaus ist das Universitätsklinikum Heidelberg an einer weiteren DFG-Forschungsgruppe beteiligt, die mit insgesamt drei Millionen Euro gefördert wird und gesundheitliche Ungleichheiten am Beispiel der Gesundheit Geflüchteter untersucht. Koordiniert wird die Forschungsgruppe an der Universität Bielefeld. Das Heidelberger Teilprojekt NEXUS („Natürliches Experiment zu kontextuellen Einflüssen auf die Gesundheit und Gesundheitsversorgung von Geflüchteten“) wird dabei mit knapp 550.000 Euro gefördert. In NEXUS sollen die Einflüsse der Strukturen des Wohnorts wie beispielsweise Wohnsituation oder Nachbarschaft sowie des Gesundheitssystems auf die Gesundheit untersucht werden. „Anhand der behördlich geregelten Zuweisung Geflüchteter in spezifische Lebenswelten können wir die Rolle des Wohnorts und der regionalen Strukturen des Gesundheitssystems bei der Entstehung gesundheitlicher Ungleichheiten untersuchen“, sagt Prof. Dr. Kayvan Bozorgmehr, stellvertretender Sprecher der Forschungsgruppe an der Universität Bielefeld und Projektleiter von NEXUS an der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg. „Dadurch lassen sich wichtige Erkenntnisse zur Entstehung gesundheitlicher Ungleichheiten generell ableiten und Strategien entwickeln, um diese zu reduzieren.“</p><p>&nbsp;</p><h3>Was sind von der DFG geförderte Forschungsgruppen?</h3><p>Forschungsgruppen ermöglichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren. Klinische Forschungsgruppen sind zusätzlich durch die enge Verknüpfung von wissenschaftlicher und klinischer Arbeit charakterisiert. Kolleg-Forschungsgruppen sind wiederum speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnitten. Im Ganzen fördert die DFG zurzeit 153 Forschungsgruppen, elf Klinische Forschungsgruppen und 13 Kolleg-Forschungsgruppen.</p><p>&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung_nr_31/index.html" target="_blank">DFG Pressemitteilung</a></p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Forschung,Gesundheitswesen und Politik,Start]]></category>
            <pubDate>Wed, 07 Aug 2019 13:09:25 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 15 May 2024 17:05:31 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/dfg-globalhealth-801913.jpg?11898</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[DFG-Global Health]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Feldstudie: Mitarbeiterin des Heidelberger Kooperationspartners in Burkina Faso interviewt die Mutter eines Kleinkindes. Bild: Isabel Mank/Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Zahnmedizin auf dem Prüfstand</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/zahnmedizin-auf-dem-prufstand/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/zahnmedizin-auf-dem-prufstand/</guid><pp:caseid>345325</pp:caseid><pp:subtitle>Internationales Expertenteam kritisiert weltweite Versorgungssysteme</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>In einer Artikel-Serie&nbsp;der renommierten Fachzeitschrift <em>Lancet</em> &uuml;ben Wissenschaftler aus mehreren L&auml;ndern Kritik an dem aktuellen Stand der Zahnmedizin. Die globalen Versorgungssysteme seien mangelhaft und insbesondere in L&auml;ndern mit mittleren und niedrigen Einkommen sei die Versorgung unzureichend. Die Autoren identifizieren vor allem M&auml;ngel hinsichtlich wirksamer pr&auml;ventiver Strategien um die Entstehung von Zahnsch&auml;den und deren Folgen bev&ouml;lkerungsweit zu vermeiden.</p>

<p>Einer der Mitautoren ist Professor Stefan Listl von der Sektion Translationale Gesundheits&ouml;konomie der Poliklinik f&uuml;r Zahnerhaltungskunde am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg. Im Interview spricht er &uuml;ber die Versorgungssituation weltweit und in Deutschland.</p>

<p><strong>Sehr geehrter Herr Professor Listl, wie sch&auml;tzen Sie die zahnmedizinische Versorgungssituation in Deutschland ein?</strong></p>

<p>Auf den ersten Blick gut. Die globalen Probleme sind vor allem darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass in L&auml;ndern mit niedrigem oder mittlerem Einkommensniveau ein Zugang zu zahnmedizinischer Versorgung f&uuml;r Gro&szlig;teile der Bev&ouml;lkerung erheblich erschwert bzw. gar nicht vorhanden ist. Das sieht im reichen Deutschland etwas anders aus. Doch auch hier kommt die Pr&auml;vention in manchen Bereichen zu kurz. Es gibt gesellschaftliche Gruppen, die aus verschiedenen Gr&uuml;nden nie den Weg in die Zahnarztpraxis finden und wenn Zahnmedizin erst beim Zahnarzt anf&auml;ngt sind diese Gruppen zahnmedizinisch schlicht und ergreifend nicht gut versorgt.</p>

<p>Und es ist auch die Frage, ob wir uns diese Form der Versorgung l&auml;ngerfristig leisten k&ouml;nnen und wollen. Im weltweiten Vergleich geben wir in Deutschland pro Kopf und Jahr mehr f&uuml;r zahnmedizinische Behandlungen aus als viele andere L&auml;nder. Trotzdem leiden auch hierzulande viele Personen an vermeidbaren Folgen solcher Erkrankungen. Der dadurch entstehende Verlust an Produktivit&auml;t, weil Betroffene nicht ihrem gewohnten Arbeitsalltag nachgehen k&ouml;nnen, wird auf etwa 12 Milliarden Euro j&auml;hrlich gesch&auml;tzt. Andere Einbu&szlig;en f&uuml;r die Lebensqualit&auml;t der Betroffenen sind in dieser Berechnung &uuml;brigens noch gar nicht ber&uuml;cksichtigt.</p>

<p><strong>Wie ginge es denn anders?</strong></p>

<p>Genau damit besch&auml;ftigt sich die Artikel-Serie im Lancet. Wir sehen unsere Aufgabe als Wissenschaftler darin, belastbare Zahlen zu liefern. Und es ist so, dass Erkrankungen der Z&auml;hne zu den h&auml;ufigsten nicht &uuml;bertragbaren Krankheit &uuml;berhaupt z&auml;hlen. Au&szlig;erdem wird in den Publikationen deutlich, dass die Ursachen f&uuml;r Zahnbeschwerden h&auml;ufig sozialer und finanzieller Natur sind und dass die sozialen und gesellschaftlichen Konsequenzen f&uuml;r die Betroffenen erheblich sind.</p>

<p>Wir kommen zu dem Schluss, dass die Versorgungssituation in vielen L&auml;ndern mit niedrigem und mittlerem Einkommensniveau schlichtweg ern&uuml;chternd ist. Aber auch in L&auml;ndern mit hohem Einkommensniveau weisen die bisherigen zahnmedizinischen Versorgungssysteme weiterhin erhebliche Versorgungsl&uuml;cken auf. Nicht zuletzt ergeben sich durch die derzeitige Art der zahn&auml;rztlichen Verg&uuml;tung finanzielle Anreize zur Unter-, &Uuml;ber- und Fehlversorgung. Auch in Deutschland braucht es mehr pr&auml;ventive und gesundheitsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen, die bev&ouml;lkerungsweit wirksam sind. Dazu z&auml;hlen eine wirksame Regulierung von Risikofaktoren wie Rauchen, Zucker und auch Alkohol, aber auch eine Einschr&auml;nkung von Werbung f&uuml;r zuckerhaltige Getr&auml;nke. Au&szlig;erdem kritisieren wir, dass die Finanzierung der zahnmedizinischen Forschung teilweise auch durch Firmen erfolgt, die ihr Geld mit dem Vertrieb von zuckerhaltigen Produkten verdienen.</p>

<p><strong>Was sagen denn Ihre Kollegen zu Ihren Forderungen?</strong></p>

<p>Das wird sich zeigen. Die Lancet Oral Health Series beschreibt die weltweite Situation der zahnmedizinischen Versorgung und unsere Interpretation davon. Das ist der Start einer Diskussion auf die wir uns freuen, nicht das Ende. Ich bin jedenfalls gespannt darauf, ob und wie sich die Fachgesellschaften, die Politik oder auch andere Gruppen dazu &auml;u&szlig;ern.</p>

<h2>Weitere Informationen</h2>

<p><a href="https://www.thelancet.com/series/oral-health" target="_blank">Zur Lancet Artikel-Serie "<em>Oral Health</em>"</a></p>]]></description><category><![CDATA[News,Gesundheitswesen und Politik,MundZahnKiefer]]></category>
            <pubDate>Fri, 19 Jul 2019 14:25:29 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 19 Jul 2019 12:25:29 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>UKHD zählt zu den „World’s Best Hospitals 2019”</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ukhd-zahlt-zu-den-worlds-best-hospitals-2019/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/ukhd-zahlt-zu-den-worlds-best-hospitals-2019/</guid><pp:caseid>344783</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Das US-Magazin "Newsweek" hat das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD) zu einem der TOP 100-Krankenh&auml;user weltweit gek&uuml;rt. Laut des Rankings &bdquo;World&rsquo;s Best Hospitals 2019&ldquo; liegt die Heidelberger Uniklinik deutschlandweit auf dem zweiten Platz, direkt hinter der Charit&eacute; Berlin. Den ersten Platz weltweit belegt die Mayo Clinic im US-amerikanischen Bundesstaat Minnesota. Auf Platz zwei folgt die Cleveland Clinic vor dem Singapore General Hospital auf dem dritten Platz.</p>

<p>Insgesamt wurden Krankenh&auml;user in&nbsp;elf L&auml;ndern verglichen. Die L&auml;nder wurden laut &bdquo;Newsweek&ldquo; haupts&auml;chlich auf der Grundlage vergleichbarer Lebensstandards, Lebenserwartung, der Bev&ouml;lkerungszahl und Anzahl der Krankenversorger sowie die Datenverf&uuml;gbarkeit ausgew&auml;hlt. Kriterien waren unter anderem Empfehlungen von medizinischen Experten, Ergebnisse von Patientenbefragungen sowie Medizinische KPIs (spezifischer Leistungsindikator im Gesundheitswesen).</p>

<p>Zum <a href="https://www.newsweek.com/best-hospitals-2019">Ranking</a></p>]]></description><category><![CDATA[News,Patientenversorgung,Gesundheitswesen und Politik]]></category>
            <pubDate>Fri, 12 Jul 2019 13:45:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 12 Jul 2019 11:47:02 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Nicht Nein heißt Ja?</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/nicht-nein-heisst-ja/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/nicht-nein-heisst-ja/</guid><pp:caseid>344047</pp:caseid><pp:subtitle>Symposium zur geplanten Neuregelung der Organspende</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Symposium f&uuml;r &Auml;rzte, Patienten und Journalisten zum Thema Neuregelung der Organspende am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg am 10. Juli von 17.30 bis 20.30 Uhr im H&ouml;rsaale der Medizinischen Klinik | Vortr&auml;ge von Experten verschiedener Fachrichtungen und Mitgliedern des Deutschen Ethikrates mit anschlie&szlig;ender Podiumsdiskussion | Freier Eintritt, Anmeldung nicht erforderlich</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Jeder B&uuml;rger kann frei entscheiden, ob er seine Organe nach dem Tod spenden m&ouml;chte &ndash; Dar&uuml;ber sind sich alle einig. Doch was bedeutet das in der Praxis? &Uuml;ber diese Frage wird in der Politik aktuell heftig gestritten. Aus diesem Anlass veranstaltet das Klinische Ethik-Komitee des Universit&auml;tsklinikum Heidelberg am 10 Juli von 17.30 bis 20.30 Uhr im H&ouml;rsaal der Medizinischen Klinik (Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg) ein Symposium f&uuml;r &Auml;rzte, Patienten und die interessierte &Ouml;ffentlichkeit zum Thema Organspende. Renommierte Experten verschiedener Fachrichtung, darunter Mitglieder des Deutschen Ethikrates, bringen ihr Fachwissen durch Vortr&auml;ge ein und stellen sich anschlie&szlig;end einer Podiumsdiskussion.</p>

<p align="center"><strong>Journalisten sind herzlich eingeladen.</strong></p>

<p align="center">&nbsp;</p>

<h3>Geringe Spenderzahlen treiben die Politik</h3>

<p>Im vergangenen Jahr kamen auf einen Organspender zehn Patienten, die auf eine Organspende warten &ndash; in vielen F&auml;llen vergebens. Um das Aufkommen von Spenderorganen zu erh&ouml;hen wird aktuell &uuml;ber eine Neuregelung der Organspende diskutiert. Ein Vorschlag ist die Einf&uuml;hrung der sogenannten Widerspruchsl&ouml;sung: Demnach ist jeder B&uuml;rger ein potentieller Spender &ndash; es sei denn, er hat einer Spende zu Lebzeiten ausdr&uuml;cklich widersprochen. Aktuell m&uuml;ssen Spender der Verwendung ihrer Organe nach dem Tod aktiv zugestimmt haben. Ein alternativer Vorschlag sieht vor, B&uuml;rger zu einer Entscheidung in Sachen Organspende zu verpflichten: Jeder m&uuml;sste demnach schriftlich festhalten, ob und welche Organe er nach seinem Tod spenden m&ouml;chte.</p>

<p>Vorschl&auml;ge wie diese ber&uuml;hren grunds&auml;tzliche Wertefragen. Kann Schweigen eine Zustimmung sein? Darf der Staat seine B&uuml;rger zwingen, sich &uuml;ber die Verwendung ihrer Organe Gedanken zu machen? Diese und weitere Fragen werden von folgenden Teilnehmern diskutiert:</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Vortr&auml;ge und Teilnehmer</h3>

<p><em>&bdquo;Lebertransplantation &ndash; Zu wenige Organe f&uuml;r zu kranke Patienten&ldquo;</em><br />
Dr. Jan Pfeiffenberger, Oberarzt in der Klinik f&uuml;r Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg</p>

<p><em>&bdquo;Was wir vom Ausland lernen k&ouml;nnen&ldquo;</em><br />
PD Dr. Christina Schleicher, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrende &Auml;rztin, Deutschen Stiftung Organtransplantation &ndash; Region Baden-W&uuml;rttemberg</p>

<p><em>&bdquo;Mehr Transplantate ohne Einbu&szlig;e von Selbstbestimmung&ldquo;</em><br />
Prof. Dr. Wolfram Henn, Institut f&uuml;r Humangenetik, Universit&auml;t des Saarlandes, Mitglied des Deutschen Ethikrates</p>

<p><em>&bdquo;Organspende oder Organgewinnung?&ldquo;</em><br />
Prof. Dr. Wolfram H&ouml;fling, Institut f&uuml;r Staatsrecht, Universit&auml;t zu K&ouml;ln, Mitglied des Deutschen Ethikrates</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Eckdaten der Veranstaltung</h3>

<p>Datum: 10 Juli 17.30 bis 20.30 Uhr<br />
Ort: H&ouml;rsaal der Medizinischen Klinik<br />
Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg<br />
<a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/anfahrt/?location=14#" target="_blank">Anfahrtsbeschreibung</a><br />
Anmeldung: Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Weitere Informationen</h3>

<ul>
<li><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/organisation/zentrale-einrichtungen/klinische-ethikberatung/" target="_blank">Homepage der Klinischen Ethikberatung am UKHD</a></li>
<li><a href="https://www.dso.de/" target="_blank">Homepage der Deutschen Stiftung f&uuml;r Organspende (DSO)</a></li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<h3>Kontakt</h3>

<p>Dr. Beate Herrmann M.A.<br />
Vorsitzende des Klinischen Ethik-Komitees<br />
Medizinische Universit&auml;tsklinik<br />
Im Neuenheimer Feld 410<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel: 06221 56-37922<br />
beate.herrmann@med.uni-heidelberg.de</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Gesundheitswesen und Politik,Campus]]></category>
            <pubDate>Fri, 05 Jul 2019 17:18:19 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Fri, 05 Jul 2019 15:27:33 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Prof. Georg F. Hoffmann ist neues Mitglied der Leopoldina</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/prof-georg-f-hoffmann-ist-neues-mitglied-der-leopoldina/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/prof-georg-f-hoffmann-ist-neues-mitglied-der-leopoldina/</guid><pp:caseid>343016</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Prof. Dr. med. Prof. h.c. mult. (RCH) Georg Friedrich Hoffmann, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor des Zentrums f&uuml;r Kinder- und Jugendmedizin des Universit&auml;tsklinikums Heidelberg, ist neues Mitglied der Nationalakademie Leopoldina. Die 1652 gegr&uuml;ndete Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina ist mit ihren rund 1.600 Mitgliedern aus nahezu allen Wissenschaftsbereichen eine klassische Gelehrtengesellschaft. Sie wurde 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. In dieser Funktion hat sie zwei besondere Aufgaben: die Vertretung der deutschen Wissenschaft im Ausland sowie die Beratung von Politik und &Ouml;ffentlichkeit.</p>

<p><strong>Mehr dazu:</strong></p>

<p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/">Zentrum f&uuml;r Kinder- und Jugendmedizin</a></p>

<p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/#layer=/personen/prof-dr-med-prof-hc-mult-rch-georg-friedrich-hoffmann-607/">Prof. Georg F. Hoffmann</a></p>

<p><a href="https://www.leopoldina.org/presse-1/pressemitteilungen/pressemitteilung/press/2633/">Pressemeldung der Leopoldina</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[News,Gesundheitswesen und Politik,Kinderheilkunde]]></category>
            <pubDate>Thu, 27 Jun 2019 12:12:39 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Thu, 27 Jun 2019 10:12:39 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>„Wir sind Vielfalt. 190.000 Gesichter der Universitätsmedizin“</title>
                        <link>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wir-sind-vielfalt-190000-gesichter-der-universitatsmedizin/</link>
                        <guid>https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/wir-sind-vielfalt-190000-gesichter-der-universitatsmedizin/</guid><pp:caseid>337060</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Rabea Schmidt, Lehrorthoptistin in der Augenklinik am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg und Vizeweltmeisterin im &bdquo;Line Dance&ldquo;, repr&auml;sentiert das Universit&auml;tsklinikum Heidelberg bei der bundesweiten Kampagne der deutschen Universit&auml;tsklinika</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Mit einer landesweiten Aktion setzen die deutschen Universit&auml;tsklinika ein sichtbares Zeichen f&uuml;r Vielfalt, Toleranz und Offenheit. &bdquo;Wir sind Vielfalt. 190.000 Gesichter der Universit&auml;tsmedizin&ldquo; hei&szlig;t die Kampagne, die p&uuml;nktlich zum &bdquo;Diversity-Tag&ldquo; am 28. Mai gestartet wird. Heidelberger &bdquo;Gesicht&ldquo; der Kampagne ist Rabea Schmidt, die als Lehrorthoptistin in der Universit&auml;ts-Augenklinik in der Kopfklinik arbeitet. Gemeinsam mit 33 Repr&auml;sentanten weiterer Universit&auml;tsklinika in Deutschland - insgesamt arbeiten rund 190.000 Menschen in der Universit&auml;tsmedizin - setzt sich Rabea Schmidt f&uuml;r Vielfalt, Toleranz und gegenseitige Wertsch&auml;tzung in der Arbeitswelt ein. Im Rahmen der Kampagne werden die Repr&auml;sentanten z.B. &uuml;ber Banner und Social Media-Aktivit&auml;ten vorgestellt. Es geht dabei um ihre beruflichen Herausforderungen an einer Uniklinik, die Zusammenarbeit in Teams, aber auch um Pers&ouml;nliches wie Herkunft und Lebenskonzepte.</p><p>Am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg stehen 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 129 verschiedenen L&auml;ndern in &uuml;ber 160 Berufen f&uuml;r Vielfalt und ein buntes, lebendiges Miteinander. Vielfalt sowohl beruflich als auch privat verk&ouml;rpert Rabea Schmidt: Als eine von nur neun Orthoptistinnen am Klinikum arbeitet sie in der Sektion Schielbehandlung und Neuroophthalmologie der Augenklinik. Zus&auml;tzlich geht die 46-J&auml;hrige einem ausgefallenen und seltenen Hobby nach: Dem &bdquo;Line Dance&ldquo;. Bei diesem Tanz zu unterschiedlichen Musikstilen bewegen sich alle T&auml;nzer synchron nach gleichen Schrittfolgen. Rabea Schmidt geh&ouml;rt zu den gerade einmal 50 Menschen in Deutschland, die den Sport semiprofessionell auf Turnierebene betreiben. Und das sehr erfolgreich: Die mehrfache Deutsche und internationale Meisterin ertanzte sich 2015 im Bereich Solotanz den Titel der Vizeweltmeisterin und errang im Februar diesen Jahres bei den Weltmeisterschaft den dritten Platz. In ihr Hobby investiert Rabea Schmidt viel Zeit, Geld und einen Gro&szlig;teil des Jahresurlaubs f&uuml;r die Teilnahme an Turnieren, z.B. an der Weltmeisterschaft 2015 in Florida.</p><p>Als Orthoptistin in der Augenklinik untersucht Rabea Schmidt Patienten aller Altersstufen mit Sehschw&auml;chen, Schielen oder Bewegungsst&ouml;rungen der Augenmuskulatur. Neben der Diagnostik und Besprechung der weiteren Therapie geh&ouml;rt ein gro&szlig;er Teil des Arbeitstages der Ausbildung der Orthoptisten-sSch&uuml;lerinnen und -Sch&uuml;ler der Akademie f&uuml;r Gesundheitsberufe Heidelberg (AfG). F&uuml;r Rabea Schmidt die ideale Kombination: &bdquo;Schon w&auml;hrend meiner Ausbildung war es mein Wunsch, sp&auml;ter am liebsten in einem Universit&auml;tsklinikum mit angeschlossener Lehranstalt f&uuml;r Orthoptisten zu arbeiten. So kann ich einen tollen Beruf aus&uuml;ben und gleichzeitig den Auszubildenden die gro&szlig;e Bedeutung in der medizinischen Versorgung der Bev&ouml;lkerung vermitteln.&ldquo;</p><p>&nbsp;</p><h3>Vielfalt an 34 deutschen Universit&auml;tskliniken</h3><p>Die 34 deutschen Universit&auml;tsklinika&nbsp;und ihre &uuml;ber 190.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen f&uuml;r gesellschaftliche Vielfalt und Toleranz. Das Zusammenspiel verschiedener Menschen, Kulturen und Nationen in medizinischer Versorgung, Forschung und Lehre tr&auml;gt ma&szlig;geblich dazu bei, Patientinnen und Patienten bestm&ouml;glich zu versorgen und neue Behandlungsmethoden zu entwickeln.</p><p>Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter:</p><p><a href="https://www.uniklinika.de/themen-die-bewegen/wir-sind-vielfalt/">Homepage von "Wir sind Vielfalt"</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Pressemitteilung,Pflege,Gesundheitswesen und Politik,Patientenversorgung,Lehre und Ausbildung,Augenheilkunde]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 May 2019 14:46:49 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 27 May 2019 12:46:49 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2326/rabeaschmidt-761637.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Rabea Schmidt]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Rabea Schmidt, Lehrorthoptistin in der Augenklinik am Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg und Vizeweltmeisterin im &amp;bdquo;Line Dance&amp;ldquo;]]></pp:imageDescription></item></channel>
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